Haarausfall - Allgemeines Forum
Haarverlust, Mittel gegen Haarausfall (Finasterid, Minoxidil), Haarersatz





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Moin,

habe seit mehreren Jahren etwas dünner werdendes Haar, eine hohe Stirn und Geheimratsecken, die nun größer werden. Opa mütterlicherseits, sowie väterlicherseits hatten eine Glatze.

Ich merke, dass die Entwicklung nun in den letzten Wochen schneller voranschreitet als sonst (evtl. Fellwechsel im Frühling oder weil ich mich wieder sehr eiweisshaltig und kohlenhydratreich ernähre und viel Sport mache?) und der Leidensdruck etwas zu tun ist deswegen relativ groß jetzt.

Ich bin psychisch nicht wirklich stabil und dazu noch Hypochonder in vielen Dingen, deswegen kommt FIN und DUT nicht in Frage. Minoxidil habe ich benutzt aber hat (wie zu erwarten war) nichts gebracht bei den Geheimratsecken.

Was habe ich noch für Möglichkeiten? Was würdet Ihr sagen ist mein Status? Hinten sieht es soweit noch in Ordnung aus..

Anbei die Bilder.

Viele Grüße und danke.

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Ich empfehle dir, deine psychische Konstitution zu verbessern (davon wirst du in allen Lebensbereichen profitieren) und dann eher früher als später Fin zu nehmen. Damit wirst du in den GHE nicht viel zurückgewinnen, aber den Status wahrscheinlich viele Jahre halten können.

Zitat:
Minoxidil habe ich benutzt aber hat (wie zu erwarten war) nichts gebracht bei den Geheimratsecken.


Wie bei allen Medikamenten braucht man auch bei Minox Ausdauer und Geduld. Minox ist ein seit Jahren bewährtes Mittel zur Wachstumsstimulation, wird die AGA aber nicht stoppen.


"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
Danke Dir für die Antwort. Meine Hautärztin meinte damals zu Minox (nach 5-6 Monaten) es würde bei Geheimratsecken nix bringen. Das einzige hier wäre Ihrer Meinung nach Finasterid, welches sie mir jedoch nicht empfehlen würde in meiner momentanen Verfassung.

Hatte in letzter Zeit einige Schicksalsschläge und bin noch nicht wieder auf dem Dampfer, deswegen wäre eine Einnahme meiner Meinung nach momentan fatal - ergo, ich würde nur auf NW warten...

Wie sieht es beispielsweise mit topischen Mittelchen aus, bzw. was würdet Ihr mir noch raten?

VG

PS: Bin schon dabei mir etwas anzutrainieren, damit ich später mit Glatze nicht aussehe wie ein Patient, hab aber erst vorhin gelesen, dass Kraftsport wohl den Ausfall verstärken kann, jetzt bin ich schon wieder am Zweifeln.. Uh Oh
bobbi_re schrieb am Mon, 07 March 2016 14:22
Wie sieht es beispielsweise mit topischen Mittelchen aus, bzw. was würdet Ihr mir noch raten?
Das nächstbeste wäre das experimentelle Medikament RU - aber auch das ist nichts für Hypochonder. Wink


"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
bobbi_re schrieb am Mon, 07 March 2016 14:22
Danke Dir für die Antwort. Meine Hautärztin meinte damals zu Minox (nach 5-6 Monaten) es würde bei Geheimratsecken nix bringen. Das einzige hier wäre Ihrer Meinung nach Finasterid, welches sie mir jedoch nicht empfehlen würde in meiner momentanen Verfassung.

Hatte in letzter Zeit einige Schicksalsschläge und bin noch nicht wieder auf dem Dampfer, deswegen wäre eine Einnahme meiner Meinung nach momentan fatal - ergo, ich würde nur auf NW warten...

Wie sieht es beispielsweise mit topischen Mittelchen aus, bzw. was würdet Ihr mir noch raten?

