Hallo!
Bei mir werden seit drei Jahren die Haare diffus dünner und wachsen nicht mehr nach. Haarausfall ist dabei nicht so das Problem, sondern die Haardicke. Laut Untersuchung des Haardurchmessers kam heraus, dass das einzelne Haar in den letzten drei Jahren 80% der ursprünglichen Dicke eingebüßt hat. Ihr könnt euch vorstellen, was das für die OPtik bedeutet (kann nur noch mit unechten Haaren raus).
Jedenfalls wollte ich damals vor drei Jahren nicht mit Regaine beginnen, obwohl es natürlich viele Ärzte vorschlugen. Ich dachte immer, es muss doch möglich sein, die wirkliche Ursache zu finden und dann behebe ich die und alles wird wieder gut. Die Ursache scheint bei mir hauptsächliche eine Hyperandrogenämie zu sein, zu viel Androstendion und Testosteron. Hauptsächlich aus den Nebennieren. Seit einem Jahr nehme ich Dexamethason, Antidandrogene und ein natürliches Östrogen. Mein Hormonspiegel ist jetzt echt super und ich muss ihn jetzt unbedingt so halten. Leider gab es nie einen Effekt auf die Haare. Vor drei MOnaten war es mir dann klar, dass ich mit Regaine nix mehr zu verlieren habe und habe damit begonnen. SHedding hatte ich gar keins. Jetzt nach drei Monaten bilde ich mir ein, dass einige Häärchen nachwachsen und ich vorne an der Stirn so kleine Haare sehe. Es wäre aber noch zu früh, genaues zu sagen. Ich wäre ja schon so froh, wenn die gesamten Haare wieder etwas dicker würden und nicht nur verkümmert nachwachsen und mit einem Zentimeter wieder ausfallen.
ÜBrigens bin ich bei Dr. Lutz in Wesseling in Behandlung, der als Haarexperte gilt. Komischerweise hat er mir in den letzen Jahren eigentlich eher von Regaine abgeraten, so nach dem MOtto, es hilft ja nicht mal bei allen, das shedding reißt die Patienten in ein erneutes Tief und man sollte erst mal versuchen, die HOrmone in ORdnung zu bringen, KOmischerweise hat er aber seine Meinung geändert. Er selbst sagte mir vor 3 MOnaten, ich solle jetzt damit beginnen, da er doch sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe. Bei seinen Patientinnen als auch bei sich selbst (mir fiel tatsächlihc auch bei ihm auf, dass er irgendwie dickere Haare bekommen hatte, er hatte einen Selbstversucht mit Regaine gemacht und nimmt es seit einem Jahr). Naja jedenfalls, meinte er jetzt letzte WOche wieder zu mir: "Regaine ist das Beste, was Sie machen können".
Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich es bereue, Regaine nicht schon sofort angewendet zu haben. WEnn ich das vor drei jahren gemacht hätte, hätte ich vielleicht verhindern können, dass der Haardurchmesser so dermaßen schrumpft. Die Vorstellung, dass ich einfach nur die Ursache behebe und dann wird alles wieder gut, habe ich inzwischen begraben. Wenn Hormone noch eine Rolle spielen, womöglich auch eine leichte genetische Veranlagunge besteht, dann ist das nicht so einfach mit "Ursache beheben". Mich schreckte vor Regaine ab, dass man es ein Leben lang nehmen muss, aber ich sehe ja, dass das mit allem so bei mir wäre, Hormone schlucken etc. Dann hätte ich mir Regaine echt weniger ein Problem, was die Daueranwendung betrifft. Klar, wenn man mal schwanger werden möchte, dann muss eh alles abgesetzt werden. Das ist schon klar aber solange kann ich mir vielleicht ein paar Haare erhalten.
Wie gesagt, kann noch nicht viel zur Wirkung von Regaine sagen. c weiß nur, dass es in den letzten drei Jahren bei mir so bergab ging, dass mich Leute von früher kaum mehr auf der STraße erkannt hätten. Meine Haare bestehen mittlerweile zu 80% aus unechten Haaren (habe einen Tressen drin). Bei Leuten, wo alles sehr langsam nur voran schreitet, würde ich vielleicht auch nicht gleich Regaine empfehlen, aber in meinem Fall bereue ich es wie gesagt, so lange damit gewartet zu haben. vielleicht sähe es mit Regaine alles nicht so schlimm aus wie jetzt. Aber man weiß eben nie.
Euch allen viel Glück mit Regaine. Ich beobachte auch ganz gespannt meine Häärchen und ob da doch was wächst.
Alles Gute
Nelli