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haarausfall und haartransplantation

Dass sich Kliniken externer Ärzte bedienen ist nichts Neues und wird schon seit jedenfalls den 90iger Jahren durch die seitdem ständig wachsende Zunahme an Schönheitsoperationen und dem damit im Zusammenhang stehend steigenden Bedarf an Ärzten so gelebt.

Im Bereich der Haarchirurgie lässt sich insoweit jedoch seit jüngerer Zeit ein zunehmender Trend feststellen: ganze Teams von ausländischen Ärzten samt ihren nichtärztlichem Personal werden über das Wochenende oder tageweise eingeflogen, um hier in Deutschland im Namen und unter dem Dach von Kliniken haarchirurgische Eingriffe, und zwar sehr oft zu Dumpingpreisen durchzuführen.

Dass billig nicht zwangsläufig gut heißt, ist nichts Neues. Ebenso, dass Qualität seinen Preis hat.

Wie ist nun die Rechtslage bei derartigen Konstellationen, wenn bei für wenig Geld oder Dumpingpreisen die Haartransplantation aus Sicht des Patienten schief gehen?

Mehr in einem neuen Beitrag von RA Ch. Bomke in unserem Experten-Blog 

Nicht gerade selten kommt es vor, dass Haartransplantationen aus Sicht des behandelten Patienten „schief gegangen sind“. Der Klassiker hierbei sind wohl Breitnarbenbildung u./oder zu lange Narbe am Hinterkopf, schlechte Narbenbildung überhaupt wie auch schlecht „designte“, unnatürlich wirkende Haarlinie oder ungenügende Dichte usw.

Die wohl enorme Zahl der Korrektur-Operationen spricht hier für sich. Für den Patienten sind gerade die Korrektur-Operationen, die im medizinrechtlichen Jargon Revisions-Operationen genannt werden, zudem deutlich teurer als der fehlgeschlagene Ersteingriff selbst überhaupt. Damit verbindet sich die Frage, wann ich als Patient berechtigter Weise Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld habe gegen die Klinik, bei der der misslungene oder gar entstellende Ersteingriff vorgenommen worden ist. Also kurz gesagt, wann ich entschädigt werden kann.

RA Christoph Bomke aus Berlin geht dieser Frage in einem Beitrag in unserem Experten-Blog Haarausfall nach

Eine Studentin der TU Darmstadt arbeitet am "Bachelor of Education Körperpflege" und an ihrer Bachelor-Arbeit über den androgenetischen Haarausfall beim Mann. Dazu führt sie eine Online-Befragung durch und bitte um Ausfüllung. Link zur Online Umfrage androgenetischer Haarausfall beim Mann

 

Bei der Behandlung von Haarausfall hat die Haartransplantation in den letzten Jahren eine riesige Entwicklung genommen. Zahlreiche Innovationen, insbesondere die FUE, haben völlig neue Möglichkeiten für eine praktisch narbenfreie Wiederherstellung der Haarpracht ermöglicht.

Erstmalig gibt es nun im deutschen Sprachraum ein Fachbuch von dem Berliner FUE Spezialisten Reza Azar, das alle Aspekte der Haartransplantation umfassend beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der minimal invasiven Technologie der FUE, und es wird sehr anschaulich und eindeutig der Vorteil dieser für Patient und Haare schonenden Methode dokumentiert und belegt.

Noch immer wird in Deutschland von einer Vielzahl von Ärzten eine ältere Methode angewendet, meistens die Streifentechnik oder sogar auch die Punch-Technologie, die dann hinter einem anderen Namen versteckt wird. Demgegenüber zeichnet sich die FUE durch eine hervorragende gewebeschonende Vorgehensweise sowohl im Spenderareal als auch im Implantationsgebiet aus. Damit wird dem Patienten ermöglicht, die androgenetische Alopezie erfolgreich zu korrigieren.

Die Entwicklung der neuen Technologie ermöglicht auch enorme Fortschritte auf Spezialgebieten wie der Augenbrauentransplantation, Wimperntransplantation und der Transplantation von Barthaaren. Damit werden auch Möglichkeiten geschaffen, bei fortgeschrittenem Haarausfall weitere Reservoire an Körperhaar einzusetzen.

Der Autor greift dabei auf einen neuen umfangreichen Erfahrungsschatz aus vielen Jahren eigener Tätigkeit am Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin zurück. Sehr kritisch setzt er sich mit der Vorgehensweise mancher Ärzte auseinander, die durch den Einsatz veralteter Methoden dem Patienten ein optimales Ergebnis vorenthalten. Sehr fragwürdig beurteilt der Autor auch die Tätigkeit von nichtärztlichen Personal, wo Personen mit oft unklarer Ausbildung Operationstätigkeiten übernehmen. Ganz besonders gilt dies für manche Länder im Ausland, wo zum Dumping-Preis (oft noch mit Flug und Hotel) eine Haartransplantation wie ein Mittagsmenü im Burger-Restaurant angeboten wird.

