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haarausfall und haartransplantation



Hairr ist ein homöopathisches Mittel gegen Haarausfall

 

Produkt

Hairr

Wirkstoffe und Wirkprinzip

  • Thallium sulfuricum D6, ein Element, das Naturwissenschaftler zu den Metallen zählen. Es wird in einem komplizierten Verfahren aus Flugasche beim Schneiden von legierten Metallen gewonnen. Reines Thallium ist hochgiftig. In der homöopathischen Dosierung allerdings baut es die Haarfollikel wieder auf, sorgt für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut und lässt die Haare wieder nachwachsen und sogar dicker werden. Schon seit einigen Jahrzehnten wird der Wirkstoff allgemein gegen Hautfunktionsstörungen angewandt. Und schon der große Arzt des 16. Jahrhunderts, Paracelsus wußte: ?Die Dosis ist¹s, die das Gift zum Gifte macht. [Auszug Presseinfo]

Rechtsstatus

Zugelassenes Homöopathikum

Zielgruppe

Frauen [und Männer ?]

Anwendung

Tropfen, Innerlich

Stärke

  • Nebenwirkungsfrei
  • Hairr kann auch von Ärzten und Heilpraktikern verschrieben werden, weil viele Krankenkassen homöopathische Arzneien erstatten.

Hinweise

  • Die Zulassung ist als Homöopathikum erfolgt, und insofern auch in der Dokumentation dieser Produktgruppe folgend
  • Wie bei homöopathischen Mitteln üblich, kann es in den ersten Tagen zu einem leicht vermehrten Haarausfall kommen. Dieser Effekt, den die Mediziner ?Erstverschlimmerung nennen, ist aber unbedenklich und nur von kurzer Dauer.
  • Um die Löslichkeit der Wirksubstanz zu verbessern, ist dem Mittel - wie bei den meisten anderen homöopathischen Medikamenten auch - Alkohol zugesetzt. Deshalb sollten Alkoholkranke, Epileptiker, Schwangere, Stillende und Kinder dieses Arzneimittel nicht verwenden.

Hersteller / Vertrieb

MAKOLpharm, Duisburg

Preis

  • 100 ml reichen für drei Monate und kosten EUR 25,40.
    Apotheken-Bestellnummer (PZN): 1394515

Weitere Infos

  • Interview (s.u.)

Dermatologe und Haarspezialist, Hair & Nail, Bonn

Das Interview wurde uns durch den Hersteller zur verfügung gestellt.

 Seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Thema Haarausfall?

Seit 1983. Zunächst vorwiegend mit dem kreisrunden Haarausfall, wobei in den letzten zehn Jahren der diffuse und hormonell bedingte Haarausfall meine Schwerpunkte sind.

Hat das Problem Haarausfall bei Frauen zugenommen?

Nach meiner Einschätzung ja. Genaue Zahlen darüber habe ich nicht, aber ich habe in den letzten Jahren zunehmend mehr Frauen behandelt.

Wie und womit haben Sie diffusen Haarausfall behandelt, als Sie noch nicht das homöopathische Mittel Hairr einsetzten?

Sehr unterschiedlich. Das kann ich nicht pauschalisieren, denn Haarausfall ist ein großes Thema. Es gibt über 100 verschiedene Ursachen für Haarausfall und dementsprechend unterschiedliche Therapien, abgestimmt auf die Ursachen.

Welches sind die häufigsten Ursachen für Haarausfall?

Zunächst einmal muß man unterscheiden, ob Frau oder Mann unter Hausausfall leidet.

Gibt es also Formen des Haarausfalls, die geschlechtspezifisch sind?

Ja. Beide können den hormonell bedingten, den kreisrunden oder einen durch Medikamente oder Krankheiten ausgelösten Haarausfall bekommen, aber unter diffusen Haarausfall leiden fast nur Frauen.

Was ist diffuser Haarausfall?

Unter diffusem Haarausfall versteht man eine allgemeine Haarausdünnung, unter der mit ganz wenigen Ausnahmen nur Frauen leiden. Diese Form von Haarausfall kann z.B. durch hormonelle Störungen, durch Eisenmangel oder einer Störung der Schilddrüse ausgelöst werden, aber in einem erheblichen Prozentsatz ist die Ursache medizinisch nicht erkennbar.

 Wie behandeln Sie ihre Patientinnen mit diffusem Haarausfall, bei denen Sie keine medizinische Ursache feststellen können ?

Mit Hairr zum Beispiel, denn meine Pilotstudie war sehr positiv. Bei 60 Prozent meiner Probandinnen habe ich Hairr erfolgreich eingesetzt.

Seit wann testen Sie Hairr?

Seit ungefähr eineinhalb Jahren.

Wie sehen Ihre Pilotstudien aus?

Ich fange an mit einer Ausschlußdiagnostik, um bekannte mögliche Ursachen, die zum Haarausfall führen, auszugrenzen. Wenn ich keinen medizinischen Grund für den Haarverlust gefunden habe, stelle ich danach mit Hilfe eines Trichogramms (Haarwurzelstatus) fest, wie viele Haare sich in der Ruhephase befinden, beziehungsweise ausfallen. Beim diffusen Haarausfall liegt der Anteil bei über 20 bis 40 Prozent. Dann setze ich Hairr als Stimmulationstherapie ein.

Wie lange nehmen Ihre Probandinnen Hairr, bis Sie zum ersten Mal testen, ob diese Arznei eine positive Wirkung zeigt?

Vier Monate. Dann mache ich erneut einen Haarwurzelstatus. An Hand dieses Trichogramms kann ich feststellen, ob es eine Stimmulation und eine Verbesserung des Haarwachstums durch das Mittel gegeben hat. Bei der Mehrheit meiner Testpersonen war und ist dies der Fall.

Und wie geht das nach den ersten vier Monaten weiter?

Schlägt Hairr gut an, verordne ich diese Tropfen für weitere vier Monate. Danach mache ich wieder einen Haarwurzelstatus. Und dann folgt ein so genannter Auslassversuch, um festzustellen, ob sich der Haarausfall nach Absetzen des Medikamentes wieder verstärkt.

Nach welcher Zeit ist denn für die Patientinnen ein positives Ergebnis sichtbar? Auch schon nach vier Monaten?

Leider nicht. Ein optisches Mehr an Haaren ist meist erst nach einem Jahr sichtbar und kann fotografisch dokumentiert werden.

Halten alle Patientinnen so lange durch?

Nein. Einige werden sehr schnell ungeduldig. Ihre Erwartungshaltung ist zu groß. Wenn sie nicht innerhalb von zwei bis drei Monaten einen sichtbaren Erfolg verbuchen können, neigen sie dazu, aufgeben zu wollen. Es gibt aber kein Haarwachstumsmittel, das nach so kurzer Zeit eine optisch sichtbare Verbesserung des Haarwachstums bringt. Sehen kann man eigentlich erst etwas, wenn das Haarwachstum um circa 20 Prozent wieder zugenommen hat.

Was unterscheidet Hairr von anderen Haarwuchsmitteln?

Das jetzt zum ersten Mal ein homöopathisches Konstitutionsmittel zur Behandlung des Haarausfalls medizinisch getestet wurde. Die meisten Mittel werden doch so verschrieben, ohne den Versuch einer klinischen Bewertung vorzunehmen. Kontrollierte Untersuchungen mit einer Vor- und Nachtherapie gibt es meistens nicht.