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icon4.gif   Hinweis! [Beitrag #129209 ist eine Antwort auf Beitrag #129206] :: Do., 17 Juli 2008 11:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hallo,

Ritalin gehört zur Gruppe der Amphetamine und unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz!
Daher ist jede Verschreibung meldepflichtig!

Was auch immer der Hintergrund deiner Frage ist - ich möchte dich bitten, hier keinen Austausch zur Anwendung von Betäubungsmitteln zu führen, denn ich gehe bei deinem Thema "Gehirndoping" davon aus, du hast das Medikament nicht wegen einer Erkrankung vom Arzt verschrieben bekommen.


Grüße von Mona



Viele Grüße,
Mona
_______________

Team Alopezie.de
mona@alopezie.de
05741-9096906
Ritalin [Beitrag #129219 ist eine Antwort auf Beitrag #129213] :: Do., 17 Juli 2008 12:43 Zum vorherigen Beitrag gehen
Zitat:

Mögliche Nebenwirkungen sind Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Magenbeschwerden. Niedrige orale Dosen (2,5-20 Milligramm) führen zu Reaktionen, die den biochemischen Vorbereitungen des Körpers in Schreck-, Flucht- oder Angriffsreaktion entsprechen: erhöhter Blutdruck, beschleunigter Puls, entspannen der Bronchialmuskulatur, gesteigerte Aufmerksamkeit, Euphorie, Erregung, Wachheit, ein vermindertes Müdigkeitsgefühl, Appetitverlust, Stimmungsaufhellung, verstärkte motorische Aktivität und Rededrang, die Leistungsfähigkeit nimmt kurzzeitig zu, Geschicklichkeit und Feinmotorik können sich verschlechtern. Diese unerwünschten Wirkungen klingen mit steigender Therapiedauer oft ab. Weitere Nebenwirkungen sind Übererregbarkeit, Müdigkeit, Traurigkeit, Ängstlichkeit, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen Schwindel, Gewichtsverlust, Mundtrockenheit, Durchfall und Verstopfung. In mäßigen Dosen (20-50 Milligramm) kommt es zur Stimulierung der Atmung, leichtem Zittern, Unruhe, weitere Steigerung der motorischen Aktivität, Schlafstörungen und ausgeprägteren Erregungszuständen. Müdigkeit und Appetit werden stärker unterdrückt. Überdosierung führt z.B. zu Krämpfen, Fieber, Zittern bis hin zu Kreislaufkollaps und Atemlähmung. Diese unerwünschten Wirkungen klingen mit andauernder Einnahme häufig ab. Nach längerer Anwendung können beim plötzlichen Absetzen ausgeprägte Depressionen und Müdigkeit als Entzugssyndrom auftreten. Die vollständige Normalisierung des Schlafmusters kann einige Wochen dauern. Wechselwirkungen beim Mischkonsum mit anderen Substanzen sind risikoreich: Mit Alkohol sind Wechselwirkungen nicht kalkulierbar, eine Alkoholvergiftung ist möglich. Cannabis kann die Wirkung von Ritalin verstärken, es können Halluzinationen auftreten! Mit Ecstasy eingenommen wird der Kreislauf stark belastet, ein stärkerer Flüssigkeitsverlust ist möglich. Ängstliche Personen, Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion und psychischen Erkrankungen (Schizophrenie, Tourette-Syndrom, Depression etc.) und Schwangere sollten kein Ritalin konsumieren. Eine Studie des M. D. Anderson Cancer Center (Universität Texas) äußert die Vermutung, dass Methylphenidat möglicherweise krebserregend ist. In dieser Studie zeigten sich bei 12 Kindern (Standarddosengabe) nach drei Monaten chromosomale Abweichungen (wie z.B. Mutationen). Der Zusammenhang zwischen chromosomalen Abweichungen und Krebs ist gut dokumentiert.


Ich möchte noch einmal eindringlich vor ungesetzlichem Gebrauch und vor Missbrauch von Ritalin / Betäubungsmitteln warnen!


Hiermit schließen wir dieses Thema.


Mona


Viele Grüße,
Mona
_______________

Team Alopezie.de
mona@alopezie.de
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