VG

PS: Bin schon dabei mir etwas anzutrainieren, damit ich später mit Glatze nicht aussehe wie ein Patient, hab aber erst vorhin gelesen, dass Kraftsport wohl den Ausfall verstärken kann, jetzt bin ich schon wieder am Zweifeln.. Uh Oh


Minox bringt vielen etwas, in den GHE allerdings meistens nur Flaumhaar. In Verbindung mit fin/dut oder einem topischen Anti-Androgen kann es allerdings auch richtiger Neuwuchs werden, muss aber nicht. Kannst dich ja einfach mal bezüglich RU und Seti schlau machen. In Zukunft kommen nach andere Alternativen auf uns zu. Und das mit dem Kraftsport ist Schwachsinn.... wenn du Sport machen möchtest und aufbauen willst, dann mach das auch. Kraftsport sollte eher unwesentliche und wenn nur sehr minimale Auswirkungen auf den Haarausfall haben. Wenn du AGA hast, dann ist das so und der Kraftsport würde diese nur so minimal beschleunigen das es keinen wirklichen Unterschied macht.


1 mal täglich 1 ml 5% Minoxidil +
1 mal täglich 40-50 mg Diclofenac +
1 ml Multi Ket + 1% Pirocton +
0,5 ml Mischung ätherischer Öle (Rosmarin 4%,Lavendel 3%, Teebaum 1,5%)

1 mal Wöchentliche Anwendung des Derma Rollers (1,5 mm) anschließend Kokos- und Emuöl für einige Stunden einwirken lassen.
bobbi_re schrieb am Mon, 07 March 2016 16:17
Inwiefern würde es denn das Risiko mindern, wenn ich statt den 1mg propecia nur 0,5 pro Tag zu mir nehme oder ist das ne absolute Blackbox bzw. macht es keinen Sinn mehr so eine kleine Dosis zu fahren?

VG

Die Dosis ist immer noch genug und wirkt annähernd genauso wie 1mg. Eine solche geringere Dosis wäre für dich vielleicht besser, da man sie psychisch besser mit sich vereinbaren kann und sich nicht so leicht NW einredet.

Aber sieh dich aus Kostengründen nach der 5mg Variante um und teile sie.


"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
Bin 25 Jahre alt. Würde wohl auf Propecia zurückgreifen und diese dann teilen, um auf die 0,5mg-Dosis zu kommen. Kosten sind mir hierbei relativ egal, solange ich die Dosis möglichst genau habe..

Mache mir aber eben nur wegen der NW Gedanken.. am Sinnvollsten wäre es wohl, sich damit abzufinden und zum Sommer hin dann abzurasieren, dann wird das Problem irgendwann klein, bzw. man gewöhnt sich daran und man spart sich Geld und NW aber ist mit 25 leider nicht so easy, wie ihr wahrsch. versteht.. Rolling Eyes
bobbi_re schrieb am Mon, 07 March 2016 16:50
Bin 25 Jahre alt. Würde wohl auf Propecia zurückgreifen und diese dann teilen, um auf die 0,5mg-Dosis zu kommen. Kosten sind mir hierbei relativ egal, solange ich die Dosis möglichst genau habe..

Mache mir aber eben nur wegen der NW Gedanken.. am Sinnvollsten wäre es wohl, sich damit abzufinden und zum Sommer hin dann abzurasieren, dann wird das Problem irgendwann klein, bzw. man gewöhnt sich daran und man spart sich Geld und NW aber ist mit 25 leider nicht so easy, wie ihr wahrsch. versteht.. Rolling Eyes

Finasterid ist eins der am besten studierten und dokumentierten Medikamente, die es gibt und wird seit Jahrzehnten verschrieben. Die Warscheinlichkeit, NW zu bekommen ist deutlich geringer als keine zu bekommen. Dennoch gilt wie bei jedem Medikament: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Wer das nicht akzeptieren möchte, darf keine Tabletten nehmen.


"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
Was ist dann der Vorteil von RU gegenüber Fin beispielsweise unter der Annahme, dass Fin besser studiert wurde und die meisten NW bekannt sind, bzw. reversibel?

