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haarausfall und haartransplantation




Mit Norwood begann die moderne Klassifizierung von Haarausfall. Eines der wesentlichen Kriterien ist dort der Rückzug der Haarlinie an der Stirnseite. Eine neue Untersuchung an 41 Patienten belegt allerdings, dass hier deutliche Unterschiede zwischen der linken und rechten Seite auftreten. Wie Reza Azar aus einer gerade publizierten Studie feststellen konnte, beträgt der Unterschied immerhin deutlich mehr als 20 %, und einige Patienten kommen dadurch möglicherweise in eine andere Stufe hinein.

Neben diesen Effekt weist Azar auch darauf hin, dass die Erfassung einer Haarlinie einige praktische Probleme mit sich bringt, je nachdem was der Arzt an Bezugspunkten annimmt. Dies zeigt sich auch gut an dem beigefügten Bild, wo man sieht, wie die unterschiedliche Ausformung vom Haarverlust zu sehr unterschiedlichen Haarzahlen führt.

Die praktische Konsequenz ist schon klar: Schätzungen über die Zahl der Haare bei einer Haartransplantation müssen sehr sorgfältig vorgenommen werden, und können bei verschiedenen Arzt je nach Messmethode unterschiedlich sein, ohne dass hier ein Fehler eines der beteiligten Ärzte vorliegt. 

Taxotere (Docetaxal) war in den Jahren 2008 und 2009 das Mittel der ersten Wahl bei der Anwendung eines besonders aggressiven Brustkrebses. Es wird bis heute verwendet, obwohl es gleich wirksamere Wirkstoffe gibt, die weniger toxisch sind und geringere Nebenwirkungen aufweisen. 

Im Jahre 2008 wurde Frau B. nach radikaler Operation des Brustkrebses eine Chemotherapie mit dem Medikament Taxotere angeraten. Im Aufklärungsgespräch wurde erläutert, dass die Haare zwar ausfallen würden, aber nach Ende der Behandlung 100% sicher wieder nachwachsen würden. Die Chemotherapie war hoch toxisch und hoch wirksam. Die Patientin war danach vom Krebs geheilt. Allerdings wuchsen die Haare auch nach mehreren Jahren nicht nach. Ein dünner Flaum auf der Kopfhaut war alles. Dies belastete Frau B. sehr, insbesondere bei Ihrer Tätigkeit als Kindergärtnerin im Umgang mit den Kindern. Es entstand eine massive Depression, so dass sie sich deswegen in psychiatrische Behandlung begab. Dann ließ Sie die Angelegenheit von einem Rechtsanwalt überprüfen. 

Die Haartransplantation hat in den letzten Jahren durch die FUE-Technologie einen rasanten Aufschwung genommen. Allerdings kann dabei nicht verschwiegen werden, dass es auch Entwicklungen wie der zunehmende Einsatz von Mikromotoren oder mehr oder wenig ausgebildetem Hilfspersonal gibt, die intensiv und sorgfältig beobachtet und diskutiert werden müssen. 

Die HLC und sein Ärzte-Team haben sich in den letzten Jahren mit der fortdauernden Entwicklung technischer Ausstattung und der Optimierung von Behandlungsschritten intensiv beschäftigt. Eine internationale Vernetzung mit hoch angesehenen und ausgezeichneten Haarchirurgen wie Dr. Peter M. Cole (USA), Dr. Lars Heitmann (CH) u.a. hat die Entwicklung der Haartransplantationsmedizin durch Impulse der HLC inzwischen maßgeblich beeinflusst. Die medizinischen Leistungen von der Hairline Clinic  erreichen dabei ein preisliches Marktniveau, das sich zwar von den meisten türkischen Kliniken abhebt, deutschen Patienten aber immer noch den Preisvorteil kostengünstiger Arbeitsleistung weitergeben kann. Durch die internationale Zusammenarbeit ist es gelungen, hohe Qualitätsstandards für Haartransplantationen in der HLC zu gewährleisten. Insbesondere werden die medizinischen Tätigkeiten tatsächlich durch fachlich qualifizierte Ärzte durchgeführt, und nicht durch Hilfspersonal.

Das Ärzte Team von der Hairline Clinic besteht aus 5 Spezialisten ( Ärzten ) welche sowohl die manuelle Extraktion und das Einsetzten nach der Stick and Place Methode beherrschen. Zudem besitzt der medizinische Leiter der Klinik, Dr.Özgür Öztan, jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der Körperhaar-Transplantation welche ihm zu den führenden Ärzten auf diesem Gebiet auszeichnet.  

Namenhafte Nachrichtenmagazine wie z.B DER SPIEGEL haben schon über die hervorragende Arbeit von der Hairline Clinic bei Haartransplantationen berichtet. Für die Zukunft wird die Hairline clinic ihr Arbeitsgebiet noch stärker internationalisieren, um dem weltweit wachsenden Bedarf nach Haartransplantationen Rechnung zu tragen.

