Dogbert, ich hatte auch eine Zeit lang meine Schilddrüse in Verdacht, aber da habe ich mittlerweile wirklich alle Untersuchungen hinter mir. Szintigramm, Ultraschall, Blutuntersuchungen.. habe ich alles durch. Nachdem mir ein Allgemeinarzt vor über 13 Jahren Jodthyrox verschrieb wegen einer vergrößerten Schilddrüse, empfahl mir ein Endo vor 2 Jahren, es abzusetzen. Habe dann einige Zeit gar nichts mehr genommen, nachdem ich nochmal alles abchecken ließ, sagte mir ein Nuklearmediziner, ich solle L-Thyroxin nehmen. Die WErte sind damit super (das waren sie allerdings auch unter Jodthyrox schon die ganze Zeit) Naja, letzendlich habe ich haartechnisch nie einen Unterschied merken können, egal ob ich Jodthyrox genommen habe, gar nichts genommen habe oder Thyroxin.
Bei mir besteht eine Hyperandrogenämie, die ich nur mit Dexamethason in den Griff bekomme, da es hauptsächlihc aus der Nebenniere stammt. Da wohl schon seit 10 Jahren eine Hyperandrogenämie vorliegt, wurden auch die Haare über viele viele Jahre hinweg schleichend dünner. Haarausfall hatte ich davor nie. Da ich so eine wilde Mähne früher hatte, hat ich das dünner werden der Haare auch über Jahre hinweg gar nicht gestört. Es waren immer noch massig Haare da.
Irgendwann fing es allerdings an, schlimm zu werden. Das Ganze ist total diffus, habe keinen breiten MIttelscheitel oder so. Allerdings zeichnen sich leichte Geheimratsecken ab, was wiederum für die hormonellle GEschichte spricht. Ich wollte Regaine lange Zeit nicht nehmen, da ich dachte, wenn man die Ursache findet und behandelt brauche ich kein Regaine. Nachdem aber in nur zwei Jahren alle Haare nur noch babyfein sind und ich ohne künstliche Strähnen gar nicht mehr auf die Straße gehen würde, habe ich auch zu Regaine gegriffen, So nach dem Motto: habe nichts mehr zu verlieren. In der Haarklinik meinten sie zu mir, es sei realistisch, dass ich wieder 30-40% meiner Haare zurück bekomme.
Unter dem Mikroskop sah man, dass viele viele Haare noh da waren, die allerdings mit dem bloßen Auge nicht mehr zu sehen sind.
Naja, wie gesagt, hormonell bin ich jetzt gut eignestellt, aber wie lange es dauert, bis sich das endlich auch auf die Haare auswirkt...Wenn auch Regaine nicht wieder zu einer Verbesserung der Haarstruktur führt, dann habe ich tatsächlich alles mir mögliche ausprobiert und dann gibt es eben nur noch den Gang zum Haarteil. Irgendwie habe ich mich innerlich manchmal schon damit abgefunden. Aber diesen Versuch zieh ich jetzt noch durch und warte mal die nächsten Monate ab.
Danke für eure Antworten!
Nelli