Wird RU nur genutzt, wenn man zu starke NW von Fin bekommt und man die Hoffnung dennoch nicht aufgeben will, bzw. unter keinen Umständen zu so Hammern wie DUT greifen will?
Nicht bei allen sind scheinbar die NW´s reversibel. Oft werden sie aber psychisch verstärkt.
Allerdings wurde bei den FIN Studien scheinbar was an der Verträglichkeit verschönert. In wenigen fällen hört man von PFS. Das ist aber nicht bewiesen.

RU NW´s gibts offiziel nicht, da RU kein zugelassenes Medikament ist.
Nur um mal kurz auf Pandemonium einzugehen hier, der mir generell negativ auffällt bezüglich seiner Meinung gegenüber Finasterid Nebenwirkungen.

Es kann lang anhaltende, eventuell sogar dauerhafte Nebenwirkungen von Finasterid geben.
Pandemonium versucht sich nur, selber den "Konsum" schön zu reden, das selbe konnte ich bei mir auch beobachten, als ich noch Finasterid genommen habe.

Klar ist aber auch, dass diese lang anhaltenden Nebenwirkungen bei einem geringen Prozentsatz nur vorkommen, und beim Großteil die Nebenwirkungen nach Absetzen verschwinden.

Hier immer die psychische Schiene fahren zu wollen, oder es auf einen Nocebo / Placebo Effekt zu schieben, ist verantwortungslos und nicht sehr differenziert.

Möchte das nur kurz als Gegenmeinung eingeworfen haben, da er in sehr vielen Threads ohne Gegenmeinung (abgesehen von Foxi, den man leider nicht ernst nehmen kann und darf) seine Meinung kundtut, die mMn nicht ganz ungefährlich ist.



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Fin von 12/2010 bis 10/2012

Alecks schrieb am Tue, 08 March 2016 10:22
Nicht bei allen sind scheinbar die NW´s reversibel. Oft werden sie aber psychisch verstärkt.
Allerdings wurde bei den FIN Studien scheinbar was an der Verträglichkeit verschönert. In wenigen fällen hört man von PFS. Das ist aber nicht bewiesen.

RU NW´s gibts offiziel nicht, da RU kein zugelassenes Medikament ist.



Was genau meinst Du mit PFS?

.....

Hmmm, klingt wohl alles nach einer gewissen Blackbox. Ist wohl eine Gewissensfrage, ob man mit dem Zeug anfängt oder nicht. Schwierig für mich momentan das zu entscheiden. Man müsste das Zeug ja auch ein Leben lang nehmen, richtig? Sprich so lange bis entweder was besseres auf den Markt kommt / der Körper es absolut nicht mehr schultern kann..
Pandemonium schrieb am Mon, 07 March 2016 17:09
bobbi_re schrieb am Mon, 07 March 2016 16:50
Bin 25 Jahre alt. Würde wohl auf Propecia zurückgreifen und diese dann teilen, um auf die 0,5mg-Dosis zu kommen. Kosten sind mir hierbei relativ egal, solange ich die Dosis möglichst genau habe..

Mache mir aber eben nur wegen der NW Gedanken.. am Sinnvollsten wäre es wohl, sich damit abzufinden und zum Sommer hin dann abzurasieren, dann wird das Problem irgendwann klein, bzw. man gewöhnt sich daran und man spart sich Geld und NW aber ist mit 25 leider nicht so easy, wie ihr wahrsch. versteht.. Rolling Eyes

Finasterid ist eins der am besten studierten und dokumentierten Medikamente, die es gibt und wird seit Jahrzehnten verschrieben. Die Warscheinlichkeit, NW zu bekommen ist deutlich geringer als keine zu bekommen. Dennoch gilt wie bei jedem Medikament: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Wer das nicht akzeptieren möchte, darf keine Tabletten nehmen.


