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Finasterid start & PSA Wert tracken [Beitrag #481605] :: Thu, 29 September 2022 22:47 Zum nächsten Beitrag gehen
Hallo zusammen,

leider haben sich bei mir (36) die Haare (unbemerkt) ausgedünnt und seit etwa 2 Monaten fallen auch übermäßig viele Haare über den Tag verteilt aus (>100 sichtbar), was mir zuerst beim Duschen auffiel (eher Ludwig Schema). Außerdem hatte ich auch das Jucken, dass mit Ketoconazol sich besserte. Da es sich ziemlich zieht, bis man durch mehrere Arzttermine zur Erkenntnis kommt, dass man wohl Mittelchen wie Finasteride benötigt um dem evtl. noch entgegen zu wirken, habe ich mir dieses Medikamente bereits besorgt und würde auch beginnen es einzunehmen (Dosis wie empfohlen 1mg/d?). Allerdings habe ich auch gelesen, dass man den PSA Wert vorher als Baseline messen sollte, da Finasteride diesen verändert (nach 1-2 Jahr Faktor 2, nach 5 2,3, nach 7 2,5 (je nach Studie/Dosierung/Ausgangslage(e.g. vergrößerte Prostata) etwas anders)). Die Veränderung geschieht wohl auch schon innerhalb der ersten Monate.

Hier stellt sich für mich auch die Frage, wie die Veränderung des PSA Wertes getrackt werden sollte, da es im späteren Teil des Lebens nicht völlig unwahrscheinlich ist, diesen Wert wieder für die Krebsvorsorge heranzuziehen. Nimmt man Fin ein, hat man allerdings nicht mehr die "normale" Range und wie der Korrekturfaktor nun berechnet wird erschließt sich mir nicht so ganz: Hier würde man ja z.B. annehmen, dass man in der eigenen Anwendung eine Studie repliziert, was sicher nicht der Fall ist. Außerdem steigen die normalen PSA Grenzwerte ja auch mit dem Alter (während unter Fin die Werte sich zuerst senken, dann stabilisieren und evtl. weiter senken).

Wie habt ihr das gehandhabt?

Beispiel: Man bricht Fin nach einem Monat ab, mit einem Baseline PSA Wert kann man die relative Veränderung feststellen (die allerdings wohl einigen Schwankungen unterliegt und auch von Labor zu Labor schwanken kann), der absolute Wert wird aber durch Fin verfälscht.

Oder kann ein Urologe durch die Bestimmung des Volumens der Prostata den PSA Wert korrigieren? Ist es sinnvoll ggf. noch 1-2 Wochen auf einen Termin zu warten um den PSA Wert zu ermitteln und ist es der einzige Wert im PSA Kontext, der getrackt werden sollte ? Hat die Einnahme von 1 mg Fin direkt Auswirkungen auf den PSA?

Danke für weitere Infos!

[Aktualisiert am: Fri, 30 September 2022 00:08]


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Aw: Finasterid start & PSA Wert tracken [Beitrag #481610 ist eine Antwort auf Beitrag #481605] :: Fri, 30 September 2022 06:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
HerrOber schrieb am Thu, 29 September 2022 22:47
Hallo zusammen,

leider haben sich bei mir (36) die Haare (unbemerkt) ausgedünnt und seit etwa 2 Monaten fallen auch übermäßig viele Haare über den Tag verteilt aus (>100 sichtbar), was mir zuerst beim Duschen auffiel (eher Ludwig Schema). Außerdem hatte ich auch das Jucken, dass mit Ketoconazol sich besserte. Da es sich ziemlich zieht, bis man durch mehrere Arzttermine zur Erkenntnis kommt, dass man wohl Mittelchen wie Finasteride benötigt um dem evtl. noch entgegen zu wirken, habe ich mir dieses Medikamente bereits besorgt und würde auch beginnen es einzunehmen (Dosis wie empfohlen 1mg/d?). Allerdings habe ich auch gelesen, dass man den PSA Wert vorher als Baseline messen sollte, da Finasteride diesen verändert (nach 1-2 Jahr Faktor 2, nach 5 2,3, nach 7 2,5 (je nach Studie/Dosierung/Ausgangslage(e.g. vergrößerte Prostata) etwas anders)). Die Veränderung geschieht wohl auch schon innerhalb der ersten Monate.

