die Kathederspitze..
"In sich ein Widerspruch, finde ich. Ohne Leukozytose?
Vielleicht liegt hier das Läuse und Flöhe-Prinzip vor.
Einerseits ein Abfall, der den Anstieg kompensiert. Wurden schon die Untergruppen bestimmt?"
Hmmm....ich weiss nicht ob Wiederspruch?Fakt ist,das gleich drei mal keine Leukozytose da war,wobei CRP u Neutrophile erhöht waren.Das natürlich alles zusammen mit 500 Leukos und 150 Erys im Urin,...der Nitrit positiv war.Ev reagiert das Immunsystem nicht richtig,..wegen der fehlenden Leukozytose?Ein Abfall der den Anstieg kompensiert,..hmmm theoretisch möglich.Welche Untergruppen meinst du konkret?
"nd soll das Ganze ein Zufallsbefund sein? Einfach durch eine Urinprobe ermittelt?"
Nein nein,wiegesagt mehrere Befunde...ich bin da ganz genau.
Falls ja, musst Du bedenken, daß die Urinanalytik nicht stimmt, wenn z. B. bei Spontanurinproben nicht spätestens nach 1 Stunde die Analyse des Urinsediments erfolgt."
Kann nicht sein,..bzw unwarscheinlich bei drei Proben und zwei Antibiogrammen.
Männlein oder Weiblein? (Hat nichts mit Neugier zu tun)
So sollte stets der Urin mittels Katheder geholt werden, damit es nicht zu *Verunreinigungen* u. somit falschen Ergebnissen kommt. Bedingt durch die Anatomie der Frau kommt es recht häufig vor, daß sich Bakterien am Grund der Harnblase ablagern und so im Urin nichts oder auch nur *normale* Mengen nachzuweisen sind.
Natürlich Weiblein Strike,..Maenner bekommen sowas ja eher selten.Hmmm...bz der weiterführenden Diagnostik bei e.v Ablagerungen die verschleiern,...was kanst du mir empfehlen?Ich hab noch nicht gelesen was du mir geschickt hast,..mache ich aber gleich.
Ich werde jedenfalls mal nachsehen u. schreibe Dir dann eine PN. Und Du kannst ja mal in Dich gehen u. zu dem o. a. was herausfinden.
LG strike (abschließend noch was Appetitliches zum Katheder)
Zitat:
Diamonds are forever
Harnwegs-Katheter neigen zur Verkrustung. Manche erinnern schon nach einer Woche an die Innereien einer alten Kaffeemaschine. Um das zu verhindern, A in Düsseldorf vor (Halle 13, Stand D 14). versehen Wissenschaftler der Experimentellen Urologie der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Firma NTTF in Rheinbreitbach und dem Institut für Dünnschichttechnologie der TU Kaiserslautern Katheter und Harnleiterschienen mit einer hauchdünnen Beschichtung aus diamantähnlichem Kohlenstoff. Ihre Ergebnisse stellen sie vom 16. bis 19. November auf der Medizinmesse MEDIC
Stents und Katheter sollen einen ungehinderten Harntransport sicherstellen. Ihr Einsatz - obwohl inzwischen Routine - ist auch heute noch mit erheblichen Risiken verbunden. Auf ihrer Oberfläche bilden sich kristalline Bakterien-Biofilme, die schon nach kurzer Zeit zu gefährlichen Komplikationen führen können. Ein Drittel aller Harnwegsinfekte, die sich Patienten in deutschen Krankenhäusern zuziehen, sind Folge eines urologischen Katheters.
Neben der Belastung für die Patienten entstehen dadurch dem deutschen Gesundheitssystem jährliche Kosten von etwa 500 Millionen Euro.
"Bislang kann man nicht verhindern, dass Bakterien über den Katheter in den Harntrakt gelangen", erklärt der Leiter der Experimentellen Urologie Bonn Dr. Norbert Laube. "Einige dieser Bakterien verursachen einen starken Anstieg des Urin-pH-Werts. Salze und andere Substanzen, die normalerweise im Harn gelöst sind, fallen dann aus und lagern sich als harte Krusten auf den Katheteroberflächen ab.
Jeder kann sich vorstellen, wie unangenehm bereits das Tragen und noch mehr die Entfernung eines solchen Katheters sein muss." Noch schlimmer: Der kristalline Biofilm hemmt die Wirkung von Antibiotika. Resistenzen und immer wiederkehrende Harnwegsinfektionen sind die Folge.
Die Forscher haben daher Katheter und Harnleiterstents mit einer extrem dünnen Schicht aus diamantähnlichem Kohlenstoff (diamond-like carbon oder DLC) beschichtet. DLC-beschichtete Oberflächen sind biokompatibel, inert, verschleißfest, sterilisierbar und reibungsmindernd. "Selbst nach drei Monaten im Körper weisen die beschichteten Stents praktisch keine Verkrustungen auf", sagt Dr. Andreas Meißner, Facharzt für Urologie am Bonner Universitätsklinikum. "Die DLC-Katheter lassen sich außerdem wesentlich leichter in den Harntrakt einlegen und wechseln. Die Patienten empfinden diese Prozedur daher als wesentlich weniger unangenehm. Zudem können die Wechselintervalle deutlich verlängert werden. Allein der erhöhte Patientenkomfort stellt schon einen großen Fortschritt dar."
Kontakt:
Dr. Norbert Laube und
Jörg Bradenahl
Experimentelle Urologie
Universitätsklinikum Bonn
versehen Wissenschaftler der Experimentellen Urologie der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Firma NTTF in Rheinbreitbach und dem Institut für Dünnschichttechnologie der TU Kaiserslautern Katheter und Harnleiterschienen mit einer hauchdünnen Beschichtung aus diamantähnlichem Kohlenstoff. Ihre Ergebnisse stellen sie vom 16. bis 19. November auf der Medizinmesse MEDIC
Oh oh danke Strike,..der ist ja nur 10 min von mir entfernt:-)Ich werde ihn morgen früh anrufen,und um ein Muster bitten...e.v komme ich ja villeicht ran bevor es im Handel ist?
Ich weiss,normale Katheder inc Silikon sind pfui,und Bauchkathederanlage geht bei dem Weiblein nicht,da Fassungsvermögen der Blase zu klein.
PS:Hab auch schon was gefnden zu den asymptomatischen Infekten,...ich hatte recht in meiner Vermutung.
Ein Auszug:The absence of significant differences in several covariates (age distribution, blood pressure, hematocrit, smoking habits, cholesterol levels, or myocardial changes) between those with and without bacteriuria in the latter study supported a conclusion that "bacteriuria in old age is associated with a reduction in survival of 30 to 50 per cent." This particular study was considered important and stimulated additional studies, including our own.
Does Asymptomatic Bacteriuria Predict Mortality and Does Antimicrobial Treatment Reduce Mortality in Elderly Ambulatory Women?
Elias Abrutyn; Jana Mossey; Jesse A. Berlin; Jerome Boscia; Matthew Levison; Peter Pitsakis; and Donald Kaye
15 May 1994 | Volume 120 Issue 10 | Pages 827-833
Viele Grüsse
Tino
[Aktualisiert am: Do., 28 September 2006 21:21]