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Hallo,

ich bin zurzeit einwenig verzweifelt. Nehme seit 5 Jahren Finasterid, seit einem Jahr zusätzlich Regaine - mit sehr gutem Erfolg.
Nun habe ich seit Längerem aufgrund persönlicher Probleme eine depressive Verstimmung. Von Anfang August bis etwa vor einer Woche nahm ich Johanniskraut mit gutem Erfolg. Nun las ich zufällig, das Johanniskraut auch die Halbwertszeit von Finasterid deutlich (um bis zu 50%) herabsetzt. Also legte ich das Johanniskraut erst mal zur Seite und bin jetzt - nach einer Woche - wieder im alten Stimmungstief. Müdigkeit, Unruhe, Gedankenkreise, Trübseeligkeit etc... nun noch schlimmer als vorher.
Ich möchte also gerne mit Johanniskraut fortfahren, bin aber unsicher. Angesichts der Wirkungskonstellation erscheint es mir naheliegend, statt einmal täglich, nun zweimal am Tag 1mg Finasterid einzunehmen, einmal morgens, einmal abends. Dies nur, um sicher zu sein, das der Finasterid- Spiegel konstant bleibt. Vielleicht gingen auch zwei Tabletten a 0,5mg, da die Wirkung niedrigerer Dosen laut Studienlage ja nicht signifikant kleiner ist.
Wer kann mir da weiter helfen ?

Danke
Dawendo

[Aktualisiert am: So., 23 September 2018 13:13]

Aw: Konflikt zwischen Finasterid und Johanniskraut [Beitrag #419732 ist eine Antwort auf Beitrag #419721] :: So., 23 September 2018 13:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Zu dem Thema wäre wohl ggf. ein Besuch beim Psychiater ratsam, der dazu mehr sagen können sollte, als das Internet hergibt.
Möglicherweise rät er aber auch von der Einnahme von Finasterid bei Vorliegen depressiver Verstimmungen ab, da über diese als mögliche Nebenwirkung ja nach dem kürzlich versandten Rote-Hand-Brief aufgeklärt werden muss. Insofern wäre die Einnahme von mehr als 1mg Finasterid im Selbstversuch sicherlich nicht hilfreich.
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