Haarausfall - Allgemeines Forum
Haarverlust, Mittel gegen Haarausfall (Finasterid, Minoxidil), Haarersatz





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Zitat:

"Höchst AG wurden bis 1997 Labortests mit einer Substanz durchgeführt, die DHT daran hindern soll, sich an die Zellen der Haarfollikel zu binden; sie würde direkt auf die Kopfhaut aufgetragen.
Bei Bristol-Myers Squibb befindet sich ein Stoff in der Frühphase klinischer Studien, der ähnlich wie Minoxidil wirken soll.
Wie Finasterid hemmt es das Enzym, das DHT herstellt. Dieses Enzym kommt allerdings in zwei unterschiedlichen Formen
(Isoenzymen) vor, von denen Finasterid nur eines bremst. Dutasterid wirkt gegen beide. Nach Auskunft von Sawaya deuten
die vorläufigen Ergebnisse darauf hin, dass es das Nachwachsen ausgefallener Haare wirksamer fördert als Finasterid
und das bei geringerer Dosis. "


https://www.spektrum.de/magazin/kampf-dem-kahlkopf/828384


Min15% 0,25ml morgens und 0,5ml abends 01.03.24 - zur Zeit
1-2 x 1,2mm Dermaroller/ Woche
Min15% 05.03.22-28.02.24 ( 1x am Tag)-abends / Min5% morgens
(18.06.-18.07.22) - Min15% ohne Propylenglykol -> Minox war kristallisiert
Min5% 27.11.21 - 24.02.22 (Regain)
Min5% 01.04.19 - 27.11.21(Qgain 1x am Tag)-morgens
Min mit Fin 03.07.20 -01.09.20
Fin 11/2017-09.05.2019

Ich benutze das 15% Minoxidil:
minoxidilmax.com/Dualgen-15-With-PG-15-Minoxidil-For-Regular-Skin-Type?aff=426


2018-1995=23 jahre stillstand Wink


Die AGA-Behandlung ist individuell, eine Sache des "Trial And Error". Fasse dich kurz und kompakt bei Fragen... das ist meine Freizeit. Es besteht auch kein Verhältnis zu alopezie.de. ""Ich bin kein Arzt, sondern gebe hier lediglich meine private Meinung wieder; Art.5/GG.  Auf Userfragen hin erläutere ich, wie ich persönlich vorgehen würde, wenn ich mich in der selben Lage befände. Bitte stets beachten: 1) Nachmachen auf eigene Gefahr und 2) Meine Vorschläge ersetzen keinen Arztbesuch!""

sie suchen nach einem mittel... das billig produzierbar ist und teuer verkauft werden kann ... ein Molekül, das patentierbar ist .. und mehr oder weniger in den Haarstoffwechsel gerade soweit eingreift, dass eine "signifikante" Verlangsamung der AGA eintreten kann ... und permanent muss man es nehmen.

Very Happy


Ich gebe Tipps, wie ich selber vorgehen würde... Ich bin kein Arzt und übernehme keine Haftung! Jeder ist für sein handeln selber verantwortlich! Denken dann machen!

Ältere Posts sind teilweise mittlerweile ungültig/mit Vorsicht zu genießen... ich lerne dazu und revidiere mit der Zeit meine Aussagen...

"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." - George Bernard Shaw
pilos schrieb am Sat, 26 May 2018 15:19


2018-1995=23 jahre stillstand Wink

nicht nur da..


Ich gebe Tipps, wie ich selber vorgehen würde... Ich bin kein Arzt und übernehme keine Haftung! Jeder ist für sein handeln selber verantwortlich! Denken dann machen!

Ältere Posts sind teilweise mittlerweile ungültig/mit Vorsicht zu genießen... ich lerne dazu und revidiere mit der Zeit meine Aussagen...

