Ich möchte hier meinen bisherigen Verlauf nach einer Haartransplantation bei Hermest schildern.
Vorweg: Ich bin selbst Arzt und habe daher einen recht nüchternen Blick auf medizinische Abläufe und Organisation. Entsprechend wichtig war mir ein strukturierter, sicherer und nachvollziehbarer Prozess.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, zunächst nur die Areale 1, 2 und 3 (Front und Midscalp) behandeln zu lassen und den hinteren Bereich vorerst außen vor zu lassen. Ziel war es, die Halbglatzenoptik im vorderen Bereich zu verbessern und ein insgesamt stimmigeres Erscheinungsbild zu erreichen.
Die Organisation rund um den Eingriff hat aus meiner Sicht sehr gut funktioniert. Die Abholung am Flughafen lief reibungslos, und auch die weiteren Abläufe waren klar strukturiert. Die Dolmetscherin war sehr sympathisch, regelmäßig präsent und bei Fragen jederzeit ansprechbar. Auch der leitende Arzt war mehrfach vor Ort, hat sich das Ergebnis angesehen und punktuell Feinkorrekturen veranlasst. Insgesamt wirkte das Team sehr eingespielt und routiniert.
Der Eingriff selbst sowie die hygienischen Standards habe ich als sauber und professionell wahrgenommen.
Die Lokalanästhesie ist spürbar und über einen gewissen Zeitraum durchaus unangenehm, insbesondere im Bereich der Entnahme am Hinterkopf, bis alle Areale ausreichend betäubt sind. Das ist nichts, was man beschönigen muss, aber insgesamt gut auszuhalten. Im vorderen Bereich empfand ich die Injektionen als deutlich weniger belastend, und auch das Einsetzen der Grafts selbst war weitgehend unproblematisch. Aus meiner Sicht ist dieses Vorgehen absolut vertretbar, da man damit zusätzliche Risiken vermeidet, die bei Sedierung oder sogenannten „Tiefschlaf“-Verfahren entstehen können.
Aktuell befinde ich mich etwa im sechsten Monat nach der Transplantation. In dieser Phase sind erste klare Fortschritte sichtbar: Die Haarlinie wirkt natürlich, und im vorderen Bereich ist eine zunehmende Verdichtung erkennbar. Im mittleren Bereich besteht derzeit noch eine gewisse Lichtdurchlässigkeit, was ich im Rahmen des normalen Verlaufs einordne, da die endgültige Dichte erfahrungsgemäß erst in den folgenden Monaten erreicht wird.
Insgesamt sehe ich den bisherigen Verlauf positiv. Das Ergebnis ist bereits deutlich besser als der Ausgangszustand, auch wenn die endgültige Bewertung naturgemäß erst nach etwa 9–12 Monaten möglich ist.
Ich werde den weiteren Verlauf beobachten und zu einem späteren Zeitpunkt ein Update geben.
Vorweg: Ich bin selbst Arzt und habe daher einen recht nüchternen Blick auf medizinische Abläufe und Organisation. Entsprechend wichtig war mir ein strukturierter, sicherer und nachvollziehbarer Prozess.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, zunächst nur die Areale 1, 2 und 3 (Front und Midscalp) behandeln zu lassen und den hinteren Bereich vorerst außen vor zu lassen. Ziel war es, die Halbglatzenoptik im vorderen Bereich zu verbessern und ein insgesamt stimmigeres Erscheinungsbild zu erreichen.
Die Organisation rund um den Eingriff hat aus meiner Sicht sehr gut funktioniert. Die Abholung am Flughafen lief reibungslos, und auch die weiteren Abläufe waren klar strukturiert. Die Dolmetscherin war sehr sympathisch, regelmäßig präsent und bei Fragen jederzeit ansprechbar. Auch der leitende Arzt war mehrfach vor Ort, hat sich das Ergebnis angesehen und punktuell Feinkorrekturen veranlasst. Insgesamt wirkte das Team sehr eingespielt und routiniert.
Der Eingriff selbst sowie die hygienischen Standards habe ich als sauber und professionell wahrgenommen.
Die Lokalanästhesie ist spürbar und über einen gewissen Zeitraum durchaus unangenehm, insbesondere im Bereich der Entnahme am Hinterkopf, bis alle Areale ausreichend betäubt sind. Das ist nichts, was man beschönigen muss, aber insgesamt gut auszuhalten. Im vorderen Bereich empfand ich die Injektionen als deutlich weniger belastend, und auch das Einsetzen der Grafts selbst war weitgehend unproblematisch. Aus meiner Sicht ist dieses Vorgehen absolut vertretbar, da man damit zusätzliche Risiken vermeidet, die bei Sedierung oder sogenannten „Tiefschlaf“-Verfahren entstehen können.
Aktuell befinde ich mich etwa im sechsten Monat nach der Transplantation. In dieser Phase sind erste klare Fortschritte sichtbar: Die Haarlinie wirkt natürlich, und im vorderen Bereich ist eine zunehmende Verdichtung erkennbar. Im mittleren Bereich besteht derzeit noch eine gewisse Lichtdurchlässigkeit, was ich im Rahmen des normalen Verlaufs einordne, da die endgültige Dichte erfahrungsgemäß erst in den folgenden Monaten erreicht wird.
Insgesamt sehe ich den bisherigen Verlauf positiv. Das Ergebnis ist bereits deutlich besser als der Ausgangszustand, auch wenn die endgültige Bewertung naturgemäß erst nach etwa 9–12 Monaten möglich ist.
Ich werde den weiteren Verlauf beobachten und zu einem späteren Zeitpunkt ein Update geben.
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