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Histamin und Haarausfall [Beitrag #277435] :: Mi., 18 September 2013 20:31 Zum nächsten Beitrag gehen
hallo,
ich leide leider an einer chronischen Nesselsucht (versuche schon seit einiger Zeit die Ursache zu finden, aber das ist gar nicht so einfach). Nesselsucht hängt ja stark mit zu hohen Histaminwerten zusammen. Hat das wiederum Einfluss auf das Voranschreiten der AGA? Wenn ja, lassen sich etwaige Effekte mit einem Antihistaminikum beheben?
Danke Smile
Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #277440 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Mi., 18 September 2013 21:10 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
sicher hat das einen Einfluss, Allergien sind Autoimmunerkrankungen
und da greift die Allergie Zellen an

nimmst du Fin?
hab auch Nesselsucht bekommen, weil der Darm kaputt ging, jetzt reagier ich auf vieles
Allergisch!

Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #277487 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Do., 19 September 2013 16:59 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Also Fin hab ich noch nie genommen.
Bei mir wird die Nesselsucht ausgelöst duch mechanische Reize. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob mechanische Reize die Nesselsucht nur triggert, die Ursachen aber z.B. in einer Histamin Intoleranz liegen oder in einer Pseudoallergie.
Soweit ich weiß korreliert der PGD2 Spiegel oft mit dem Histamin Spiegel und da gerade bei solchen Erkrankungen der Histaminspiegel auch permanent oft erhöht ist, befürcht ich da eben auch einen gewissen Einfluss. Hab aber leider keine Ahnung was man dagegen tun kann (versuchs derzeit mit einer histaminarmen Kost, aber das ist ziemlich umständlich).

[Aktualisiert am: Do., 19 September 2013 17:05]

Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #290501 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Sa., 11 Januar 2014 10:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Wieso probieren hier Leute jeden Dreck aus, greifen sogar in den Hormonhaushalt ein usw., aber so etwas wie histamin weglassen wird komplett ignoriert, obwohl hier schon einige Leute davon berichtet haben das so eine Diät den Haarausfall und Kopfhautjucken gestoppt hat?
Ist euch zu kompliziert, nä? Vielleicht ist es ja wirklich DAS Problem bei Haarausfall. Bei mir ist es auf jeden Fall so.
Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #290513 ist eine Antwort auf Beitrag #290501] :: Sa., 11 Januar 2014 11:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Intoleranz1 schrieb am Sat, 11 January 2014 10:21
Wieso probieren hier Leute jeden Dreck aus, greifen sogar in den Hormonhaushalt ein usw., aber so etwas wie histamin weglassen wird komplett ignoriert, obwohl hier schon einige Leute davon berichtet haben das so eine Diät den Haarausfall und Kopfhautjucken gestoppt hat?
Ist euch zu kompliziert, nä? Vielleicht ist es ja wirklich DAS Problem bei Haarausfall. Bei mir ist es auf jeden Fall so.

Wieso bist du dann noch da?


1-2x die Woche Dut

Behandlung seit 03/2013; damals Vertex-Ausdünnung und eher diffusen Ausfall am Oberkopf.
Heute: Normale Haare, Vertex hatte sich zu Beginn verdichtet und ist so geblieben. Front ca 0,25NW verloren, aktuell NW0,5 ca.
Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #290592 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Sa., 11 Januar 2014 20:40 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Weil ich es erst seit 2013 weiß und mir in den Jahren einige Haare flöten gegangen sind. Außerdem ist es verflucht schwer sich an die Diät zu halten und ich sündige öfter mal. Deswegen versuche ich verstärkt meine Histaminintoleranz loszuwerden.
Dass das Thema so untergeht?! Ich verstehe es nicht. Googelt doch einfach mal und ihr werdet feststellen das immer mehr Leute den Zusammenhang feststellen. Ihr vertraut lieber blind euren Hautärzten die noch nichtmal eure Kopfhaut ansehen und schon AGA diagnostizieren. Histamin ist mindestens ein richtig wichtiger Trigger in der Geschichte, da bin ich mir sicher.