Ernährung und Haarwachstum stehen in engem Zusammenhang. Als Voraussetzung für volles Haar sind diverse Spurenelemente und Mineralstoffe essentiell wichtig, denn nur wenn diese dem Körper zur Verfügung stehen, können Haare gesund wachsen. Aus diesem Grund kann ein Mangel an Mineralstoffen beispielsweise durch eine ungesunde Ernährung oder Diät zu Haarausfall führen. Allerdings ist die Frage umgekehrt schon sehr viel komplizierter, ob die Gabe von Mineralstoffen das Haarwachstum tatsächlich fördert. Hierzu muss man etwas näher auf die verschiedenen Mineralstoffe und ihren Einfluss auf Haarausfall eingehen.

In Internetforen wird häufig engagiert, aber auch emotional diskutiert. Zu Streit kommt es meist dann, wenn – aus welchen Gründen auch immer – bei den Äußerungen die Ebene der Sachlichkeit verlassen wird, Schimpfworte und Beleidigungen getätigt werden. Nicht selten schaltet dann der von den Äußerungen Betroffene Rechtsanwälte ein, die gegen die Äußerungen vorgehen sollen. 

Je nachdem, ob es sich bei den Äußerungen um eine Tatsachenbehauptung oder eine Meinungsäußerung/Werturteil handelt, werden rechtlich unterschiedlich strenge Anforderungen gestellt. Auch die rechtlichen Folgen unterscheiden sich.   

Gestern Abend (Montag 12. Dezember 2011) gab es einen recht langen und interessanten Beitrag im Schweizer Fernsehen zum Thema Haarausfall und Haartransplantation

Unter anderem gab es die Ergebnisse von einem Patienten von Dr. Heitmann zu sehen den viele als Experten in unserem Forum Haartransplantation bereits kennen.

In einem ersten Beitrag hat der Schweizer Fernsehen die Vorbereitungen und die Operation gezeigt, in den aktuellen Bericht wurde nun das Ergebnis sowie eine unabhängige Beurteilung durch einen Dermatologen gezeigt. Auch die Reaktion der Umwelt (ein bisschen witzig natürlich) spielt eine Rolle.

Wie immer mag man über den Schweizer Humor ein bisschen schmunzeln, aber dennoch ein sehr interessante Beitrag.  Für einen renommierten Fernsehsender war es eine sehr lange und ausführliche Berichterstattung, der durch einen Expertenrat am Telefon zusätzlich unterstützt wurde. Hier war übrigens auch der bei uns im Forum oft erwähnte Berater für Haartransplantation Andreas Krämer eingeladen.

Insgesamt also ein sehr interessanter Beitrag, der die Problematik und Chancen von Haarausfall und die Behandlung durch eine Haarverpflanzung sehr gut beleuchtet hat

Eine Haartransplantation ist bei Haarausfall ein effektives wenn auch sehr aufwändiges und komplexes Unterfangen, und viele Fragen und Optionen machen die Entscheidung oft sehr schwer. Wir möchten mit einem neuen Informationsangebot helfen, die unterschiedlichen Fragen zu klären.

Dazu haben wir den expertenrat Haartransplantation eröffnet, und uns ist es erfreulicherweise gelungen, drei erfahrene Spezialisten aus dem sehr überschaubaren deutschen Sprachraum als Experten zu gewinnen:

  • Reza Azar ist ein FUE Spezialist in Berlin, der auch die Themengebiete Body Hairs, Augenbrauentransplantation und Wimperntransplantation bearbeitet. Neben seiner klinischen Tätigkeit arbeitet R. Azar an einem Forschungsprojekt über die physiologischen Vorgänge im Haar bei einer Haartransplantation
  • Dr. Lars Heitmann ist seit vielen Jahren auf FUE spezialisiert, und hat eine breite und umfassende Erfahrung in der Durchführung von Haartransplantationen. Dr. Heitmann hat bereits eine ganze Reihe von Forenmitgliedern operiert.
  • HattingenHair (Prof.Dr.Dr.Voy, Laura Muresanu und Sever Muresanu) ist seit vielen Jahren auf Strip-Technologie spezialisiert, und hat eine breite und umfassende Erfahrung in der Durchführung von Haartransplantationen und ist auf ganz grosse und dichte FUT Sitzungen spezialisiert.





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