Machst du gerne Werbung für Fin? Very Happy



PRP (seit März 2018) MSM Kapseln (seit März 2022)
krx schrieb am Tue, 08 March 2016 10:39
Nur um mal kurz auf Pandemonium einzugehen hier, der mir generell negativ auffällt bezüglich seiner Meinung gegenüber Finasterid Nebenwirkungen.

Es kann lang anhaltende, eventuell sogar dauerhafte Nebenwirkungen von Finasterid geben.
Pandemonium versucht sich nur, selber den "Konsum" schön zu reden, das selbe konnte ich bei mir auch beobachten, als ich noch Finasterid genommen habe.

Klar ist aber auch, dass diese lang anhaltenden Nebenwirkungen bei einem geringen Prozentsatz nur vorkommen, und beim Großteil die Nebenwirkungen nach Absetzen verschwinden.

Hier immer die psychische Schiene fahren zu wollen, oder es auf einen Nocebo / Placebo Effekt zu schieben, ist verantwortungslos und nicht sehr differenziert.

Möchte das nur kurz als Gegenmeinung eingeworfen haben, da er in sehr vielen Threads ohne Gegenmeinung (abgesehen von Foxi, den man leider nicht ernst nehmen kann und darf) seine Meinung kundtut, die mMn nicht ganz ungefährlich ist.

Ich war früher, beeinflusst durch dieses Forum, auch sehr skeptisch gegenüber Fin. Meine jetzige "Meinung" oder besser: Erkenntnis habe ich in den letzten Monaten gewonnen, nachdem ich mich intensiv mit der Studienlage auseinandergesetzt habe. Daher rede ich hier auch nichts schön, sondern gebe nur die Faktenlage wieder, die sich aus einer Vielzahl aus Studien ergibt. Das Argument mit der Studienfinanzierung durch Merck ist ja auch mehr oder weniger hinfällig, da die 10-Jahresstudie eine Ausschlussklausel von Interessenkonflikten beeinhaltet und zu dem gleichen Ergebnis kommt wie die Merck-Studien.

Jeder kann für sich selbst entscheiden, wem er mehr Glauben schenken mag: professionellen, klinischen Studien oder höchst subjetiven, anektotischen Einzelberichten aus Foren. Diese Entscheidung wird auch von großer Relevanz für die Entwicklung von Nebenwirkungen sein.


"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
Pandemonium schrieb am Tue, 08 March 2016 16:28
krx schrieb am Tue, 08 March 2016 10:39
Nur um mal kurz auf Pandemonium einzugehen hier, der mir generell negativ auffällt bezüglich seiner Meinung gegenüber Finasterid Nebenwirkungen.

Es kann lang anhaltende, eventuell sogar dauerhafte Nebenwirkungen von Finasterid geben.
Pandemonium versucht sich nur, selber den "Konsum" schön zu reden, das selbe konnte ich bei mir auch beobachten, als ich noch Finasterid genommen habe.

Klar ist aber auch, dass diese lang anhaltenden Nebenwirkungen bei einem geringen Prozentsatz nur vorkommen, und beim Großteil die Nebenwirkungen nach Absetzen verschwinden.

Hier immer die psychische Schiene fahren zu wollen, oder es auf einen Nocebo / Placebo Effekt zu schieben, ist verantwortungslos und nicht sehr differenziert.

Möchte das nur kurz als Gegenmeinung eingeworfen haben, da er in sehr vielen Threads ohne Gegenmeinung (abgesehen von Foxi, den man leider nicht ernst nehmen kann und darf) seine Meinung kundtut, die mMn nicht ganz ungefährlich ist.

Ich war früher, beeinflusst durch dieses Forum, auch sehr skeptisch gegenüber Fin. Meine jetzige "Meinung" oder besser: Erkenntnis habe ich in den letzten Monaten gewonnen, nachdem ich mich intensiv mit der Studienlage auseinandergesetzt habe. Daher rede ich hier auch nichts schön, sondern gebe nur die Faktenlage wieder, die sich aus einer Vielzahl aus Studien ergibt. Das Argument mit der Studienfinanzierung durch Merck ist ja auch mehr oder weniger hinfällig, da die 10-Jahresstudie eine Ausschlussklausel von Interessenkonflikten beeinhaltet und zu dem gleichen Ergebnis kommt wie die Merck-Studien.

