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Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131330] :: Sat, 20 January 2018 14:49 Zum nächsten Beitrag gehen
Ich habe ein Video auf youtube gefunden, das zeigt, dass er dr. Cole PCID-System benutzt.

Während er früher scheinbar ohne Assistenten arbeitete, hat er jetzt Assistenten, die einen Teil der Arbeit erledigen.
Hat der Einsatz von Mikromotoren das gleiche Qualitätsniveau wie manuelle Extraktionen erreicht?


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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131339 ist eine Antwort auf Beitrag #131330] :: Sat, 20 January 2018 20:19 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kannst du den Link posten?
Ich habe mich immer schon gewundert, warum er ALLLES allein macht. Das erscheint mir nicht wirklich sinnvoll, obwohl er hier im Forum ja als der Beste unter den Besten gehandelt wird.


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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131343 ist eine Antwort auf Beitrag #131330] :: Sat, 20 January 2018 20:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Zitat:
Ich habe ein Video auf youtube gefunden, das zeigt, dass er dr. Cole PCID-System benutzt.


Das ist nichts Neues.

Zitat:
Hat der Einsatz von Mikromotoren das gleiche Qualitätsniveau wie manuelle Extraktionen erreicht?


Solange der Anwender damit umzugehen weiß. Dr. Coles PCID wird mit schärferem Punch und einstellbarer Drehzahl beworben und ist laut Heitmann für ihn erste Wahl wenn es um motorisierte Entnahme geht.
Ich weiß nicht allzu viel über die Unterschiede zu einem simplen Mikromotor, aber wenn es lediglich bei den zwei Dingen bleibt, die der PCID gegenüber eines Mikromotors hat, so ist das für mich einfach zu wenig. Außerdem ist das Gerät weitaus teurer und für die meisten auch nicht gerade erschwinglich.

Soweit ich weiß, kann beispielsweise Dr. Demirsoy die Drehzahl an seinem MM auch variabel einstellen. Ich nehme aber an, das Drehmoment ist gegenüber dem PCID niedriger.
Ein schärferer Punch in Kombination einer niedrigen Drehzahl bedeutet weniger Wärmeentwicklung durch Reibung, was sicher das Risiko von absterbendem Grafts minimiert.

Der User alopezie.de kennt das Gerät etwas genauer und könnte eventuell etwas mehr darüber sagen. Vielleicht meldet er sich ja.


[Aktualisiert am: Sat, 20 January 2018 20:52]


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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131351 ist eine Antwort auf Beitrag #131330] :: Sat, 20 January 2018 22:59 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ich habe gelesen, dass die Entnahme mit Mikromotor schlechter sein soll für den Donor.
Habe selbst in 14 Monaten einen Termin bei Dr. Heitmann. Jedoch hört und sieht man in letzter Zeit gar nichts mehr von ihm, deshalb werde ich langsam skeptisch ob es die richtige Wahl war.


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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131360 ist eine Antwort auf Beitrag #131351] :: Sun, 21 January 2018 11:31 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Dazu möchte ich doch einige Anmerkungen machen..... auch oder gerade weil ich nun alle Beteiligten kenne .... und wir genau darüber auch bei der letzten FUE EUROPE Konferenz in Ankara persönlich gesprochen haben ...

Dr. Heitmann entnimmt weiterhin manuell (mit den Punches von Cole Instruments) und es wird alles von ihm alleine gemacht, von der Entnahme der Grafts, Bilden der Empfangsöffnungen und auch Einsetzen der Grafts.
Er hat eine Assistentin, die übernimmt aber nur Hilfsarbeiten. Das PCID hat er getestet, findet es gut - setzt es aber selbst nicht ein. Das Gerät hat aber fast nichts mit einem klassischen "Mikromotor" gemeinsam.

Aber gehen wir noch einmal etwas mehr ins Detail:

- eine erfolgreiche Haartransplantation ist das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren, das vernünftige Arbeitsgerät ist aber sicher eines der wichtigsten Themen
- die manuelle Extraktion bietet zunächst einmal den grundsätzlichen Vorteil, dass mit einem leichten Gewicht des Instruments, voller Beweglichkeit der Hand und kompletter Steuerung von Geschwindigkeit, Winkel und anpasstem Druck fast jeder Parameter der Entnahme für jeden Haarfollikel einzeln gesteuert werden kann .... wenn man es will und sich die Zeit nimmt
- allerdings erfordert dies die volle Konzentration von morgens bis abends, und auch von der Ergonomie ist es definitiv belastend hier den ganzen Tag tätig zu sein

In der Konsequenz gibt es ein inzwischen sehr breites Spektrum an mehr oder weniger automatisierten Geräten, die sich aber in ihrer Flexibilität extrem stark unterscheiden. Je mehr Steuerungsmöglichkeiten, je "physiologisch optimaler" Hohlnadel und physikalische Parameter angepaßt und kontrollierbar sind und je geringer das Gewicht - desto teurer und aufwändiger die Maschine.

