Hi Lilli, hab die letzten Tage viel im Forum gelesen - und ganz viele Beiträge von Dir.
Ich hab´Fotos angeschaut, die Du vor 1 Jahr gepostet hast und die aktuellen Fotos.
Du hast keinen überdurchschnittlichen Haarausfall; Dein Haarstatus ist TOP !, die Haare sind gesund
und es ist keinerlei Unterschied gegenüber den Fotos vom letzten Jahr festzustellen.
Daß Deine Haare mit Ende 20 ein bissl anders sind als vor 10 Jahren halte ich für völlig normal.
Bei den meisten Frauen sind die Haare ja bei Pubertätsende am Schönsten.Und dann verändert es sich noch ein paar Mal im Leben durch Schwangerschaft, Stress, Alter usw.
Wenn ich dann lese, daß Du abends weinst, nimmer leben willst, Dir eine Krankheit wünschst,
dann erschreckt mich das echt zutiefst... Stell Dir mal vor, Dein Freund meint, er hat eine leicht krumme Nase, obwohl er gar keine hat. Ständig beschäftigt er sich mit seiner Nase und mit seiner Nase und mit seiner Nase, jeden Tag nimmt er sie ein wenig krummer wahr. Fotografiert sie von allen Seiten, hängt in Nasenforen rum usw. Wohl und Wehe eines jeden Tages hängt davon ab, wie er seine - vollkommen normale - Nase nun gerade empfindet.
Ganz frei von solch übersteigerter Selbstbeobachtung ist glaub ich niemand. Besonders während der Pubertät hatte ich auch ganz fiese Zeiten (war aber auch ein echter Elefant...). Nun geht das aber bei Dir schon sooo lange... und nimmt so viel Deiner Lebenszeit ein.
Irgendwie verändert man sich doch ständig, zwanghaft halten nützt nix bzw. schadet nur. Du bist keine Pubertierende mehr, sondern halt ne echte Frau und deshalb hat sich auch ein bissl was verändert. Eventuell... und ein bißchen...und nur für Dich erkennbar.
Und vielleicht hast Du in 10/15 Jahren wirklich AGA - dann kannst Du Dich immer noch drum kümmern und hoffentlich gibt es dann brauchbare Lösungen.
Wenn Du jetzt Minox nimmst beschäftigst Du Dich nur noch mehr mit Deinen Haaren..Wann wirkt es, wie wirkt es, Shedding oh Gott, wann hört das auf.....
Bitte nimm´s mir nicht übel Lilli, daß ich einfach so schreib, was ich denk,
liebe Grüße, Dagmar
natürlich nehme ich die das NICHT übel! ich habe einfach Angst! wirklich Angst. Keine Angst wie vor Prüfungen oder sowas. Solche form von Angst treibt mich eher an und ich laufe zur Höchstform auf. Diese Angst lähmt mich! Weil es eine Angst ist , die ich mir selbst kaum bis gar nicht nehmen kann und wohl auch niemand anderes.
Ein bsp. : 2009 war ich mal bei frauenarzt-kontrolle. Im Ultraschall wurde eine Gewebsveränderung entdeckt , die Fr. Dr. nicht direkt zuordnen konnte. Das einzige was sie mir sagen konnte war , es ist keine normale zyste. Es isr eine Gewebebildung die da nicht hin gehört. Nicht gross aber da! Um das abzuklären OP! alles wurde sofort durch die praxis geregelt. Termin und Krankenhaus. Die haben mich so gut es ihnen möglich war aufgeklärt. Ich hatte NULL Angst! NULL - obwohl sie mir schon da gesagt hat sie kann einen Tumor nicht ausschließen. deswegen die op. Ich wurde bis dato NIE operiert. Ich war soagr so cool, dass ich meinen eltern die OP damals verschwiegen habe um meine Mutter nicht zu beunruhigen weil ich fürchtete , sie würde dann deren anstechenden Urlaub stornieren (sie ist da immer sehr histerisch wenns um mich und meinen Bruder geht) . Alos hab ich die klappe gehalten. Ich ahbe solange die klappe gehalten bis ich die endgültigen Ergebnisse hatte und die kamen erste ne Woche etwa nach der Op. Ich ahb das alles alleine geregelt obwohl ich überhaupt nicht wusste wie sowas abläuft. Alos hätte ich zumindest nervös sein müssen zumal vorher einiges zu klären war. Ich ging sogar schon fest davon aus, dass wenn ich krebs haben sollte, ich auch dann ncihts sagen werde.
