Hallo combover,
ich finde es toll, dass Du so ausführlich schreibst... Denn ich bin mir auch nicht 100 %ig sicher, dass meine Meinungen zum Thema Ärzte und Ästhetik ihrer Ergebnisse auch stimmen... (sonst wäre ich ja nicht hier).
Thema TopDoc:
Zitat: Auch wenn einer zwar beständig aber im Grunde fast nur Durchschnittsergebnisse liefert, wird es sich kaum um einen Top Chirurgen handeln. Top bedeutet heutzutage auch das ein solcher Arzt "dense-packing" bei einem Großteil seiner Patienten erfolgreich anwenden kann und fähig ist...
Das überzeugt mich gar nicht. Wenn behauptet wird, dass ein Arzt besser sei als ein anderer, obwohl keine Möglichkeit besteht, ALLE Ergebnisse des Arztes VERNÜNFTIG einzusehen, dann grenzt das für mich an unsolider Scharlatanerie. Und wenn man das Einsehen aller Ergebnisse nicht möglich ist, rechnet man soetwas eigentlich hoch. Dann kommen aber auch Irrtumswahrscheinlichkeiten ins Spiel - Und die wären bei allen Ärtzen wie gesagt SEHR HOCH... Außerdem erfährt man ja auch keine Details zur Technik, warum der eine Arzt besser sein soll als der andere.
Ich denke, wir sind uns einig, dass man an den negativen Ergebnissen erkennt, ob ein Arzt eher schlecht ist (ein Schlachter). Aber bei den durchschnittlichen bis guten Ergebnissen weichen unsere Meinungen ab. Da beginnt dann vielleicht der Bereich, wo man dann eher mit dem Gefühl entscheidet. Für mich sind auch Ärzte schlecht, die viele gute Ergebnisse haben, aber auch etwas mehr Pannen (z.B. ausbleibender Neuwuchs der mit höherer Risikobereitschaft dicht gesetzten Follikel). Und ob die Zahlung einer höheren Summe an einen vielleicht einfach nur risikobereiteren Arzt eine gute Entscheidung ist, stelle ich in Frage. Und solange ein Arzt nicht genau erklärt, warum er dichter setzen kann als andere, nehme ich an, dass er einfach nur risikobereiter ist.
Ich glaube, dass die eigene Vorbereitung und der eigene Einsatz zur Behandlung sogar ausschlaggebender sein könnte als ein super warum-auch-immer-TOP-Doc...
Thema See-Through-Effekt:
Ich freue mich, dass ich hier bei Dir auf eine andere Meinung treffe. Nun muss man ja irgendwie an die Wahrheit kommen. Ich kenne jemandem (ohne HA) mit dickeren, schwarzen Haaren. Trotzdem kann man aber besser auf seine Kopfhaut gucken als bei mir. Ich vermute folgende Gründe:
1. Durch die Dicke des Haares steht das Haar annähernd Senkrecht auf der Kopfhaut. Dies bewirkt, dass man beim Betrachten des Kopfes die Haare nicht von der Seite sieht, sondern eher von oben. Grobgesagt verdecken hier also nicht Striche (liegende Haare), sondern nur Punkte (stehende Haare) die Kopfhaut.
2. Das Haar ist schwarz, die Kopfhaut ist weiß. Ein großer Kontrast!
Unsere Haardichten sind ungefähr gleich. Mein Haar ist nur dünner und man sieht halt die hohe Stirn und die Tonsur...
Danke für alles,
RobbeMaupka
[Aktualisiert am: Mo., 02 Juni 2008 16:07]