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Haar-Mineralstoffanalyse [Beitrag #51102] :: Wed, 15.04.15 21:15 Zum nächsten Beitrag gehen
Hallo zusammen!

Ich habe hier vor einigen Jahren schon viel herumgeheult im Forum, aufgrund sehr schlimmen Haarausfalls.
In den Jahren 2013/14 war es etwas besser (wenn auch nie perfekt), und ich fand mich somit mit der Situation ab bzw. konnte mich damit einigermaßen arrangieren.
Was geholfen hatte, weiß ich leider nicht...

Die damaligen Untersuchungen bei x Ärzten haben alle nichts zutage gebracht (im Gegenteil, insgesamt 2 Fehlbehandlungen hatten zu massiven Verschlimmerungen geführt), und für einen erneuten Ärztemarathon habe ich keine Kraft mehr, würde mir sowieso nichts davon versprechen.

Nun ging es im Februar 2015 langsam wieder los - und mittlerweile wieder so extrem, dass ich vor Verzweiflung völlig am Boden bin.
Täglich etliche Hundert kurze Haare (ca. 5-10cm), und dies bei ohnehin schon watteartig dünnem Haar, Lichtung von Woche zu Woche krasser.... Pistole

Meine Mutter, die sich viel mit alternativen Heilmethoden befasst, hat mir nun dringend nahe gelegt, unbedingt eine Haar-Mineralstoffanalyse machen zu lassen, weil man damit evtl. Mängel feststellen könnte!?

Was meint Ihr dazu? Hat jemand von Euch das schon mal machen lassen?
Kann man evtl. auch ein Institut beauftragen (Haare hinschicken) statt sich die Demütigung in einer Apotheke anzutun (ich mag einfach nicht offen über das Problem reden und mich so zeigen plus dort Haare entnehmen lassen; würde sie lieber selber entnehmen und einschicken).

Gibt es verschiedene Verfahren? Welches wäre ggf. das beste, und wer bietet es an?

Vielen Dank schon mal und liebe Grüße an alle Leidensgenossinnen,
flame


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Aw: Haar-Mineralstoffanalyse [Beitrag #51104 ist eine Antwort auf Beitrag #51102] :: Wed, 15.04.15 22:16 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Liebe flame,

also erstmal habe ich gegoogelt und neben vielen Werbungen von Apotheken etc. dieses hier gefunden: https://www.test.de/Haaranalyse-An-den-Haaren-herbeigezogen- 1206409-2206409/
Von daher sehe ich das äußerst skeptisch... zumal ich mittlerweile 3 Haut- und Haarärzte danach gefragt habe und alle 3 das verneinten. Klar, ich nehme Ärzte auch nicht mehr sonderlich ernst, aber wenn die Geld verdienen können, dann würden die einem auch sowas andrehen. Deswegen... ich bin skeptisch. Wäre ja auch zuuuu schön!!! Ausgefallene Haare einschicken und schwupps sieht man, was einem fehlt...

Ich kann dich ja nur zu gut verstehen... aber naja.. Uh Oh

Liebe Grüße!!


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Aw: Haar-Mineralstoffanalyse [Beitrag #51108 ist eine Antwort auf Beitrag #51104] :: Thu, 16.04.15 08:25 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Danke Dir, liebe Pfannkuchen....

Ja, hab' schon sowas befürchtet...
Es ist einfach so grausam, wenn innerhalb kürzester Zeit die Haare schwinden und man rein gar NICHTS machen kann.

Jetzt habe ich irgendwo gelesen, es gäbe noch die sog. radionische Haaranalyse, weiß jemand was dazu?


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Aw: Haar-Mineralstoffanalyse [Beitrag #51237 ist eine Antwort auf Beitrag #51102] :: Tue, 05.05.15 13:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hallo flame,

was wurde denn bei dir alles untersucht?
Hattest du irgendein schlimmes Ereignis bevor der HA angefangen hatte? Oder extremem Stress?
Ich hab leider die Erfahrung gemacht, dass solche Ereignisse zu einem TE führen können und der HA nach Ende TE aber ganz langsam fortschreitet bzw. das Haarwachstum einfach gestört ist. Natürlich gibt es auch Frauen, die ihre ursprüngliche Haardichte wiedererlangen. Leider gehöre ich nicht dazu Neutral
Ich finde es jedenfalls interessant, dass sich Stress auch negativ auf die Haarfollikel auswirkt. Es ruft wohl eine Entzündung in der Umgebung des Haarfollikels hervor:

http://www.haarerkrankungen.de/therapie/haarausfall_stress.h tm

Interessanterweise könnte Minox auch bei stress bedingtem HA helfen, steht irgendwo unten im Artikel. Welche Mittel nimmst du zurzeit ein?

Mich würde auch interessieren welche Fehlbehandlungen du hattest.

Ich hatte heute jedoch ein positives Erlebnis. Nachdem ich Montag einen starken HA hatte (vermutlich hatte ich Rizinusöl zu lange auf der Kopfhaut gelassen, hat das mal jemand von euch ausprobiert?) habe ich gestern Abend mal Klettenwurzel mit ein paar Tropfen Rosmarinöl auf die Kopfhaut aufgetragen und über Nacht einziehen lassen. Mein HA war um die Hälfte reduziert! Hmm vielleicht war es nur ein fluke, aber ich werde es in den nächsten Tagen beobachten.
Es gibt jedoch eine Studie über Rosmarin und deren positive Wirkung bei HA.