Jeder kann für sich selbst entscheiden, wem er mehr Glauben schenken mag: professionellen, klinischen Studien oder höchst subjetiven, anektotischen Einzelberichten aus Foren. Diese Entscheidung wird auch von großer Relevanz für die Entwicklung von Nebenwirkungen sein.


Witzigerweiße galt das Selbe auch für Contergan in den 60er Jahren, bevor man überhaupt auf die Entdeckung der Enantiomere kam.
Selbes gilt auch für die 5-AR-III, welche auch lange nach der Durchführung der Studien erst entdeckt wurden.

Desweiteren müsstest du bei deiner Suche auch auf entsprechende Meta Studien gestoßen sein, welche zu dem Schluss kommen, dass die Verträglichkeit von Finasterid für AGA gar nicht mit den entsprechenden Studien determiniert werden kann, da in den selbigen nämlich die Proscar Vergleichsgruppe herangezogen wurde, diese aber nicht die primäre Ansprechgruppe für Finasterid bei AGA ist.

Oder um es deutlich zu sagen: Ich leide an starken physischen Nebenwirkungen durch Finasterid, fast 4 Jahre nach Absetzen desselbigen. Laut Pandemonium müsste dies durch meine negative, vorhandene Auseinandersetzung mit Finasterid zustande gekommen sein.

Unglücklicherweiße ist wunderbar in diesem Forum dokumentiert, wie ich Finasterid "anpreise", Propeciahelp User als Hypochonder abstemple und Finasterid als "sicheres Medikament, dass bei 1-2 % der Konsumenten reversible NW hervorruft anpreise.

Gerne dürft ihr auch in Kontakt, mit für euch glaubwürdigeren Personen treten, genannt seien hier Dr.Zitzmann der Uniklinik Münster, oder Prof.Dr.Sommer der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf.

Einfach nur als Anstoß.
Übrigens findet man auch diverse Studien zum PFS, jedoch leider nicht in dem ganz großen Ausmaße. Was jedoch auch mit der Finanzierung zusammen hängen sollte.


.
Fin von 12/2010 bis 10/2012

hier nur den ersten Beitrag lesen das reicht schon
http://www.askapatient.com/viewrating.asp?drug=20788&name=PROPECIA

der leidet 5 Jahre nach absetzen immer noch, das Medikamente Nebenwirkungen haben ist klar
aber nur so lange man sie nimmt und nicht für immer! und das ist bei Fin der Fall !
wenn ihr mal die sche... habt..........
es hängt euere Existenz dran, Job verloren,Freunde verloren weil ihr kaum noch aus dem Haus geht,
event, Frau verliert und und und......
Alecks schrieb am Tue, 08 March 2016 18:43
Das die Nw nicht verschwinden könnten u das Unfruchtbarkeit möglich ist steht am beipackzettel. Werd das schön redet ist realitätsfremd.



Wieso hast Du dann nebenwirkungsfrei abgesetzt wenn ich fragen darf?

Auch kein Wachstum in den GHE möglich im Verbund mit Minoxidil?
weil ich mal Kinder bekommen mag u das Risiko nict eingehn mag bzw nach absetzen klarheit schaffen wollte. UNd einen Sohn mit Mikroschniedl zeugen wegen meiner EItekleit - ne. Ausserdem war ich damals 18 und hab die mögl NW einfach nicht zur Kenntnis genommen.
Du kanllst dir ein Hormonpräperat rein, das laut Hersteller bleibende Schäden bei Zeugungsfähigkeit und Potenz sowie Psyche verursachen könnte.
Pandemonium schrieb am Tue, 08 March 2016 16:28
krx schrieb am Tue, 08 March 2016 10:39
Nur um mal kurz auf Pandemonium einzugehen hier, der mir generell negativ auffällt bezüglich seiner Meinung gegenüber Finasterid Nebenwirkungen.

