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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich des Einsatzes von Regaine 5%.

Seit ca. 4 Wochen fallen mir vermehrt Haare aus, was ich vor allem beim Duschen und Haare trocknen merke (ca. 200 Stück).

Bisher hatte ich den "normalen" Haarausfall in der Forem, dass meine GHE imemr größer wurden.

Der jetzige, vermehrte Haarausfall ist vollkommen diffus. Eine Blutuntersuchung ergab einen zu geringen Testosteronwert.

Da ich seit Monetan Darmprobleme habe, die kein Arzt in den Griff kriegt (hartnäckige Form von Hefepilz Infekt), könnte auch mein Eisenspeicher ziemlich niedrig sein.

Wegen des starken Haarausfalls war ich bei einem Hautarzt, der hat mir Regaine 5% empfohlen.

Ehe ich es benutze habe ich ein wenig in diesem Forum gelesen und bin nun unsicher, ob die Anwendung überhaupt Sinn macht:

Gehe ich davon aus, dass der verstärkte Haarausfall durch die Darmerkrankung ausgelöst wird, dann sollte er doch von alleine nach Ausgleich des Mangels wieder verschwinden (wobei das sicher mehrere Monate dauern wird).

Wenn ich jetzt aber (wie der Hautarzt empfiehlt) beginne Regaine aufzutragen, kann ich dann einfach wieder damit aufhören, wenn der Mangel beseitigt ist, oder werde ich nach dem Absetzten dann jede Menge Haare verlieren?

Im Forum habe ich viele Einträge gefunden, in denen berichtet wurde, dass nach dem Absetzen von Regaine die Haare stark ausgefallen sind, und dass es empfehlenswert sei, Regaine immer zu nehmen, wenn mal einmal damit begonnen hat.

Wenn ich also jetzt mit der Regaine Therapie beginne, binich dann gezwungen Regaine quasi immer zu nehmen?

Sollte ich eurer Meinung nach überhaupt mit der Regaine Therapie anfangen?

Danke und Grüße!!
Re: Macht Regaine bei diffusem Haarausfall Sinn? [Beitrag #135290 ist eine Antwort auf Beitrag #135285] :: So., 14 September 2008 01:13 Zum vorherigen Beitrag gehen
Hi, ich will mal versuchen deine Fragen einigermaßen zu beantworten.
Wie Minoxidil auf die Haare wirkt, weiß man nicht 100%ig. Nur soviel ist wohl sicher: Minox verbessert die Nährstoffversorgung der Haare. Dünne Haare werden wieder genährt, noch nicht komplett verkümmerte Follikel können neue Kraft tanken.
Unter diesen Gesichtspunkten könnte es durchaus Sinn machen, Minoxidil auch bei nährstoffmangelbedingten Haarausfall einzusetzen, da Minoxidil offensichtlich hilft, die Nährstoffe an den Follikel zu bringen (auf welcher Art auch immer).

Was die Frage angeht, ob man dann lebenslang auf Minox angewiesen ist: Bei anlagebedingten Haarausfall auf alle Fälle, da das DHT den Follikeln sehr leicht zu schaffen macht. Aber wenn es darum geht, den "verhungerten", nicht grenzwertig mit DHT verstopften Follikel wieder zu nähren, bis das System wieder von alleine funktioniert, da denke ich zu 80% nein.

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