LG
Ashura


[Aktualisiert am: Tue, 05 May 2015 13:06]




Viele Grüsse,
Ashura

~ 35 Jahre
~ Diagnose: Vermutlich Diffuser HA
~ Haarstatus: Deutliche Ausdünnung des Mittelscheitels und der Seiten
~ 2008 Eintritt eines 3 monatigen TE (telogen effluvium) durch starken emotionalen Stress
~ nach 2008 langsamer Neuwuchs am Oberkopf und fortschreitende(?) Ausdünnung

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Aw: Haar-Mineralstoffanalyse [Beitrag #51284 ist eine Antwort auf Beitrag #51237] :: Thu, 07.05.15 22:20 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hallo Ashura,

vielen lieben Dank für Deine ausführlichen Zeilen!

Zitat:
was wurde denn bei dir alles untersucht?
Aktuell nichts, muss ich zugeben. Vor ein paar Jahren allerdings war ich bei massig Ärzten und habe natürlich alles untersuchen lassen, was nur irgendwie möglich war. Insbesondere natürlich sämtliche Blutwerte rauf und runter, auch beim Endokrinologen, einschließlich Schilddrüse. Rein medizinisch gab es keine Ergebnisse, die den Haarausfall "gerechtfertigt" hätten.

Zitat:
Hattest du irgendein schlimmes Ereignis bevor der HA angefangen hatte? Oder extremem Stress?
Definitiv ja.

Zitat:
Ich hab leider die Erfahrung gemacht, dass solche Ereignisse zu einem TE führen können und der HA nach Ende TE aber ganz langsam fortschreitet bzw. das Haarwachstum einfach gestört ist.
Wie lange geht das bei Dir denn schon bzw. wann hat das auslösende Ereignis stattgefunden?

Zitat:
Ich finde es jedenfalls interessant, dass sich Stress auch negativ auf die Haarfollikel auswirkt. Es ruft wohl eine Entzündung in der Umgebung des Haarfollikels hervor:

http://www.haarerkrankungen.de/therapie/haarausfall_stress.h tm
Kann mir schon vorstellen, dass da was dran ist. Nur mindert leider das Wissen um den Zusammenhang den Stress auch nicht... Evil or Very Mad

Zitat:
Interessanterweise könnte Minox auch bei stress bedingtem HA helfen, steht irgendwo unten im Artikel. Welche Mittel nimmst du zurzeit ein?
Minox habe ich nie genommen und für mich schon damals rein aufgrund der Schilderungen im Forum ausgeschlossen. Momentan nehme ich verschiedene NEMs sowie Schüsslersalze. Äußerlich nehme ich vor dem Haarewaschen eine Mischung aus Eigelb/Zitronensaft/Nachtkerzenöl, gelegentlich Aloe Vera (reines Gel) sowie eine Tinktur aus Brennesselwurzeln. Allerdings wende ich all die Dinge noch nicht lange genug an, um zu beurteilen, ob es hilft.

Zitat:
Mich würde auch interessieren welche Fehlbehandlungen du hattest.
Darüber habe ich damals viel im Forum geschrieben, bei Interesse mehr per PN.

Zitat:
Ich hatte heute jedoch ein positives Erlebnis. Nachdem ich Montag einen starken HA hatte (vermutlich hatte ich Rizinusöl zu lange auf der Kopfhaut gelassen, hat das mal jemand von euch ausprobiert?) habe ich gestern Abend mal Klettenwurzel mit ein paar Tropfen Rosmarinöl auf die Kopfhaut aufgetragen und über Nacht einziehen lassen. Mein HA war um die Hälfte reduziert! Hmm vielleicht war es nur ein fluke, aber ich werde es in den nächsten Tagen beobachten.
Es gibt jedoch eine Studie über Rosmarin und deren positive Wirkung bei HA.

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass irgendwas innerhalb eines einzigen Tages wirkt. Evtl. war an einem Tag 1 der Haarausfall besonders schlimm und daher an Tag 2 etwas weniger. So wie ja z.B. beim Haarewaschen besonders viele Haare flöten gehen und am nächsten Tag erst mal etwas weniger.
Dass Rosmarin für die Haare gut sein soll, habe ich bei meinen Recherchen allerdings auch gelesen!


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Aw: Haar-Mineralstoffanalyse [Beitrag #51399 ist eine Antwort auf Beitrag #51284] :: Thu, 14.05.15 14:42 Zum vorherigen Beitrag gehen
Hab rausgefunden, dass mein Haaröl anscheinend verstärkt meine Telogenhaare ausfallen läßt und mir dafür ein paar neue Haare sprießen! Anders kann ich mir meinen Neuwuchs nicht erklären, ich nehme natürlich noch einige NEMs, aber diese hatte ich früher auch schon genommen ohne diesen Wachstumsschub!
Glaub das Öl wirkt ähnlich wie Minox, es regt die Durchblutung an.




Viele Grüsse,
Ashura

~ 35 Jahre
~ Diagnose: Vermutlich Diffuser HA
~ Haarstatus: Deutliche Ausdünnung des Mittelscheitels und der Seiten
~ 2008 Eintritt eines 3 monatigen TE (telogen effluvium) durch starken emotionalen Stress
~ nach 2008 langsamer Neuwuchs am Oberkopf und fortschreitende(?) Ausdünnung

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