Es kann lang anhaltende, eventuell sogar dauerhafte Nebenwirkungen von Finasterid geben.
Pandemonium versucht sich nur, selber den "Konsum" schön zu reden, das selbe konnte ich bei mir auch beobachten, als ich noch Finasterid genommen habe.

Klar ist aber auch, dass diese lang anhaltenden Nebenwirkungen bei einem geringen Prozentsatz nur vorkommen, und beim Großteil die Nebenwirkungen nach Absetzen verschwinden.

Hier immer die psychische Schiene fahren zu wollen, oder es auf einen Nocebo / Placebo Effekt zu schieben, ist verantwortungslos und nicht sehr differenziert.

Möchte das nur kurz als Gegenmeinung eingeworfen haben, da er in sehr vielen Threads ohne Gegenmeinung (abgesehen von Foxi, den man leider nicht ernst nehmen kann und darf) seine Meinung kundtut, die mMn nicht ganz ungefährlich ist.

Ich war früher, beeinflusst durch dieses Forum, auch sehr skeptisch gegenüber Fin. Meine jetzige "Meinung" oder besser: Erkenntnis habe ich in den letzten Monaten gewonnen, nachdem ich mich intensiv mit der Studienlage auseinandergesetzt habe. Daher rede ich hier auch nichts schön, sondern gebe nur die Faktenlage wieder, die sich aus einer Vielzahl aus Studien ergibt. Das Argument mit der Studienfinanzierung durch Merck ist ja auch mehr oder weniger hinfällig, da die 10-Jahresstudie eine Ausschlussklausel von Interessenkonflikten beeinhaltet und zu dem gleichen Ergebnis kommt wie die Merck-Studien.

Jeder kann für sich selbst entscheiden, wem er mehr Glauben schenken mag: professionellen, klinischen Studien oder höchst subjetiven, anektotischen Einzelberichten aus Foren. Diese Entscheidung wird auch von großer Relevanz für die Entwicklung von Nebenwirkungen sein.


Du und deine Studien. Laughing Ausserdem gibts keine 10+ Jahre Studie zu Fin, und gerade dann kommen doch oft die Probleme.


PRP (seit März 2018) MSM Kapseln (seit März 2022)
krx schrieb am Tue, 08 March 2016 17:07
Witzigerweiße galt das Selbe auch für Contergan in den 60er Jahren, bevor man überhaupt auf die Entdeckung der Enantiomere kam.
Selbes gilt auch für die 5-AR-III, welche auch lange nach der Durchführung der Studien erst entdeckt wurden.

Desweiteren müsstest du bei deiner Suche auch auf entsprechende Meta Studien gestoßen sein, welche zu dem Schluss kommen, dass die Verträglichkeit von Finasterid für AGA gar nicht mit den entsprechenden Studien determiniert werden kann, da in den selbigen nämlich die Proscar Vergleichsgruppe herangezogen wurde, diese aber nicht die primäre Ansprechgruppe für Finasterid bei AGA ist.

Oder um es deutlich zu sagen: Ich leide an starken physischen Nebenwirkungen durch Finasterid, fast 4 Jahre nach Absetzen desselbigen. Laut Pandemonium müsste dies durch meine negative, vorhandene Auseinandersetzung mit Finasterid zustande gekommen sein.

Unglücklicherweiße ist wunderbar in diesem Forum dokumentiert, wie ich Finasterid "anpreise", Propeciahelp User als Hypochonder abstemple und Finasterid als "sicheres Medikament, dass bei 1-2 % der Konsumenten reversible NW hervorruft anpreise.

Gerne dürft ihr auch in Kontakt, mit für euch glaubwürdigeren Personen treten, genannt seien hier Dr.Zitzmann der Uniklinik Münster, oder Prof.Dr.Sommer der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf.

Einfach nur als Anstoß.
Übrigens findet man auch diverse Studien zum PFS, jedoch leider nicht in dem ganz großen Ausmaße. Was jedoch auch mit der Finanzierung zusammen hängen sollte.