"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." - George Bernard Shaw
Eigentlich der richtige Ansatz den Wirkmechanismus mal von dieser Seite anzugehen. Der Zusammenhang von DHT und Haarausfall ist inzwischen bekannt. Nun gibt es 2 Sorten von Menschen die ihre Haare von Natur aus nicht verlieren weil sie:

1. Testosteron nicht zu DHT metabolisieren. Beispiel: Ureinwohner Amerikas mit wenig Körperbehaarung und vollem Haupthaar
2. Die Haarfolikel nicht vom DHT angegriffen werden. Beispiel: Mittelöstler mit vollem Haupthaar (in dieser Region gibt es auch viele Glatzenträger, aber generell eine stärkere Körperbehaarung)

Der erste Wirkmechanismus unterdrückt die DHT-Produktion und bereits durch FIN und DUT auf dem Markt. Wundert mich, dass man immer noch kein Mittel gefunden hat, dass die Aufnahme von DHT direkt in den Haarwurzeln verhindert.
Gibt verschiedene Vermutungen.

Zum einen dass es für den Hersteller nicht profitabel gewesen wäre, da es ja Gegenüber Fin den deutlichen Nachteil von komplizierter tropischer Anwendung aufweist.

Vllt hat es auch zu schwach gewirkt oder nicht bei jedem?

Also ich habe den Eindruck von Erfahrungsberichten, dass Fin bei vielen zuverlässiger wirkt als RU.
Vllt wirkt Fin auch über die Hochregulierung von IGF1? Wer weiß das schon.

Fakt ist Finasterid ist gut erforscht und relativ zuverlässig.


Ich bin kein Arzt und alles was ich schreibe, ist lediglich meine unqualifizierte Meinung, wie ich in der jeweiligen Situation handeln würde. Ein Forum ersetzt keinen Arztbesuch, deshalb sollte man zuerst zum Arzt und sich eine professionelle Beratung geben lassen.
Täglich: Finasterid 1,25mg


Ich bin RU gegenüber skeptisch. Wenn das Zeug wirkt, kann man damit eine Menge Geld verdienen. Wieso gibt es dann nur einen dubiosen Online-Shop der das verkauft? Wenn ein Patent auf dem Stoff sein sollte, kann man ein Derivat herstellen.

Zulassungsverfahren und klinische Tests für neue Medikamente sind teuer, klar, aber das Geld könnte die forschende Firma leicht wieder einspielen. Ein neues potentes Mittel gegen HA ist doch eine Goldgrube.
Zur Zeit der ru Studien war noch nicht so ein Hype um fin Nebenwirkungen, weshalb sie vermutlich davon ausgegangen sind dass es nicht profitabel gewesen wäre.

Lässt sich aber im Nachhinein nicht sagen. Kann genauso sein dass es schwere Nebenwirkungen hervorgerufen hat.


Ich bin kein Arzt und alles was ich schreibe, ist lediglich meine unqualifizierte Meinung, wie ich in der jeweiligen Situation handeln würde. Ein Forum ersetzt keinen Arztbesuch, deshalb sollte man zuerst zum Arzt und sich eine professionelle Beratung geben lassen.
Täglich: Finasterid 1,25mg


Praxisknowhow schrieb am Fri, 04 January 2019 18:03
Ich bin RU gegenüber skeptisch. Wenn das Zeug wirkt, kann man damit eine Menge Geld verdienen. Wieso gibt es dann nur einen dubiosen Online-Shop der das verkauft? Wenn ein Patent auf dem Stoff sein sollte, kann man ein Derivat herstellen.

Zulassungsverfahren und klinische Tests für neue Medikamente sind teuer, klar, aber das Geld könnte die forschende Firma leicht wieder einspielen. Ein neues potentes Mittel gegen HA ist doch eine Goldgrube.
Ein Patent kann nicht mehr darauf sein, da die ersten Anläufe in den 90ern waren und ich glaube es ist so mit auch nicht mehr patentierbar. Keine Firma wird sich dafür mehr interessieren und das Sicherheitsprofil ist nicht einsehbar.

