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Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56082] :: Mon, 04.05.20 20:31 Zum nächsten Beitrag gehen
Hallo zusammen,
Ich war bisher nur stille Mitleserin aber nun muss ich doch etwas schreiben.
Zu mir, ich bin 30 Jahre alt, 163 cm gross und wiege 59 Kilo.
Ich hatte bis vor 1 Jahr wahnsinnig viele Haare (von meiner Mama vererbt). Haare trocknen dauerte 2 Stunden. Jeder war immer neidisch und es war auch das einzige, worauf ich stolz war an mir. Vor einem 3/4 Jahr dachte ich dann ich würde einen HA bemerken. Alle haben mich ausgelacht. Stand heute ist es so, dass ich 2/3 meiner Haare verloren habe - Tendenz fallend. Meinem Freund ist es bereits aufgefallen, allen anderen noch nicht. Da heisst es immer 'ja könnten wohl ein paar weniger sein, sicher bin ich mir nicht...'. Ich war bereits beim Endokrinologen, Verdacht auf PCO. Ergebnis war so lala. Männliche Hormone dezent erhöht, aber nicht schlimm. Blutwerte passen alle, Schilddrüse auch. Rein von den Zahlen her ist es nicht sooo dramatisch, Wäsche jeden 2 Tag, da sind es ca 140 Haare, am anderen Tag zwischen 40-70. Im Durchschnitt immer knapp unter 100. Trotzdem sieht man überall die Kopfhaut und mein Pferdeschwanz ist nicht mal mehr den Namen wert.
Inzwischen habe ich die Pille bekommen (wegen Östrogen... Wollte nie die Pille nehmen, aber die Verzweiflung hat gewonnen), zudem eine Östrogentinktur vom Dermatologen, Seba med Anti HA shampoo, Eisen, zink und vitamin d Tabletten und Haarvitamine Sad schon seit Längerem - nichts schlägt an.
Heute war ich bei einer privaten Dermatologie. Diese hat meine Kopfhaut komplett untersucht und meinte, es ist kein vernarbter HA, androgen sieht er auch nicht aus und die Kopfhaut ist gesund. Da hab ich mich erstmal gefreut. Dann kam der Dämpfer. Ich hätte wohl am ganzen Kopf kein einziges kleines neues Stifthaar. Man sieht zwar die Poren wo sie sein müssten, aber es wächst nichts (!!!) nach. Sie würde mir eine Eigebbluttherapie empfehlen (3000€) ansonsten könnte ich in paar Monaten die kahlen Stellen nicht verdecken, wenn sich die Follikel weiterhin dazu entscheiden zu schlafen...

Kann das sein? Dass mir einfach kein neues Haar wächst? Kann ich die Follikel anregen oder geht mir jetzt der Rest meiner Haare aus und es kommt nichts mehr nach? Bringt dieses Plasmadings was oder lediglich dem Geldbeutel der Ärztin. Ich mag grad nicht glauben, dass nichts nachwächst. Brauchen die Follikel Zeit? Bekomme ich eine Glatze? An sich meinte sie, es sieht alles gut aus, aber es tut sich nichts.

Bin inzwischen panisch.

Liebe Grüsse


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Aw: Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56083 ist eine Antwort auf Beitrag #56082] :: Mon, 04.05.20 21:28 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hallo, das Problem kenne ich gut. Habe auch nur minimal Neuwuchs und wenn dann fallen die Haare nach etwa zwei Monaten wieder aus.
Bei mir hat sich das Haarvolumen auch halbiert, eine einzige Katastrophe.
Die Eigenblut therapie würde ich auf keinen Fall machen.
Das ist alles Geldmacherei. Ich kenne zwei Personen die sich dafür entscheiden haben, bei beiden ist der Geldbeutel leichter, gebracht hat es gar nichts.
Mir hat das auch eine private Hautärztin empfohlen, vielleicht liegt es daran😊
Wobei sich deine Haarausfall zahlen im unteren Bereich abspielen, vielleicht fehlt dir Eisen oder die Schilddrüse muss eingestellt werden.
Ich würde nochmal ein großes Blutbild machen lassen und zum Radiologen gehen.
Meine Haarausfall Zahlen sind am Anfang auch wenig gewesen, trotzdem ist der Ansatz schnell lichter geworden .
Erst seit dem Absetzen von regaine hat sich der Zustand verschlechtert.
Ich würde alles nochmal durchchecken lassen.

Wünsche dir alles Gute
Daniela


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Aw: Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56084 ist eine Antwort auf Beitrag #56082] :: Tue, 05.05.20 14:15 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hallo Sprotte,
der Befund ist ja jetzt erstmal nicht so prickelnd. Von der Eigenbluttherapie würde ich auch abraten. Die Methode ist umstritten und die wissenschaftliche Basis nicht einwandfrei. Siehe hier:
https://www.spektrum.de/news/eigenblut-neues-wundermittel-ge gen-haarausfall-hat-seine-begrenzungen/1683338
Für 3000,- Euro Igelleistung definitiv nicht zu empfehlen. Ich würde mir eine Zweitmeinung einholen. Vielleicht hast du ein Autoimmunproblem. außerdem können die Haarwurzeln, wenn sie denn empfindlich sind auch auf geringe hormonelle Abweichungen im Androgenbereich reagieren. Manchmal sind noch nichteinmal Abweichungen festzustellen. Das angeblich nichts neues nachwächst ist allerdings nicht so prickelnd, vor allem in so kurzer Zeit. Normalerweise dauert es lang, bis bei einer Alopezie garnichts mehr nachwächst. Zuerst wird die terminalphase (Länge) immer kürzer, dann kommen nur mehr miniaturisierte Haare und irgendwann eben nix mehr. Innnerhalb von einem Jahr, das ist schon seltstsam.
Gab es irgendwelche krassen Einschnitte oder Veränderungen in deinem Leben in den Monaten bevor der Ausfall begann? Krankheiten? Stress? Ernährungsfehler? Medikamente? Geh mal in dich..Pille abgesetzt? Baby bekommen?