Der Vergleich mit Contergan hinkt natürlich, da dieses ein schädliches Medikament ist, das lediglich einige Jahre verschrieben wurde, während Finasterid seit Jahrzehnten millionenfach verschrieben wird.

Die Aktivität der 5AR3 wurde bei einem erwachsenen Menschen bis heute nicht nachgewiesen.

Für dein persönliches Schicksal hast du mein Mitgefühl. Das ändert nur nichts an meinem Standpunkt, den du im übrigen selbst auch vertrittst:

krx
Klar ist aber auch, dass diese lang anhaltenden Nebenwirkungen bei einem geringen Prozentsatz nur vorkommen, und beim Großteil die Nebenwirkungen nach Absetzen verschwinden.


Bei jedem Medikament kann es zu Fällen von Unverträglichkeiten und Komplikationen kommen, das stellt niemand infrage. Das sogenannte "PFS" würde ich hierunter einordnen.

[Aktualisiert am: Mi., 09 März 2016 15:59]



"Der Plural von 'Anekdote' ist nicht 'Evidenz'."
- Alan I. Leshner
Als ich es damals mit Minox versucht habe 4 Monate lang hat es nichts bewirkt.. Kam mir eher so vor als ginge das ganze schneller. Meine Hautärztin meinte dann, dass Minox eh nicht hilft bei GE, sondern eher hinten am Wirbel und bei diffusem HA..
Naja du musst zu Minox auch ein Anti-Androgen zusätzlich nehmen ... sonst geht das - wie du so schön gesagt hast - nur alles "schneller"

Die Hormone können frei wüten... versuch doch nochmal Minox in Verbindung mit Ket (Mischung nach Pilos) hier aus dem Forum
Selbsthilfe: http://www.alopezie.de/fud/index.php/f/10/

http://www.alopezie.de/fud/index.php/t/24007


Ja Topisch gemischt mit Minox!

nein.. Ket wirkt Anti Androgen!

Beispiel einer 1%-igen Ketoconazol-Lotion aus einer Ketoconazol-Creme und 2,5% Minoxidil


In ein entsprechend kleines Glasgefäß oder einen Creme-Tiegel (25-30 mL), die Öffnung sollte mindestens 2,5-3,0 cm betragen, gibt man 10 g Ket-Creme und 10 mL Minoxidil 5%

Mit einem Stab/Spatel oder Ähnlichem gut verrühren. Je nach Temperatur eventuell vor dem Verrühren etwas erwärmen und bis anschließend bis zum Erkalten weiterrühren

Die Substanz ist sehr dickflüssig und kann nicht mit eine Pipette aufgetragen werden, sondern nur mit einer 1 mL Spritze

Mittels der 1 mL Spritze direkt auf der Kopfhaut ansetzen und bahnenweise bis zu 2 mL 1 mal täglich, bevorzugt abends, auftragen und über Nacht einwirken lassen

Mittels des Spritzenausgangs wird auch einmassiert

Siehe dazu auch ->
Sparsames und effektives Auftragen von Lotionen mit Spritze und stumpfer Kanüle:
http://www.alopezie.de/fud/index.php/m/263907/#msg_263907

Spritze an der Kopfhaut ansetzen und Bahnen ziehen bei ununterbrochenem Hautkontakt, damit so viel wie möglich direkt an der Wurzel ankommt

Kreisende Bewegungen und Einmassieren haben zur Folge, dass zu viel von der Lotion in den Haaren landet, dort entfaltet es aber keine Wirkung, sondern führt lediglich zu dauerhaft feuchten/fettigen Haaren
Das erschreckt mich nun doch ziemlich.. So schnell ging es noch nie, sowohl vorne als auch hinten...

Deswegen nun ein paar Fragen:

1) Kann es auch sein, dass dies wieder langsamer voranschreitet oder evtl. sogar zeitweise stoppt oder kann ich davon ausgehen, dass ich bei diesem Tempo weiterhin im Herbst eine Platte habe, bzw. NW4?

