Zum Hintergrund: seit 2017 leide ich dauerhaft unter AA, habe schon eine Menge versucht (Kortisonspritzen, Lasertherapie, Knoblauch, Ernährung etc) ich leide unter Heuschnupfen und hatte im Kindesalter Neurodermitis. Bin jetzt 32 Jahre alt und habe durch einen Schub in dem letzten 3-4 Monaten ca 80% der Kopfhaare verloren, sowie 50% beider Augenbrauen und Flecken an Armen unf Beinen.
Ich beschäftige mich schon länger mit her Thematik Biologicals: OLUMIANT, und finde die Studienergebnisse recht vielversprechend ohne all zu schwerwiegende Nebenwerkungen aufzuzeigen.
Seit 2 Wochen ist der JAK-Inhibitator nun in Deutschland offiziell zugelassen. Die ersten Ärzte wurden von dem Pharmakonzern Lilly, welcher Olumiant momentan vertreibt geschult.
Prompt stand ich in der Uniklinik Würzburg (welche noch eine richtige Haarsprechstunde haben und dich mit der Thematik AA bestens auskennen) auf der Matte mit der Bitte um Verschreibung von Olumiant. Man war sehr traurig mir (nach Rücksprache mit der Oberärztin der Poliklinik) mitteilen zu müssen, dass es momentan noch nicht möglich sei da die Kassen noch quer schießen. 25 Tabl. Kosten über 1000€, die Chance liegt ca bei 50% für komplett vollen Hasrwuchs, die KK haben noch keine Referenz und spielen noch nicht mit. Zu neu, ich war zu schnell.
Als Überbrückungstherapie wurde mir eine Stoß-Therapie mit 1x monatlich 300mg Prednisolon empfohlen, mit welcher in der Uniklinik Würzburg in meinem Stadium sehr gute Erfolge erzielt worden sein. Das über die Dauer von 4-5 Monaten. Danach wurde mir ein wohl dann hoffentlich unproblematischer Übergang zu Olumiant versprochen.
Ich solle mich zudem nach drei Monaten wieder in der Uniklinik melden und nach den Fortschritten der Zulassung beziehungsweise Kostenübernahme durch die Krankenkassen informieren.
Gerne würde ich mich über Erfahrungswerte austauschen, sowohl über Olumiant als auch über 300mg Prednisolon oral!
Liebe Grüße,
Kristina
Startseite
Suche
Hilfe
Mitglieder
Registrieren
Anmelden




