Hallo Angie,
könntest Du etwas genauer erklären, wie man Dir helfen kann, also, was genau man wie häufig notieren müsste, um den Aufwand ein wenig abschätzen zu können ?
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Ja, natürlich. Normalerweise bräuchte ich ein ganzes Jahr um auch saisonale Auffälligkeiten zu suchen. Aber wichtig wäre eine tägliche Zählung (Schätzung) des Haarverlustes. Sei es beim Duschen, Baden und ganz besonders wichtig ob eine Haarwäsche vollzogen wurde. Besonders wichtig ist auch der Menstruationszyklus, also Beginn und Ende der Blutung. Das ist wichtig um die Follikelphase und die Lutealphase gesondert zu betrachten. In der Follikelphase findet der Östrogenpeak ca. am 13. Tag nach Beginn der Blutung statt. Ca. am 22. Tag nach Beginn der Blutung ist der Progesteronpeak. Kurz nach dem Eisprung steigt die Basaltemperatur der Frau um bis zu 0,5° C an.
Diese Temperaturveränderungen wirken sich auf die Haare aus, ich habe gerade mal einen Monat Daten zur Verfügung.
Parallel dazu jeden Tag um die gleiche Zeit (abends am besten) eine Temperaturmessung und eine Blutdruckmessung (möglichst in Ruhe).
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Und schließlich, in welche Richtung Deine Forschungen gehen ? Geht es Dir um einen Nachweis von Nebenwirkungen, die bislang eher eine untergeordnete Rolle spielen bei der Anwendung von Regaine oder geht es Dir um die Aufklärung von Ursachen bei Haarausfallpatienten ?
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Zuerst geht es mir um Menschen, denen ich helfen möchte. Finanzielle Interessen habe ich nicht. Ich arbeite an Analogien des Mikro- und Makrokosmos, dadurch kam ich automatisch auf die "Behaarung". Normalerweise soll mein Modell die Entstehung der Erde möglichst einfach und anschaulich erklären. Durch diese Arbeit streife ich fast alle Naturwissenschaftlichen Fächer und es gibt eine Menge zu lesen. Die allergrößten Zusammenhänge des menschlichen Haares finde ich in der Botanik, Meteorologie und der Geologie/Bodenkunde. Ich könnte jetzt hunderte Seiten über den Vulkanismus, der Plattentektonik und der Erwärmung der Erde schreiben, all das gehört zu den Haaren dazu, aber das tue ich lieber mal nicht. Bei privaten Anfragen bin ich aber gerne bereit, etwas mehr darüber zu erzählen. Ich will damit nur unnötige Diskussionen und womöglich Streitereien aus dem Weg gehen, denn diese kosten mich wertvolle Zeit und Nerven.
Es geht mir auch nicht um die Nebenwirkungen diverser Medis, sondern ich wende bereits eine Therapie bei meiner Frau an, die ich auf sehr "einfache" Art und Weise fand. Bei all den Haarwuchsmitteln wundere ich mich nicht, daß sie so unterschiedlich wirken. Dem einen hilft es, dem anderen nicht und ich meine diese Gründe fast zu wissen. Jeder Haarausfall muss meines Erachtens ganz individuell betrachtet und therapiert werden.
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Wenn Du 2 Monate diese Aufzeichnungen schaffen würdest, so würde zumindest ein Trend zu erkennen sein. 2 Monate aus dem Grund, weil ich dann zwei Menstruationszyklen miteinander vergleichen kann. Minoxidil ist ein Kaliumkanalöffner, es senkt den Blutdruck, da wundert es nicht, wenn es Dir nicht so gut geht. Ich denke das Minoxidil eher etwas für Hochdruckpatienten wäre.
LG
Michael
PS: Falls Du Interesse hast, kann ich Dir ein EXCEL-Formblatt senden. Brauchst Du nur ausdrucken.