Hallo Ihr,
erstmal, ja Rheuma kann man im Blut feststellen. Lippenbläschen wiederum sind ein Herpesvirus (hat mein Sohn häufig).
Ich habe mir jetzt mal den Artikel rausgesucht, in dem es um die Forschung geht. Eine amerikanisch Ärztin (Dr. Angela Christiano) ist selber an AA erkrankt und auf Grund dessen intensiv geforscht. Nicht der ganze Artikel nur: "Wir verglichen die DNA von 1.000 AApatienten mit einer Kontrollgruppe von 1.000 Personen und haben so 139 Marker für die Krankheit gefunden, verteilt über das ganze Genom. Wir haben eine große Überraschung erlebt: Jahrelang hatte man geglaubt, Alopecia wäre wahrscheinlich das Stiefkind von Autoimunerkrankungen wie Pseuriasis und Vitiligo. Erstaunlicherweise bestehen jedoch sogut wie keine genetischen Gemeinsamkeiten. Tatsächlich ist AA verwandt mit reumatischer Arthritis, Diabetes I und Zöliakie." Das ist von 2008 und ich weiß nicht, ob man in den USA weitergekommen ist. Ich habe übrigens Vitiligo, auch wenn es angeblich nicht verwandt ist.
Von der Kortison-Schock-Therapie hat man mir abgeraten. Du musst Dich ganz eng vom Hausarzt Überwachen lassen. Ich habe damals ein Infoblatt erhalten in dem stand, dass Magenbeschwerden normal sind (habe auch gleich etwas dagegen bekommen), oft Stimmungsschwagungen dazu kommen und Blutdruck und- zucker überwacht werden müssen. Hat mich abgeschreckt.
Mich nervt auch die laufende Nase, die ich oft nicht selber bemerke und die verklebten Augen am Morgen. Aber ich merke auch, dass meine Umwelt ganz gut damit klar kommt. Ich trage ein Kopftuch, da ich die Perrücke nicht mochte. Nach 2 Jahren ohne Haare habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber ein Bekannter meines Sohnes hat es seid über 10 Jahren. Und die Haare sind nie vollständig wiedergekommen. So kann es auch kommen, aber die Hoffnung sirbt ja bekanntlich zuletzt.
Gruß
Irena