LG erstmal,
Nicola


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Aw: Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56085 ist eine Antwort auf Beitrag #56082] :: Tue, 05.05.20 14:18 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
ups sorry..eimal zu oft return gedrückt..

[Aktualisiert am: Tue, 05 May 2020 14:19]


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Aw: Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56086 ist eine Antwort auf Beitrag #56084] :: Tue, 05.05.20 16:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hallo Nicola,

ich finde das auch alles sehr seltsam. Vor allem hatte ich noch nie Probleme mit meinen Haaren und jetzt das.
Vorne an der Stirn wachsen ja Unmengen dieser kleinen Haare, daher hatte ich Hoffnung es könnte sich normalisieren. Aber die Aussage war gestern vernichtend. Ich habe nächsten Montag noch einen Termin bei einer anderen Hautärztin.
Ich könnte nicht sagen, dass sich die Phasen verändert haben oder dass ich miniaturisierte Haare hätte. Es ist eher so: von 0 auf 100. Wobei ja nicht mal extrem viele ausgehen. Aber wenn nichts nachwächst is der Prozess natürlich schleichend.
Ja ich hatte psychisch im September letzten Jahres extrem viel Stress und Panikattacken. Die Pille hatte ich nie genommen, es ist jetzt so, dass ich sie seit 2 Monaten nehme - eben mit der Hoffnung mit den Haaren. Ich habe ja tatsächlich schon alle Ärzte durch - mehrmals. Blutbild komplett in Ordnung, Schilddrüse auch, Hormone zu 95% auch - Progesteron war zu niedrig und Testosteron minimal erhöht.
Und alle Haare, die ich verliere sind die langen Haare (ist mir jetzt ja klar, kurze können nicht ausfallen, hab ich ja keine...). Und alle mit dem weißen Knubbel am Ende, also ist auch keines abgebrochen.
Ich hatte schon die Befürchtung, dass die PRP Therapie Geldmacherei ist, aber man klammert sich ja an jeden Strohhalm.
Kann es sein, dass irgendwann doch wieder welche nachwachsen oder ist das jetzt wirklich der Anfang vom Ende? Sad

Liebe Grüße

Kim


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Aw: Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56087 ist eine Antwort auf Beitrag #56082] :: Tue, 05.05.20 18:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ja das Problem bei dir ist wohl nicht, dass dir massenhaft Haare ausfallen, sondern das eben kein Nachschub mehr reinwächst. Komisch ist ja, dass du sagst, an der Stirn waachsen schon neue Haare. Also das spricht ja gegen die Arbeitsthese, dass gar keine Haare mehr nachwachsen.
Ich verstehe deine Panik. Ob wieder was wächst oder nicht kann dir keiner sagen. Es sind sicher mehrere Faktoren am wirken. Absinkendes Progesteron kann auch zu Haarausfall führen. Tut es längst nicht bei jeder Frau aber wie gesagt, wenn die Rezeptoren empfindlich sind kann es daran liegen. Progesteron wirkt leicht antiandrogen. In Zusamenhang mit dem dezent erhöhten Androgen (welcher spezielle Wert, hattest du glaube ich nicht geschrieben) kann das schon zu einer Abwärtsspirale für deine Haarsituation führen. Die Frage ist aber auch, ob der Prog-Wert am richtigen Zyklustag gecheckt wurde.
Das mit der Pille kann man sicher probieren. Ich würde jetzt erstmal noch etwas Zeit geben und versuchen nicht total auszuflippen. Klar ist es richtig sche**** wenn man mit Anfang 30 als Frau schon schütteres Haar hat aber es ist nicht das Ende der Welt. Ich weiß das klingt blöd Embarassed

Versuch doch mal die Kopfhaut zu stimulieren mit Massagen und Rosmarinöl (wirkt auf der Kopfhaut antiandrogen und kostet nicht die Welt). Und denke immer daran, dass Haarprobleme nicht in Tagen oder Wochen besser werden, sondern das es mindestens ein halbes Jahr dauern kann ehe deutliche Verbesserungen eintreten.
Lass den Kopf nicht hängen.
Liebe Grüße,
Nicola


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Aw: Es werden keine neuen Haare gebildet? [Beitrag #56088 ist eine Antwort auf Beitrag #56082] :: Tue, 05.05.20 21:44 Zum vorherigen Beitrag gehen
Ich weiß genau wie es dir geht.
Ich trinke seit Dezember die goldene Milch, nehme am Abend EL cranell, massiere meine Kopfhaut mit Basilikum, nehme ferro sanol und Zink.
Bisher leider auch alles erfolglos.
Habe Tage an denen ich nur mit Mütze oder Kappe rausgehe.
Bin im svensons Haarstudio und beim Heilpraktiker gewesen.
Auch ich habe sämtliche Ärzte durch.
Seit zwei Monaten nehme ich die Belara, laut Frauenärztin könnte eine antiandrogene Pille helfen. Bis jetzt auch keine Wirkung.
Vielleicht ist manchmal weniger mehr.
Lass den Kopf nicht hängen


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