[Aktualisiert am: Sa., 11 Januar 2014 20:41]

Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #290640 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: So., 12 Januar 2014 12:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kann man eigentlich sagen, dass man eine Histamin-Intoleranz hat, wenn man bis zu einen gewissen Grad allergisch gegen Histamin ist?! Bei meinem Allergietest vor kurzen kam raus, dass ich eigentlich gegen alles allergisch bin, bei Histamin drei Kreuze, 4-5 ist glaub Maximum.
Würde das gerne mit der histaminarmen Ernährung ausprobieren, nur hab ich schon einen relativ harte Diät, kein Getreide, keine Milchprodukte,kein Fleisch, nix Süßes, nur Wasser oder Tee auf Basis gesenkter KH Zufuhr. Muss schauen, wie ich das vereinbare mit Histamin.
Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #290808 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Mo., 13 Januar 2014 22:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hier nochmal der Link wo das besprochen wurde mit Haarausfall und Histamin.
Wirklich JEDER der histamin weggelassen hat, hat schon nach Tagen deutlich weniger Haarausfall gehabt und das Jucken blieb auch aus. Ich bleib da jetzt penetrant, weil ich mir einfach wünschen würde das sich manche Leute mal mehr in dieses Thema "rein-nerden". Der Zusammenhang ist doch 100% vorhanden, aber jeder ignoriert das einfach.


http://www.alopezie.de/fud/index.php/t/22387/

[Aktualisiert am: Mo., 13 Januar 2014 22:54]

Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #292470 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Do., 30 Januar 2014 19:13 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Histaminarme Diät ist eine Sache - es ist aber leider etwas komplizierter

1. Histaminhaltige Speisen und Getränke meiden (kann man googlen) kurz : alles was alt , gegoren oder gereift ist meiden kann man ja noch einhalten

2. Alkohol jeglicher Art macht den Darm durchlässiger für Histamin (Rotwein , Sekt und Hefeweizen sind zusätzlich stark Histaminhaltig , diese also besonders meiden !!!
die machen ja auch die bei einigen bekannten histaminbedingen Kopfschmerzen am Tag danach aus ... Schnaps wird besser vertragen , enthält kein Histamin , fördert aber die Aufnahme aus dem Darm

3. Nahrungsmittel die kein Histamin enthalten aber über das gleiche Enzym DAO verstoffwechselt werden wie zb. Tomaten oder Kakao , Schokolade ....
diese verbrauchen wertvolle Enzymkapazität (Diaminooxidase) und steigern so den Histaminspiegel.

4. Arzneimittel die die Histaminausschüttung fördern oder das Enym blockieren wie zum Beispiel : Aspirin , Ambroxol oder Acetylcystein = ACC , Novalgin , MCP , und viele weitere müssen ebenfalls weggelassen werden

5. Auch Fruchtsäuren (aus Zitrusfrüchten) können die Histaminausschüttung verstärken

6. Antihistaminika können die Histaminrezeptoren zwar blockieren und allergische Erscheinungen abmildern - aber dies bedeutet dann dauerhafte Einnahme , und was das "freie" Histamin
im Körper sonst so anstellt hab ich noch nicht herausgefunden.

7. Positiv ist die Einnahme von Vitamin B6 (=fördert die Bildung von diesem Enzym) und Vitamin C (=fördert die Verstoffwechselung von Histamin)


Nun wünsche ich viel Erfolg bei dem Versuch das Histamin aus dem Körper zu eliminieren , es macht aber einfach keinen Spaß
Ich sage dass nach über 3 Jahren mehr oder weniger strenger Diät , die meine Allergiesymptomatik aber sehr deutlich gebessert hat.
Haarausfall habe ich nicht (wird aber bei Histaminintoleranten eher selten gesehen) , deshalb kann ich dort auch von keiner Besserung berichten.
Aw: Histamin und Haarausfall [Beitrag #294253 ist eine Antwort auf Beitrag #277435] :: Di., 18 Februar 2014 10:59 Zum vorherigen Beitrag gehen

Nahrungsmittel-Allergien: Folge falscher Ernährung?
http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_Trinken/12_12_steinzeitmensch.php

Die richtige Ernährung ist meiner Meinung einer der wichtigsten Ursachen für die Gesundheit. (Immunsystem, Stress, Hormone, Epigenetik)
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