Hallo Thatlittlehope,
Borreliose hat soviele Gesichter. Bei manchen fängt es mit der
klassischen Rötung an, das ist aber bei sehr vielen nicht der Fall.
War bei mir auch keine Wanderröte, sodass mein damaliger Arzt
meinte, kein Problem....
Bei anderen direkt danach grippale Infekte, leichtes Fieber....
War auch bei mir nicht der Fall.
Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass ich anfangs nicht mehr
sooo belastbar war,...dachte das wäre die Übernächtigung
wegen meiner Zwillinge, das kam aber sehr schleichend.
Für mich nicht greifbar.
So richtig losgings erst ca. 5 Jahre nach Stich...ich vertrug keine
Hormone mehr, bekam davon Depressionen, aber gut, dann
nehm ich halt keine mehr, dann kam der Haarausfall, dann
heftigste Schwindelattacken...die dann als Migräne erklärt
wurden (Hausärztin), und eine langsam immer schlimmer
werdende Müdigkeit...ich musste mich gerade um die Mittagszeit
immer wieder sooo zusammenreisen wäre am liebsten ins Bett,
ging aber ja nicht mit 3 Kindern.....ganz schlimme
Rückenschmerzen, die aber dann aufeinmal wieder weg waren,
ich war einfach froh.
Ganz schlimm wurde es dann letzten September, ich fühlte mein
rechtes Bein und meinen rechten Arm nicht mehr, Krankenhaus,
Diagnose: wissen wir nicht, aber bestimmt keine Borreliose, da
im Liquor nicht zu finden
(hatte sie natürlich darauf angesprochen, weil vorher schon
informiert und getestet, Test fiel positiv aus)
Ach da waren noch soviele Symtome, die da waren, und dann
wieder weg...
wie Stechen in Bauchgegend, Stechen im Rücken,
Stechen im Oberschenkel, Stechen im großen Zeh, Atemnot,
Brustkorbschmerzen......
was auch ganz schlimm geworden ist, ist
mein Gedächtnis (die Borreliosekranken sagen Borrehirn dazu).
Ich weiss auf einmal etwas nicht mehr, was ich aber wissen
müsste, da so wichtig für mich... ich kann mich schlecht auf
etwas konzentrieren, ich bin nicht mehr multitaskingfähig,
aber eben nicht jeden Tag zu jeder Zeit, sondern es ist ein
ständiges auf und ab...am einen Tag super, am nächsten ein
Desaster.....
Und es gibt noch soviele Symtome wie ich jetzt durch andere
erfahren habe.....diese Krankheit ist deshalb auch soooo
schwierig zu diagnostizieren.
Wenn Du wirklich denkst Du könntest es haben, wende Dich bitte
nicht an deinen Hausarzt, Internisten...sondern such Dir einen
Spezialisten in Deiner Nähe...alles andere ist Roulette spielen.
Ich hoffe Du hast es nicht, wobei ich froh war, endlich zu wissen,
was mit mir los ist
Liebe Grüße
Mauirzia
Haarausf. seit 06.09, 5 mon. neoeunomin, 4 mon. valette, jetzt pillenfrei !
Hinter mir: Amalgamentf. und Ausleitung mit DPMS.
ab 16.05.2011: B-Vitamine,Kalium,Vitamin D3,
Magnesium,Calcium,Natriumselenit, 1 x p.W.
B Vit. gespritzt. Siliciumgel (04.11)