bei knapp 200cm² Kopfhautfläche also 1,2mg Thyroxin. Sprich eine L-Thyrox 50 Tablette würde man dann auf 40ml verteilen und täglich 1ml anwenden.
Als ich mal L-Thyrox 50 oral ausprobiert habe, hatte ich viele Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion, was sehr unangenehm war. 1,2mg kommen mir für einen so kleinen Teil des Körper dann doch relativ viel vor.
Das wahrscheinlich wichtigste Ergebnis der Studie ist, dass Haarfollikel direktes Ziel der Schilddrüsenhormone T3 und T4 sind. Die Hormone haben relativ geringen Einfluss auf das Haarfollikelwachstum, aber hohen auf die Farbgebung und das TGF-B2.
Meine Meinung, bevor pilos mit den Berechnungen fertig ist:
Topisches Thyroxin könnte ein Hoffnungsschimmer bei verkümmerten Haarfollikeln sein, die die Schilddrüsenhormone nicht mehr ausreichend erreichen können. Bei denen Fin nicht mehr anschlägt, womöglich auch interessant, da es TGF-B2 senkt und die Haarfollikel somit unempfindlichen gegenüber DHT macht. (in anderen Worten: Es senkt die DHT-Sensibilität).