So, aber bei dieser Geschichte hier ist was ganz anderes! ich fühl mich einfach viel viel viel hilfloser. Hier bei dieser Sache ist niemand-kein arzt oder verwandter oder oder oder- der einen an die Hand nimmt und sagt-pass auf wir machen das jetzt so und so, das läuft so und so ab-im schlimmsten fall "x" aber auch dann können wir immernoch "y". keienr weiss wo es hin geht, ob es überhaupt fortschreitet, woher es kommt, wie man am schlausten handelt, nichts!
Das letzte mal war ich so schlimm hilflos als ich 2008 meinen ersten und bis jetzt letzten trichoscan habe machen lassen , wohlgemerkt bei vollem Oberkopfhaar aber zurückweichender front. Dieser arzt nannte mir das ergebniss: 80% telogenhaar amOberkopf!!! ich wusste sofort was das bedeutete und bin fast in der praxis zusammengebrochen. Meine mutter war dabei und das es mir so schlecht ging zog sie auch runter. Mit so beschwichtigungne wie " komm das wird wieder wir holen jetzt das ell-cranell der arzt sagte das wird dann besser" hat sie mich zur weißglut getrieben. ich schreie sie an weil ich zu dem zeitpunkt wusste das das blödsinn ist und telogen heisst nun mal ich verliere binnen 3-4 monaten 80% haar auf diesem arial welches ja rückschlüsse auf den ganzen oberkopf zulassen soll. wisst ihr was da in mir abging???!!! ich ahbe damals auch noch als friseurin gearbeite mit einem chef der schon witze über einen machte, wenn die hose etwas zu eng war!!!
Genau so fühle ich mich jetzt auch wieder NUR nicht so akut panisch weil ich jetzt etwas-ein klein wenig- mehr aufgeklärter bin und meine mutter nichts von dem problem weiss. Die stresst sonst nur noch zusätzlich wenn sie immer anruf und fragt " na, wie gehts dir? hmm und dienen haare". wir waren damals bei zig weitern ärzten , darunter der gerade fertig studierte hautarzt kumpel meines bruders. Mein bruder konnte nicht sehen wie es mir geht und rief den direkt an! sowas würde ich mir zb von meinem freund wünschen. Der junge arzt hatte jetzt im nachhinein betracht NULL ahnung aber er hat mir die Angst genommen weil ich damals einfach zu wenig über das thema wusste! Das war aber rückwärst betrachtet auch gut so denn sonst hätte ich die nächsten monate nicht durchgestnaden. Bei diesem trichoscan MUSS was schief gelaufen sein. ich denke es war die tatsache das er die Haare nie eingefärbt hat. auf der website von trichscan steht das muss man bei helleren haaren weil das gerät die sonst nicth richtig erkennt. Naja, als ein halbes jahr um war und ich immernoch vollen oberkopf hatte "nur" eben die front noch betroffen war , war alles klar. das ergebniss war falsch! es hat sich dann später auhc nichts merh getan bis eben 2012. Jetzt habe ich natürlich auch schon ANgst vor der ANgst! wenn ich jetzt wieder einen trichscan machen lasse-werde ich dann wieder so akute panik bekommen oder behalte ich die fassung? Also ist es nicht nur die Angst davor wohin das alles geht und ob überhaupt sondern auch die diagnosemethoden jagen mir schon Angst ein.
oh sorry der text ist ewig lang aber das musste ich jetzt mal von der seele schreiben.
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