2) Ich bin Hypochonder und psychisch nicht immer auf der Höhe. Wenn ich jetzt aus diesen Gründen nur 0,5mg Propecia nehmen würde pro Tag, hätte dies einen Sinn wirkungstechnisch, bzw. würde es die Gefahr auf Nebenwirkungen nennenswert einschränken?

3) Ich hatte Regaine-Schaum über 4 Monate benutzt für die Geheimratsecken, es hat jedoch nur zu vermehrtem Ausfall geführt. Meine Ärztin meinte daraufhin Regaine würde auch nur hinten etwas bringen. Soll ich es nun nochmals versuchen hinten oder laufe ich da auch Gefahr, dass das ganze nur schnell voranschreitet?

Danke!
bobbi_re schrieb am Sun, 10 April 2016 15:42
1) Kann es auch sein, dass dies wieder langsamer voranschreitet oder evtl. sogar zeitweise stoppt oder kann ich davon ausgehen, dass ich bei diesem Tempo weiterhin im Herbst eine Platte habe, bzw. NW4?

AGA verläuft individuell, genau wird es dir also keiner sagen können. Gefühlt würde ich behaupten: In den allermeisten Fällen verläuft das Ganze schubweise mit teils recht langen Pausen zwischen den einzelnen Schüben.

Zitat:
2) Ich bin Hypochonder und psychisch nicht immer auf der Höhe. Wenn ich jetzt aus diesen Gründen nur 0,5mg Propecia nehmen würde pro Tag, hätte dies einen Sinn wirkungstechnisch, bzw. würde es die Gefahr auf Nebenwirkungen nennenswert einschränken?

Stell dir einfach vor: Hälfte der Dosis = halb so hohe Gefahr.
Letztlich sind die Nebenwirkungen in den allermeisten Fällen ja stark psychisch beeinflusst. Wenn du nach welchen suchst, wirst du welche finden, ganz egal, welche Medikamente du gerade nimmst. Körperliche Probleme haben wir schließlich alle.

Zitat:
3) Ich hatte Regaine-Schaum über 4 Monate benutzt für die Geheimratsecken, es hat jedoch nur zu vermehrtem Ausfall geführt. Meine Ärztin meinte daraufhin Regaine würde auch nur hinten etwas bringen. Soll ich es nun nochmals versuchen hinten oder laufe ich da auch Gefahr, dass das ganze nur schnell voranschreitet?

Der bei manchen Nutzern beobachtete Sheddingeffekt ist vorübergehend und führt nicht zu einer schnelleren Voranschreitung des endgültigen Haarverlusts. Wenn du das Gefühl hattest, es ging damals schneller, wirst du einfach Pech gehabt haben, dass Minox-Nutzung und ein Ausfallschub gleichzeitig stattfanden. Das ist ja übrigens auch eine häufige Beobachtung, die erklärbar ist. Schließlich neigen wir dazu, z.B. medikamentöse Maßnahmen dann zu ergreifen, wenn wir Anzeichen wahrnehmen, dass es schlimmer wird, während wir in Phasen mit wenig Haarausfall manchmal etwas schlampig mit der Vorsorge umgehen.
bobbi_re schrieb am Mon, 11 April 2016 08:51
Wobei dazu ja damals schon Leute meinten, inkl. mein Arzt, dass Minox bei GHE gar nicht wirkt, sondern eher am Wirbel und dann auch nur im Zusammenspiel mit einem DHT Hemmer?

Minox wirkt auch alleine. Aber es hat eben eine Wachstums anregende Wirkung und hemmt die Ursache des Haarausfalls nicht. Insofern ist es langfristig bei voranschreitender AGA nur mit DHT-Hemmung sinnvoll.
Die Wirkung in den GHE soll schwächer bis teils nicht vorhanden sein. Die Gründe kann ich dir aber nicht nennen, wohl noch ein Rätsel der Natur.
Seiten (2): [1  2    »]
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