Dieses Gedicht entstand vor etwa einem Jahr, kurz nachdem die AA Universalis ihr volles Ausmaß erreicht hatte.
Es spiegelt mein damaliges Gefühl der Entfremdung von mir selbst und ich dachte mir, ich stelle es hier mal hinein:
Vertraute Fremde
Mein Arm und diese kleine Ecke,
in ihr die beiden Leberflecke.
Die Art, wie meine Füße geh’n
und ich versuch, die Welt zu sehn.
Die raue Stelle unterm Knie,
warum verschwindet die wohl nie?
Das Knacken, wenn sich Finger strecken
Das wohlige Gefühl beim Recken.
Mein Niesen, das nach Katze klingt
Der rechte Arm, der schlaksig schwingt.
Die Narbe oben auf dem Bein
Erinnerung an einen Stein.
Doch wenn ich vor dem Spiegel steh,
ist’s eine Fremde, die ich seh.
Ich kenne mich und kenn mich nicht.
Denn ich verlor mein Angesicht.
Baldhead
Es spiegelt mein damaliges Gefühl der Entfremdung von mir selbst und ich dachte mir, ich stelle es hier mal hinein:
Vertraute Fremde
Mein Arm und diese kleine Ecke,
in ihr die beiden Leberflecke.
Die Art, wie meine Füße geh’n
und ich versuch, die Welt zu sehn.
Die raue Stelle unterm Knie,
warum verschwindet die wohl nie?
Das Knacken, wenn sich Finger strecken
Das wohlige Gefühl beim Recken.
Mein Niesen, das nach Katze klingt
Der rechte Arm, der schlaksig schwingt.
Die Narbe oben auf dem Bein
Erinnerung an einen Stein.
Doch wenn ich vor dem Spiegel steh,
ist’s eine Fremde, die ich seh.
Ich kenne mich und kenn mich nicht.
Denn ich verlor mein Angesicht.
Baldhead
[Aktualisiert am: Di., 08 Mai 2007 08:32]
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