Hier kommt das Gerät von Dr. Cole ins Spiel. John Cole ist einer der Begründer der modernen FUE mit sehr vielen Jahren Erfahrung und immer damit beschäftigt, diese Methode weiter zu optimieren und zu entwickeln. Sein Gerät liegt definitiv am oberen Bereich des technisch Machbaren und spielt von Möglichkeiten und Flexibilität her in einer ganz anderen Liga als ein simpler Mikromotor. Wer sich mit dem Gerät vertraut macht kommt hier schon sehr nah an die Möglichkeiten einer manuellen FUE.

Selbstverständlich ist ein guter Chirurg immer interessiert daran zu sehen, wie sich die Technik weiterentwickelt und welche Möglichkeiten ein gutes Gerät bietet. Insofern kommt es hier auch zu einem regelmäßigen Informationsaustausch und zu gegenseitigen Besuchen. Ärzte wie Özgür Öztan und John Cole (die zusammen ein Trainingscenter in Ankara haben) und Lars Heitmann sprechen alleine oder im Rahmen von FUE EUROPE regelmäßig darüber, wie man die Methoden und Geräte verbessern kann. So hat sich Lars Heitmann auch den PCID angeschaut, findet es gut ... bleibt aber lieber bei der manuellen Entnahme ...

Letztendlich gewöhnt sich ein guter Haarchirurg im Berufsleben an ein oder zwei Arbeitsmethoden bzw. Geräte, und hat deren Bedienung im Gefühl - und bleibt dann aus Gewohnheit dabei.

Aber um es klar zu sagen: ein guter Arzt wird mit und ohne Gerät etwa die gleiche Anzahl von Grafts verpflanzen, und wird eine gewisse Anzahl pro Stunde einfach nicht überschreiten, weil er sonst gar nicht richtig präzise arbeiten kann. Ab einer bestimmten Menge pro Stunde ist es einfach lieblose Fließbandarbeit, so meine Meinung dazu.

Und das ist definitiv nicht das was Lars Heitmann macht, wenn man sieht mit welcher Akribie und Perfektion er seine Arbeit ausführt.

[Aktualisiert am: Sun, 21 January 2018 11:56]




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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131361 ist eine Antwort auf Beitrag #131330] :: Sun, 21 January 2018 12:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Danke alopezie.de für deine umfangreiche Antwort. Ich vermisse allerdings eine durch Fakten belegte Gegenüberstellung des PCID und dem Mikromotor als Diskussionsgrundlage. Denn unterm Strich bin ich genauso über das Gerät informiert wie zuvor und sehe keine revolutionären Unterschied zu einem Mikromotor. Rolling Eyes

Nimm es mir nicht übel aber final werde ich noch immer nicht den Eindruck los, es wird ein Gerät beworben, welches durch renommierte Ärzte wie Heitmann in den Himmel gelobt wird um es dann in Geld umzuwandeln.

Ich will das Gerät für mich bewerten können und die Vorzüge logisch nachvollziehen können. Da reicht mir ein einfaches „Das Gerät hat fast nichts mit dem klassischen Mikromotor gemeinsam". leider nicht aus.



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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131364 ist eine Antwort auf Beitrag #131330] :: Sun, 21 January 2018 13:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ich glaube die Fragestellung in diesem Beitrag zielte jetzt nicht auf einen Leistungsvergleich der verschiedenen motorisierten Systeme.

Richtig ist natürlich, diese beiden und andere Geräte haben einen Motor die eine rotierende Hohlnadel antreiben.

Nun bin ich wirklich kein Verkäufer von Cole Instruments, aber einige klare Punkte hast du selbst schon oben genannt. Einiges mehr hier: https://www.coleinstruments.com/surgical-instruments/hair-transplant/powered-cole-isolation-device-pcid-details

Aber richtig ist natürlich auch, weder garantiert der Besitz des PCID eine wunderbare Arbeit, noch schließt es aus das auf anderem Weg gute Ergebnisse erreicht werden.

Aber warum man eben mit dem billigsten Gerät arbeiten muss, wenn es bessere Lösungen gibt (und der Markt bietet mindestens zehn verschiedene Weiterentwicklungen motorisierter Geräte) verstehe ich nicht, auch wenn die Fortschritte vielleicht im Detail liegen.

Aber das hat alles jetzt nicht so wirklich mit der Ursprungsfrage zu tun gehabt, da können wir gerne einmal einen eigenen Thread aufmachen und vielleicht auch einige Meinungen anderer Ärzte und Anbieter einholen ....

Hier bleibt festzuhalten, Lars Heitmann arbeitet weiterhin manuell, auch wenn er das PCID gut findet.




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Aw: Dr. Heitmann setzt jetzt Mikromotor ein? [Beitrag #131379 ist eine Antwort auf Beitrag #131351] :: Sun, 21 January 2018 22:45 Zum vorherigen Beitrag gehen
Foggy53i schrieb am Sat, 20 January 2018 22:59
Ich habe gelesen, dass die Entnahme mit Mikromotor schlechter sein soll für den Donor.
Habe selbst in 14 Monaten einen Termin bei Dr. Heitmann. Jedoch hört und sieht man in letzter Zeit gar nichts mehr von ihm, deshalb werde ich langsam skeptisch ob es die richtige Wahl war.


mach dir mal keine sorgen, du wirst in 14 monaten in sehr sehr guten händen sein:)


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