Unterschied Naturheilkunde und "ganzheitlichen Methoden"

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 Naturheilkunde bedeutet - wie der Name schon sagt - daß natürliche Heilkräfte (vorwiegend aus Pflanzen) zum Einsatz kommen. Wer sich für Therapieansätze dieser "natürlichen" Richtung interessiert, sollte jedoch wissen, daß hier zwei sehr unterschiedliche Denkansätze zum Tragen kommen:

 


1. Naturheilkunde: Produkte mit pflanzlichen Wirksstoffen, aber klassischer Wirkbeziehung:

Wirkstoff -> biochemische Wirkeigenschaften -> Wirkung im definierten biochemischen Wirkmodell

 

Dieser Ansatz wird auch als Phytotherapie bezeichnet. Beispiel für Produkte sind (allgemein) Kamille oder (bei Haarausfall) Sägepalmenextrakt. Produkte dieser Gattung werden bei uns unter der Rubrik "Produkte ohne Rezept" geführt.


2. Ganzheitliche Methoden: Suche nach der Ursache des Haarausfalls im menschlichen Gesamtorganismus, ggfs. Behandlung unter Einbeziehung natürlicher Heilmittel

Hier steht primär der ganze Mensch, sein Körper und seine Psyche im Vordergrund. Es wird primär nach der Ursache des Problems gesucht, und versucht, dieses Problem zu beseitigen. Die Therapie kann durch Phytothearpie, Homöopathie, antroposophische Medizin und andere Methoden erfolgen. Den ganzheitlichen Ansatz verfolgen insbesondere Heilpraktiker oder entsprechende Institute.

 

Wir möchten beispielhaft  Konzepte dieser
Richtung vorstellen:

 

1. Die Entsäuerung

 

2. Aromatherapie - Eine neue Studie mit etherischen Ölen (Lavendelöl, Thymian etc.) belegt eine Wirksamkeit bei der Alopecia areata. Einzelheiten bei der Studie bei Alopecia areata! - und die

 

3. Elektroakupunktur nach Voll-EAV

1. Entgiftung und Fasten

Eines der wesentlichen Grundprinzipien des alternativen Therapien ist die Entgiftung des Körpers von Schadstoffen.
Wer nicht tatenlos zusehen möchte, wie die Haare immer weniger werden, versucht hierdurch, das Übel an der Wurzel zu packen. Wenn Haarwasser und Biotingaben nicht helfen und chemische Keulen nicht gewollt sind, dann sollte derjenige, der das leidige Problem des immer weniger werdenden Haares aus eigener Erfahrung kennt, einen versuch in dieser Richtung unternehmen.

Mit der Stärkung der natürlichen Kräfte des Körpers gibt es Chancen, dem Haarausfall entgegen zu wirken. Ziel muss es sein, Schadstoffe zu eliminieren, und die notwendigen Aktivstoffe zu erhöhen.

So helfen nachweislich natürliche Aminosäuren in speziellen Kombinationen, das Problem Haarausfall in den Griff zu bekommen und gleichzeitig viel zum allgemeinen Wohlgefühl beizutragen.

Dass also eine insgesamt hochwertige Versorgung des gesamten Körpers mit lebensnotwendigen Stoffen auch auf die Haare wirken kann, ist logisch nachvollziehbar. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass ein richtig vorgenommenes Fasten ebenso eine wohltuende auf den gesamten Körper und den Haarwuchs haben kann.

Eine Übersäuerung des Körpers, der mittels Fasten entgegengewirkt werden kann, kann als Nebenwirkung des übersäuerten Körpers auch Haarausfall zur Folge haben. Aufgrund unserer Lebensweise ist in Deutschland beinahe jeder übersäuert. Ein alarmierendes Zeichen mit unschönen Nebenerscheinungen. Insofern kann es auch für Skeptiker ein sinnvoller Weg sein, sich in jedem Fall einer bewussteren und lebensbejahenden Ernährung und Lebensweise zuzuwenden.

Fasten ist Tradition und hat sich bewährt. Natürlich in vernünftiger Art und Weise und am besten unter ärztlicher Aufsicht. Denn: wenn beim Fasten übertrieben wird, kann das Fasten auf der anderen Seite die Nebenwirkung von Haarausfall zur Folge haben.

In diesem Zwiespalt bietet es sich an, Fasten als Hilfsmittel zur körperlichen Reinigung von Schlacken hinzu zu ziehen und sich währenddessen mit einer gesunden und bewussten Ernährung auseinander zu setzen. Denn: das Fasten hat nur dann einen wirklichen Sinn, wenn es über eine selbstgewählte Fastenzeit hinaus eine Umstellung der eigenen Lebensgewohnheiten bewirken kann.