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Sollte ich mich irgendwann dazu entscheiden, Finasterid zu nehmen, kämen für mich eigentlich nur die 5mg Tabletten in Frage. Zum einen, weil ich es nicht einsehe das fünffache für den gleichen Wirkstoff zu zahlen, zum anderen weil ich die Tabletten, ganz unabhängig davon, ob ich nun 1mg Tabletten oder 5mg Tabletten hätte, eh in Alkohol lösen und täglich nur 0,2mg nehmen würde.

Da mein Onkel Arzt, genauer gesagt ein Psychiater, ist, habe ich ihn mal darauf angesprochen, ob er mir gegebenenfalls ein Privatrezept für die 5mg Tabletten geben könnte. Natürlich habe ich ihm die Situation auch ausführlich erklärt. Darauf sagte er aber, dass er das nicht tun könne, weil er sich strafbar machen würde, wenn er mir ein Medikament verschreibt, das für eine Krankheit zugelassen ist, die ich gar nicht habe. Und sollten bei mir irgendwelche gravierenden Nebenwirkungen auftreten, dann sähe es so richtig übel für ihn aus.

Ich frage mich jetzt, warum so viele Männer 5mg Tabletten gegen AGA verschrieben bekommen, wenn dies offenbar so ein Risiko für die Ärzte darstellt.
Nimm doch was anderes als Fin, dann hast die SOrgen nicht.
Dein HAutarzt oder Hausarzt verschreibt dir das Zeugs schon. HAbs auch unter "ärztl. Aufsicht" genommen.
Von dem her würd ich mir keine Sorgen machen. Schau lieber ob du es verträgst, und ob es überhaupt wirkt.
Grüße Sonic


Haarausfall-Beginn ab ca Anfang 2000.
Behandlung seit April/Juli 2000 bis heute!
Alle Strapazen und Anstrengungen haben sich gelohnt!!!


dein arzt hat einfach keinen bock

.







Die AGA-Behandlung ist individuell, eine Sache des "Trial And Error". Fasse dich kurz und kompakt bei Fragen... das ist meine Freizeit. Es besteht auch kein Verhältnis zu alopezie.de. ""Ich bin kein Arzt, sondern gebe hier lediglich meine private Meinung wieder; Art.5/GG.  Auf Userfragen hin erläutere ich, wie ich persönlich vorgehen würde, wenn ich mich in der selben Lage befände. Bitte stets beachten: 1) Nachmachen auf eigene Gefahr und 2) Meine Vorschläge ersetzen keinen Arztbesuch!""
direkt zum nächsten arzt,
die wissen nämlich genau dass du es danach in 4 teilen, wirst.

falls er dir direkt 1mg variante auftischt, schilderst du ihm das die 5mg Tabletten einfach kostengünstiger sind,
da haben die meisten Ärzte Verständnis.


Genommen wird alles mögliche, nur wirken tut es nicht.
Geht schon und läuft unter "off-label-use": http://de.wikipedia.org/wiki/Off_label_use

Dein Onkele hat halt keinen Plan. Es handelt sich ja dabei nicht mal um einen anderen Wirkstoff (wie beim klassischen off-label; d.h. man kann es im Prinzip nicht ein anderes Medikament nennen), sondern nur um eine andere Packungseinheit/Größe/Menge. Die Menge (d.h. die extra 4 mg) spielt bei dem Medikament eh de facto keine Rolle.

[Aktualisiert am: Mo., 13 April 2015 19:32]



Time, the great one, destroyer of worlds
Aber da steht ja auch:

"Die behandelnden Ärzte haften bei Off-Label-Use für die medizinische Richtigkeit beziehungsweise für eventuelle Nebenwirkungen."

Also darf es ein Arzt zwar vermutlich doch verschreiben, aber was die Haftung bei Nebenwirkungen betrifft, scheint mein Onkel ja nicht ganz falsch zu liegen. Warum gehen dann offenbar so viele Ärzte dieses Risiko ein.
Ein Urologe hat es mir damals genauso begründet wie dein Onkel, was ihn aber trotzdem nicht davon abhielt, mir von der 5 mg Variante ganze drei Probepackungen zu schenken.


Ebbe schrieb am Mon, 13 April 2015 19:48
Warum gehen dann offenbar so viele Ärzte dieses Risiko ein.

Weil sie von der Harmlosigkeit des Wirkstoffs überzeugt sind.


"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
Ebbe schrieb am Mon, 13 April 2015 19:48

Also darf es ein Arzt zwar vermutlich doch verschreiben, aber was die Haftung bei Nebenwirkungen betrifft, scheint mein Onkel ja nicht ganz falsch zu liegen. Warum gehen dann offenbar so viele Ärzte dieses Risiko ein.

So wie du es beschrieben hast hat dein Okel das falsch mit "sich strafbar machen" begründet. Strafbar macht er sich nicht.
Und da es sich bei diesen beiden Medikamenten um denselben Wirkstoff, mit demselben Wirkprofil/Nebenwirkungsprofil handelt, es nicht mal ein klassischer Off-Label-Use ist, kann ein vernünftiger Arzt da kein Problem damit haben. Die Haftung hat er wahrscheinlich immer, ob 1 mg oder 5 mg?

[Aktualisiert am: Mo., 13 April 2015 20:05]



Time, the great one, destroyer of worlds
Yes No schrieb am Mon, 13 April 2015 20:32
Hast du schon den "Expertenrat" dahingehend befragt und was sagt der dazu?


Nein. Da würde man wohl eh zu hören bekommen, dass nur für Propecia eine Empfehlung ausgesprochen werden kann. Ich vermute mal, dass in deren Sprechstunden keine 5mg Tabletten verschrieben werden... Wink
Ohne mich jetzt speziell mit dem Thema auszukennen, aber ich würde sagen dass Ärzte nur für Nebenwirkungen haften wenn sie nicht ordnungsgemäß auf diese hingewiesen bzw. aufgeklärt haben. Müsste ich eigentlich mal nachlesen wie das da ist, interessiert mich auch
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