Weil immer noch mal Nachfragen eintrudeln und ich es wichtig finde, hier auch ein paar motivierende Geschichten zu erzählen, habe ich ein Foto vom aktuellen "Haar"-Stand gemacht. Es ist für die Länge hinten noch etwas Haarverdichtung mit drin...

In Kürze zusammengefast ist die Geschichte dazu:
Nach 7-jähriger Pilleneinnahme wollte ich das Ding wegen diverser Probleme loszuwerden. Ich hatte mehrere erfolglose Versuche, das Ding endgültig abzusetzen. Der immer wiederkehrende Haarausfall beim Weglassen der Pille hat mich stets in die Verzweiflung und immer wieder zurück zur Pille getrieben.
Die Ärtze (Von div. Frauenärzten bis zum Edokrinologikum HH) tapten im Dunkeln und sind letztenende auf die einfachste Lösung nicht gekommen - das hat nur mein Hausarzt(!) geschafft. Heftiger Östrogen- und Progesteronmangel. Ich hatte mit 30 Jahren Östrogenwerte, die gen Null gingen und selbst eine Frau in den Wechseljahren nicht erreicht.
Mein Körper scheint seit der Pilleneinnahme die körpereigene Produktion von Östrogen und Progesteron komplett eingestellt zu haben. Mein Arzt sagt, das sei selten, aber kann durchaus vorkommen. Zum einen hatte mein Körper sich offensichtlich an diese künstliche Dreingabe gewöhnt, zum anderen seien meine Rezeptoren "belegt" durch nicht körperidentischen Hormone (googelt das mal, sehr interessant
Ich lebe nun aber ganz gut mit den bioidentischen Hormonen und habe seitdem absolut keinen Haaraufall mehr!!! Es sei denn, ich werde mit der Einnahme schluderig
http://www.alopezie.de/foren/frauen/index.php/mv/tree/2853/2 5551/#msg_25551
Ich drücke allen, die in vergleichbaren Situationen stecken, die Daumen und wünsche ganz viel Erfolg! Und vor allem auch Mut - weil ich weiß wie schwer es war - es endgültig durchzuziehen und von der Pille wegzukommen!
Liebe Grüße, ajunie
[Aktualisiert am: Mi., 05 September 2012 21:52]
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