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Re: Damit es nicht mißverständlich ist
Antwort zu Re: Die Zahnärzte müssten es eigentlich wissen. von Anais
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Manche bezeichnen es auch nur als KPU oder HPU.

Es soll natürlich nicht zu Mißverständnissen kommen, aber für einen groben Überblick ist es ausreichend, wenn man sich erst einmal klar macht, daß beides zusammengehört. Wenn man sich dann näher mit den Links befaßt u. den wenigen Quellen wird man die Unterschiede für sich selbst herausfinden.

Mag der/die Auslöser auch unterschiedlich sein. Für den Betroffenen ist im Endeffekt die "Behandlung" gleich.

Mic hat es schon des öfteren erläutert. Ein Auszug daraus zum besseren Verständnis:

...Hat das auch was mit Kryptopyrrolurie zu tun oder ist das was ganz anderes oder was ?Artverwandtes?
Ja, das hat sehr wohl was mit Kryptopyrrolurie zu tun. KPU ist auch ein Symptom einer Porphyrinopathie, und ist sehr artverwandt mit den akuten hepatischen Porphyrien, insbesondere mit der akut intermittierenden Porphyrie (AIP) welche zugleich auch die häufigste unter den klassischen Porphyrie n ist. Die Ähnlichkeit zeigt sich ja schon in den Symptomen und in den auslösenden Faktoren. Für mich entspricht die KPU am ehesten einem etwas milderen aber chronischen Verlauf der AIP, aber es gibt sicher alle Übergangsformen. Ich selbst hatte schon Phasen, wo es mir sehr dreckig ging, und ich fast alle der obigen Symptome hatte. Zeitgleich war auch mein Urin sehr dunkel und rötlich. Da ich davor schon einmal Nierensteinkoliken hatte, die ähnlich heftige Beschwerden verursachen, dachte ich wegen der Farbe des Urins an erneute Nierensteinprobleme und Blut im Urin. Der Urologe konnte aber nichts finden - kein Blut im Urin, keine Zeichen von Nierenstauung oder Steinen. An eine akute Porphyrie hat natürlich :( niemand gedacht. Bin mir fast sicher, dass das die Erklärung war, die Ergebnisse vom KPU/HPU-Test passen ja voll dazu (hab übrigens auch in Holland ein positives Testergebnis, aber wegen der vorhergehenden Zink/B6-Einnahme kein stark oder sehr stark positives mehr). Man kann mit KPU auch akute schwere Porphyrie-Schübe bekommen, keine Frage. Aber nicht jeder mit KPU hat deswegen auch AIP. Bei entsprechend schwerer Symptomatik, sollte man aber auch die klassische Porphyrie-Diagnostik nicht vergessen (Porphobilinogen (PBG) ist übrigens auch eine Pyrrolverbindung).
LG



verfasst von:
Tanya
05/29/2003, 01:04:06

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