Ich habe gerade gelesen,daß die Glatze des Mannes von vielen, u.a.
Ärzten als sekundäres Geschlechtsmerkmal angesehen werden.
Was haltet ihr davon?
Ich persönlich halte solche Äusserungen für eine Frechheit.
Vorallem hier im Forum weiss doch nahezu jeder Mann der betroffen ist von der Bildung dieses ´sekundären Geschlechtsmerkmales´ ein echtes Problem sein kann.
Gerade auch in Bezug auf Psyche,Partnerschaft,Gesellschaft und Beruf.
Leuten die einfach so behaupten daß Haarausfall (androgenetisch oder was auch immer) keine Krankheit sei oder gar ein Geschlechtsmerkmal halte ich einfach nur für dumm.
Haarausfall ist für mich IMMER eine Krankheit unter der der Mensch leidet. Der eine mehr, der andere weniger.
Bleibt nur zu wünschen daß der liebe Gott solche Leute und Ärzte die behaupten daß es keine Krankheit ist nicht vergisst bei der Ausstattung des "sekundären Geschlechtsmerkmales"...
damit sie nachvollziehen können was für Belastungen auf Menschen mit Haarproblemen liegen.
Vielleicht kommen sie ja dann zur Vernunft.
Haarausfall egal welcher ist eine Krankheit der viele Folgeleiden mit sich bringen kann.
Ich muß nicht studiert haben um das zu wissen.
es gibt Studien und Berichte daß Glatzenträger Nachteile in Bezug auf Partnersuche, Beruf und Gesellschaft haben.
Außerdem fühlen sich viele nicht wohl in Ihrer Haut mit dem Wissen daß da OBEN etwas falsch programmiert ist, und das sich ihr Erscheinungsbild drastisch verändern kann.
Es macht immer noch nen Großen Unterschied ob sich irgendwelche
Coole Typen ne Glatze scheren was sicher viele Frauen toll finden oder ob man eine bekommt.
Der kleine aber feine Unterschied sind daß bei dem einem die kleinen Haarstoppel im Licht schimmern und der andere sich spiegelt.
Haarausfall ist eine Krankheit..ich bleib dabei..
Und wenn die Glatze nicht selbst dann die Folgen davon.
Sorry wenn ich da manches nicht so fachmännisch wiedergebe...
aber wir sind uns jedenfalls einig daß es eine Krankheit ist.
Hier geht es nur um Kosten sparen bei den Kassen und Sozialsystemen.
Man sagt einfach es ist keine Krankheit und ist aus dem Schneider.
Haare haben sowohl einen psychologischen Aspekt in Bezug auf unsere
Wirkung auf andere Mitmenschen und Partner als auch bestimmte Schutzfunktionen zB. vor UV und Sonnenlicht, Schmutz und Verletzungen durch Stossen.
Da muß man kein Fachmann sein.
Selbst bei Einstellungsentscheidungen in Bezug auf Beruf werden
Glatzenträger oft fälschlicherweise benachteiligt oder negtiver beurteilt als Männer mit vollem Haar.
Ich selbst habe beobachtet daß Bekannte mit Glatze oder schütterem Haar oft gehemmt sind und schüchtern.
Kurzum das Leben wird nicht leichter mit dem "sekundärem Geschlechtsmerkmal" --- was für ein Schimpfwort???
Es ist eine Krankheit!!!!! Gerade in dieser perfektionsorientierten Gesellschaft.
Meist wissen diese sturen Ärzte gar nicht was sie für einen Mist erzählen.
Denn unter der Glatze könnt manchmal ein verunsicherter und ängstlicher Mann sein der sein Leben nicht mehr voll geniesen kann.
Wie gesagt, bleibt nur zu hoffen daß es solche Leute selber trifft die solchen Mist behaupten.
Würde mich nur mal interessieren ob sie das dann noch genau so sehn.
Seine Beine, seinen Rücken oder was auch immer kann jeder der will mit einem 50 Cent Rasierer in wenigen Minuten enthaaren.
Wenn jemand aber sein Kopfhaar verliert, dann ist das schon ein drastischer Eingriff in sein Gesamtbild.
und auch bei manchen in in seine Identiät.
Es gibt Leute die scheuen den Blick in den Spiegel und man sollte versuchen sie zu verstehen.
Tatsächlich wirst du auch ohne große Mühe im Internet Studien und Befragungen finden.
Glatzenträger sind immer klar im Nachteil in Bezug auf Frauen,Einstellungen und Wirkung auf andere.
Sie werden oft als älter, unattraktiver,unvitaler und unkompetenter
eingeschätzt...sicher ist das Blödsinn aber les doch mal nach.
Warum werden in bestimmten Fällen dann Geschlechtsumwandlungen bezahlt?
Und rein von der medizinischen Seite gesehen sind Haarfollikel Miniorgane des Körpers.
Wenn sie verkümmern oder absterben muß ja was schieflaufen.
Und sollte auch den psychischen Leidensdruck nicht vergessen, sonst wären nicht so viele Menschen bereit so viel Geld auszugeben für Mittel oder Haartransplantationen.
Kurzum:
Man sollte keine Beinenthaarung mit Alopezie vergleichen.
Ein Mann in seinen Besten Jahren bekommt mit zunehmender Sicherheit eine Glatze.
GHE Bilden sich, Fronthaar wird vom Monat zu Monat dünner,Tonsur meldet sich...
Irgendwann schaun auf Arbeit seine Kollegen und fragen verdutzt:
Sag mal hattest du schon immer so wenig Haare?
Immer mehr Leute aus Freundes und Bekanntenkreis sprechen ihn an.
Er wird immer unsicherer und hackt nicht zuletzt auch seine Atraktivität bei der Partnersuche ab.
Das schlimmste ist aber immer einen tollen Spruch auf den Lippen zu haben und das bei jedem der fragt von neuem.
Irgendwann bekommt er psychische Probleme und muss behandelt werden.
Die Behandlung beim Psychologen kostet monatlich...sagen wir mal
300 Euro. (nur mal angenommen ich kenne die Preise nicht)
Das bezahlt die Kasse.
Eine Packung Propecia die seinen Haarausfall stoppen könnte und damit auch die Ursache für seine Belastenden Probleme kostet im Monat ca. 55 Euro.
Jetzt die Frage:
Was ist wirtschaftlicher und wo liegt die Grenze???
Wenn es keine Krankheit wäre hätte jeder Mann eine Glatze.
Ich hab jedoch Augen im Kopf und sehe täglich viele 50-70 Jährige die haben nicht mal Geheimratsecken.
Wenn einem die Nase oder die Ohren abfallen hat das auch nichts mit Vererbung zu tun.
Und was ich meinte ist, warum zahlt die Kasse in verschiedenen Fällen Ohren anlegen,Geschlechtsumwandlungen...???
Der Verlußt der Kopfhaare hat in vielen Fällen drastische psychologische Folgen für den Betroffenen.
Wenn es nicht so wäre würden nicht so viele Menschen meist vergeblich dagegen ankämpfen.
Haarfolikel sind Miniaturorgane in der Kopfhaut.
Durch genetische Disposition werden diese unter anderem durch den
körpereigenen Stoff DHT geschädigt und abgetötet.
Welchen Nutzen sollte Mutter Natur dafür haben wenn es so vorgesehen wäre und warum ist dann Haarausfall für Betroffenen
etwas negatives???
Meine Meinung wäre daß es eine Krankheit ist.
Die Kassen sehen es aus einem Grund anders, sie hätten viel mehr Ausgaben.