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Warum wachsen aus Muttermalen und anderen Naevi eigentlich besonders starke und tief dunkel pigmentierte Haare?
Kann man den Effekt irgendwie gewinnbringend nachahmen?

Zum Hintergrund:
Mir ist lange, bevor ich richtiges Bartwachstum hatte, also so ab 13, aus einem Muttermal im Kinnbereich ein dunkles Büschel dicker Haare gewachsen, das durch den pubertären Hormonschub wohl zum Vorschein kam. Diese Haare musste ich regelmäßig entfernen und konnte sie auch in ähnlicher Form bei anderen beobachten. Noch heute hebt sich der Bereich leicht vom Rest des Bartes ab.


MEIN ERFAHRUNGSBERICHT
REGIME :: RU-58841 90mg :: Finasterid oral 2mg/W. :: Minoxidil topisch 4%, 2ml .. oral 3mg :: Ket-Criniton 2,5ml, bBed :: [Formestan topisch 12mg]
NEM :: Zink-Bisgl. 25mg :: Vitamin D3 1.000 I.E. (Winter)
Aw: Muttermale und gesteigertes Haarwachstum [Beitrag #413702 ist eine Antwort auf Beitrag #413694] :: Do., 21 Juni 2018 13:33 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hier wird das Phänomen zumindest mit Bildmaterial bestätigt:
https://books.google.de/books?id=5gXNBQAAQBAJ&pg=PA79&dq=#v=onepage&q&f=false

Ähnlich gelagert:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/29090468

Zitat:
Becker's nevus (BN) typically presents as an acquired hairy patch or plaque with somewhat increased smooth muscle, most likely the arrector pili muscles. Although BN is encountered commonly after puberty, considering its hamartomatous nature of BN, it is more rational that BN might develop at early childhood or even at birth.
In the pathogenesis of BN, androgens may play a role, as evidenced by its 'peripubertal' development, male preponderance, hypertrichosis, occasional development of acneiform lesions within the patches, and increase in the number of androgen receptors in BN lesional skin. BN becomes hairy and darker under the influence of androgens, and thus more visible, during and after puberty.
Wenn Androgene beteiligt sind, sehe ich für die Skalp-Region keinen Mehrwert, da hier ja der (scheinbar) paradoxe Effekt des DHT zum Tragen kommt.

Selbst wenn man den Effekt irgendwie nachahmen könnte, wäre das für die Kopfbehaarung wohl eher kontraproduktiv.

Vielleicht wär's was für krasses Bartwachstum?

[Aktualisiert am: Do., 21 Juni 2018 13:33]



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