Hier stellt sich für mich auch die Frage, wie die Veränderung des PSA Wertes getrackt werden sollte, da es im späteren Teil des Lebens nicht völlig unwahrscheinlich ist, diesen Wert wieder für die Krebsvorsorge heranzuziehen. Nimmt man Fin ein, hat man allerdings nicht mehr die "normale" Range und wie der Korrekturfaktor nun berechnet wird erschließt sich mir nicht so ganz: Hier würde man ja z.B. annehmen, dass man in der eigenen Anwendung eine Studie repliziert, was sicher nicht der Fall ist. Außerdem steigen die normalen PSA Grenzwerte ja auch mit dem Alter (während unter Fin die Werte sich zuerst senken, dann stabilisieren und evtl. weiter senken).

Wie habt ihr das gehandhabt?

Hallo


PSA Wert ist nicht ganzt so wichtig bei einer Vorsorgeuntersuchung.
Wird auch oft von den Kassen nicht übernommen.

Es zählt die gesamte Untersuchung.
Der Urologe sieht beim Ultraschall und beim Tastbefund ob die Prostata ok ist oder nicht.
Unter Fin bleibt sie parallel zu einem niedrigen PSA Wert klein und weich.
Ist bei mir auch so
Nicht angeben, meinte mein Arzt zu meinem Gesamtbefund.

Gruss
F


[Aktualisiert am: Fri, 30 September 2022 06:36] vom Moderator


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Aw: Finasterid start & PSA Wert tracken [Beitrag #484719 ist eine Antwort auf Beitrag #481605] :: Fri, 25 November 2022 19:06 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Danke für die Antwort. Ich habe den Wert mal noch messen lassen (in 2 Laboren) um einen Referenzwert zu haben, denke werde das nochmal bei den gleichen Laboren nach einem Jahr oder so messen lassen (gleiche Messmethodik, da es hier wohl unterschiede gibt), um eine Art persönlichen Korrekturfaktor abzuleiten. Hintergedanke ist der, dass Prostatakrebs, was bei Männern relativ häufig vorkommt und familiär auch in 2ter Generation im höheren Alter auftrat, weniger schnell erkannt wird, da Fin den PSA Wert senkt (der Wert selbst ist natürlich auch umstritten). Denke, dass sollte man im Auge behalten, da solche Geschichten wie Fin ja gerne mal ne ganz neue Problemkaskade in Gang setzen kann.


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Aw: Finasterid start & PSA Wert tracken [Beitrag #484728 ist eine Antwort auf Beitrag #484719] :: Fri, 25 November 2022 20:17 Zum vorherigen Beitrag gehen
HerrOber schrieb am Fri, 25 November 2022 19:06
Danke für die Antwort. Ich habe den Wert mal noch messen lassen (in 2 Laboren) um einen Referenzwert zu haben, denke werde das nochmal bei den gleichen Laboren nach einem Jahr oder so messen lassen (gleiche Messmethodik, da es hier wohl unterschiede gibt), um eine Art persönlichen Korrekturfaktor abzuleiten. Hintergedanke ist der, dass Prostatakrebs, was bei Männern relativ häufig vorkommt und familiär auch in 2ter Generation im höheren Alter auftrat, weniger schnell erkannt wird, da Fin den PSA Wert senkt (der Wert selbst ist natürlich auch umstritten). Denke, dass sollte man im Auge behalten, da solche Geschichten wie Fin ja gerne mal ne ganz neue Problemkaskade in Gang setzen kann.
Das ist sehr vorwiegend eine u 45 problematik


Ich mache das Regelmäßig, und kann nur sagen, daß Urologen so eine komplettuntersuchung sehr gerne machen.
Das bringt denen richtig verdienst.
Dafür bekomme ich im Gegenzug auch direkt soviel Spiro wie ich moechte Smile

Ob bei der älteren Generation aggressiver Prostata Tumore unter Fin entstehen koennen, ist nach neusten Erkenntnissen umstritten
Wobei anderseits 5ar Hemmung wuchs jeglicher Art verstärken kann.
Und das dann nicht positiv, wenn man oel in brennendes Feuer giesst.

Gillt aber nur dann wenn bereits Vorstufen erkennbar sind.


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