 

 

Einen interessanten Fallbericht stellt Reza Azar vom IFUE Berlin vor. Die Stammzell- plus PRP-Injektion stellt einen neuen vielversprechenden Ansatz in der Therapie der Alopecia areata dar. Dabei wurden in dem Zentrum einige Haarwurzeln der betroffenen Patienten entnommen und deren Stammzellen isoliert. Als Injektionslösung für die Stammzellen wird das Thrombozyten-angereicherte Eigenblutplasma des Patienten verwendet. Mehr Informationen...

Dass sich Kliniken externer Ärzte bedienen ist nichts Neues und wird schon seit jedenfalls den 90iger Jahren durch die seitdem ständig wachsende Zunahme an Schönheitsoperationen und dem damit im Zusammenhang stehend steigenden Bedarf an Ärzten so gelebt.

Im Bereich der Haarchirurgie lässt sich insoweit jedoch seit jüngerer Zeit ein zunehmender Trend feststellen: ganze Teams von ausländischen Ärzten samt ihren nichtärztlichem Personal werden über das Wochenende oder tageweise eingeflogen, um hier in Deutschland im Namen und unter dem Dach von Kliniken haarchirurgische Eingriffe, und zwar sehr oft zu Dumpingpreisen durchzuführen.

Dass billig nicht zwangsläufig gut heißt, ist nichts Neues. Ebenso, dass Qualität seinen Preis hat.

Wie ist nun die Rechtslage bei derartigen Konstellationen, wenn bei für wenig Geld oder Dumpingpreisen die Haartransplantation aus Sicht des Patienten schief gehen?

Mehr in einem neuen Beitrag von RA Ch. Bomke in unserem Experten-Blog 

Nicht gerade selten kommt es vor, dass Haartransplantationen aus Sicht des behandelten Patienten „schief gegangen sind“. Der Klassiker hierbei sind wohl Breitnarbenbildung u./oder zu lange Narbe am Hinterkopf, schlechte Narbenbildung überhaupt wie auch schlecht „designte“, unnatürlich wirkende Haarlinie oder ungenügende Dichte usw.

Die wohl enorme Zahl der Korrektur-Operationen spricht hier für sich. Für den Patienten sind gerade die Korrektur-Operationen, die im medizinrechtlichen Jargon Revisions-Operationen genannt werden, zudem deutlich teurer als der fehlgeschlagene Ersteingriff selbst überhaupt. Damit verbindet sich die Frage, wann ich als Patient berechtigter Weise Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld habe gegen die Klinik, bei der der misslungene oder gar entstellende Ersteingriff vorgenommen worden ist. Also kurz gesagt, wann ich entschädigt werden kann.

RA Christoph Bomke aus Berlin geht dieser Frage in einem Beitrag in unserem Experten-Blog Haarausfall nach

Eine Studentin der TU Darmstadt arbeitet am "Bachelor of Education Körperpflege" und an ihrer Bachelor-Arbeit über den androgenetischen Haarausfall beim Mann. Dazu führt sie eine Online-Befragung durch und bitte um Ausfüllung. Link zur Online Umfrage androgenetischer Haarausfall beim Mann

 

Bei der Behandlung von Haarausfall hat die Haartransplantation in den letzten Jahren eine riesige Entwicklung genommen. Zahlreiche Innovationen, insbesondere die FUE, haben völlig neue Möglichkeiten für eine praktisch narbenfreie Wiederherstellung der Haarpracht ermöglicht.

Erstmalig gibt es nun im deutschen Sprachraum ein Fachbuch von dem Berliner FUE Spezialisten Reza Azar, das alle Aspekte der Haartransplantation umfassend beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der minimal invasiven Technologie der FUE, und es wird sehr anschaulich und eindeutig der Vorteil dieser für Patient und Haare schonenden Methode dokumentiert und belegt.

Noch immer wird in Deutschland von einer Vielzahl von Ärzten eine ältere Methode angewendet, meistens die Streifentechnik oder sogar auch die Punch-Technologie, die dann hinter einem anderen Namen versteckt wird. Demgegenüber zeichnet sich die FUE durch eine hervorragende gewebeschonende Vorgehensweise sowohl im Spenderareal als auch im Implantationsgebiet aus. Damit wird dem Patienten ermöglicht, die androgenetische Alopezie erfolgreich zu korrigieren.

Die Entwicklung der neuen Technologie ermöglicht auch enorme Fortschritte auf Spezialgebieten wie der Augenbrauentransplantation, Wimperntransplantation und der Transplantation von Barthaaren. Damit werden auch Möglichkeiten geschaffen, bei fortgeschrittenem Haarausfall weitere Reservoire an Körperhaar einzusetzen.

Der Autor greift dabei auf einen neuen umfangreichen Erfahrungsschatz aus vielen Jahren eigener Tätigkeit am Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin zurück. Sehr kritisch setzt er sich mit der Vorgehensweise mancher Ärzte auseinander, die durch den Einsatz veralteter Methoden dem Patienten ein optimales Ergebnis vorenthalten. Sehr fragwürdig beurteilt der Autor auch die Tätigkeit von nichtärztlichen Personal, wo Personen mit oft unklarer Ausbildung Operationstätigkeiten übernehmen. Ganz besonders gilt dies für manche Länder im Ausland, wo zum Dumping-Preis (oft noch mit Flug und Hotel) eine Haartransplantation wie ein Mittagsmenü im Burger-Restaurant angeboten wird.




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