Zitat:

1. Testosteron nicht zu DHT metabolisieren. Beispiel: Ureinwohner Amerikas mit wenig Körperbehaarung und vollem Haupthaar
Kannst du das untermauern? Ich glaube eher Menschen dieser Ethnien wandeln es nur in geringerer Menge um, was durchaus diesen Effekt haben kann. Einen kompletten 5α-Reduktase-2-Mangel haben glaube ich nur die Pseudohermaphroditen. Es ist sehr interessant, dass sie phänotypisch als Mädchen auf die Welt kommen und erst ab 12 mit der Beginn der Pubertät und der Testosteronproduktion männliche Merkmale bilden. Diese Leute sind ihr Leben lang von Akne und Haarausfall verschont. -->

http://t1p.de/5xav
Wenn ein Unternehmen ein renommiertes Produkt (Minox, Fin) auf dem Markt hat, dann wird es sich unter anderem die ISA88 nicht antun wollen um für den doppelten Aufwand dieselben Marktanteile zu haben.
Pharmakonzerne kaufen und verkaufen immer wieder Bereiche untereinander und stampfen Produkte in der Forschung ein. Produktionsstätten werden schon 10 Jahre vor Phase 3 geplant, validiert und gebaut.
Vor allem herrscht für Ru nicht derselbe bedarf wie für Aspirin. Zudem ist topisch ja auch ein Thema bei schwangeren Frauen wie mit fin.

Fin wird Oral eingenommen und ist quasi isoliert im eigenen Organismus. Die Ru-Schmiere kann aber da topisch eine andere schwangere Person gefährden und vielleicht wurde da die Notbremse dann gezogen.

Nee, belegen kann ich das nicht. Hab ich angenommen aufgrund der geringen Körperbehaarung.

Mittlerweile hab ich aber herausbekommen, weshalb RU nicht bis zur Marktzulassung getestet wurde.

Die Patentierung des Stoffes liegt einfach zulange zurück. Es lohnt sich einfach nicht für die Rechteinhaber die für die Marktzulassung fehlenden medizinischen Studien durchzuführen. Zeit- und Geldaufwand wären zu groß, als die verbleibende Patentlaufzeit den Aufwand wieder einspielen könnte.

Schade eigentlich. Vor allem, wenn man bedenkt wie viele potente Wirkstoffe es möglicherweise gibt, die aus solchen Gründen nie auf dem Markt verfügbar sein werden.
hast du eine Quelle dafür?

Für mich macht es aber wenig Sinn:

Patantierung hilft nur gegen Generika.
Aber es bringt ja gar kein Hersteller raus,
somit wäre der Original-Erfinder immer noch
alleine auf dem Markt.

Oder würden Generika dann von seinen
Marktzulassungsstudien kostenfrei
profitieren?
achso. aber müssten die Generika nicht
auch 10 Jahre ab Zulassung warten
und nicht ab Patentierung? Sonst würde
das ja gar keinen Schutz bieten für den
Zulassungs-Finanzierer.

[Aktualisiert am: So., 13 Januar 2019 17:25]

nein ab patentanmeldung.

Die Patentdauer im Medikamenten-Bereich ist aus genau dem Grund auch länger als ein Patent in der Industrie.

Das dient eben zum Schutz der Hersteller, eben genau weil die Zulassungsstudien schon solange dauern.

Die Generika-Hersteller bauen die Fabriken aber schon lange vor Patentablauf und produzieren bereits. Am Tag des Patenablaufs stehen dann schon die Präparate in der Apotheke bereit.


Obs jetzt wirklich an sowas liegt ist trotzdem reine Spekulation. Es kann genausogut andere Gründe haben
Gibt ein Youtube Video dazu, wo das erläutert wird. War eines von den folgenden beiden:
https://www.youtube.com/watch?v=eiDDme16C8Y
https://www.youtube.com/watch?v=JJPPoeigi-Y


Ob das die Patentlaufzeit der einzige Grund ist oder ob die ersten Studien (es wurden wohl schon erste klinische Studien durchgeführt) gezeigt haben, dass der Stoff aufgrund von Nebenwirkungen, Anwendung, Haltbarkeit ..... schlecht vermarktbar ist, kann natürlich dazukommen.

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