Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #2991 ist eine Antwort auf Beitrag #2988] :: So., 11 Dezember 2005 01:29 
| tino schrieb am Son, 11 Dezember 2005 01:07 |
der auch meine These untermauert. Wie man sehen kann,hat man im Rahmen einer sehr grossen Untersuchung,verschiedene teils auch regional unterschidliche Typen der männlichen und weiblichen Alopezie in Frankreich ermittelt.Die Untersucher kamen zu dem Schluss,das nur sehr agressive Alopezien einen fammilären Hintergrund aufweisen,wobei mittlere bis latentere Formen,..die aber auch nach Hamilton/Norwood abliefen,als altersabhängig engestuft wurden.Altern tut man ja durch multihormonelle Veränderungen im System,....so wie ich es bereits vorwiegend anhand des Beispiels weiblche Alopezie, beschrieben habe.In diese Kathegorie passe auch ich,...also meine Alopezie ist nicht primär Seualhormonabhängig.Noch viel interessanter ist,das hier ein Zusammenhang zwischen der geringeren Prälevanz im südlichen Frankreich und Essgewohnheten bestätigt wird,..was auch wieder meine These zum Thema Ernährung untermauert. F19 ALOPECIA PATTERN OF MALE IN FRANCE Cartron M1, Jammayrac O1, Bastien P1, Deloche C1, Galan P2, Hercberg S2, de Lacharrière O1 1L’Oréal Recherche, Clichy, France 2ISTNA, Paris, France The SUVIMAX study is a French national program done in France on 4050 men, aged between 42 and 64 years and 6231 women aged between 35 and 60 years. Data were collected on hair and scalp features on the whole cohort. We present here the results of the male cohort. Based on the Hamilton scale, the prevalence of androgenetic alopecia (AGA) is significantly lower in the South Eastern region of France with 40% of men without alopecia in comparison to an average of 32.4% in the rest of France. In addition focusing on alopecia, we performed a multivariate analysis (MCA and PCA). This statistical approach allowed us to clarify the subjects according to their alopecia profile and also to calculate an alopecia score. The results demonstrate the existence of four different classes of men each with a different alopecia profile: Non alopecic (21.5%), Weak alopecic (31%), Moderate alopecic (32.6%) and Severe alopecic (14.9%). The higher the severity of the alopecia class is, the lower the age of onset for alopecia. Interestingly, the severe alopecia class is the only class characterized by a familial pattern of alopecia. Our results show two important findings: (i) The alopecia prevalence is not equally distributed all over France. The significant lower prevalence in the South Eastern region could be linked to nutritional habits. (ii) The familial hereditary factors for alopecia are only observed for severe alopecia, this could suggest the existence of two forms of alopecia: severe alopecia with a strong genetic influence and a weak/ moderate alopecia linked to the aging process. http://www.ehrs.org/conferenceabstracts/2005zurich/researcha bstracts/F19-cartron.htm gruss Tino |
Hallo Tino,
das finde ich in der Tat sehr interessant. Allerdings wurden doch auch nur Männer ab 42 untersucht. Verstehst du unter "agressiv" nur früh beginnend oder auch schnell verlaufend? Eine genauere Definition fände ich interessant. Was die Ernährung betrifft, so kann ich Dir sagen, daß diese in Südfrankreich in der Tat eine andere als im Norden ist. Aber das gleiche trifft hier für die Lebensweise im ganzen, das Wetter und schließlich die Herkunft der Bevölkerung zu. "Die Ernährung ist's" scheint mir in diesem Fall zumindest zu einfach gedacht. Die Ernährung ist nur ein Teil einer ganzen Lebensart und eben einer besonders zusammengesetzten Bevölkerung (Herkunft überwiegend aus dem Mittelmeerraum usw.) All diese Komponenten bedingen sich natürlich gegenseitig. Bin jedenfalls sehr an weiteren Ausführungen von Dir interessiert.
Gruß Sancho
Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #2992 ist eine Antwort auf Beitrag #2991] :: So., 11 Dezember 2005 02:03 
Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #2994 ist eine Antwort auf Beitrag #2988] :: So., 11 Dezember 2005 09:48 
Moin Pilos,
"ich glaube diese studie ist absolut nich relevant.........und warum..weil es ersten an einer falschen gruppe durchgeführt wurde."
Meinst Du, weil die zu alt sind (>= 42 Jahre)?
Hab ich das richtig gelesen? Wer sich in der Pubertät
oft einen runtergedingsda hat, ist stärker gefährdet?
Crusher
"ich glaube diese studie ist absolut nich relevant.........und warum..weil es ersten an einer falschen gruppe durchgeführt wurde."
Meinst Du, weil die zu alt sind (>= 42 Jahre)?
Hab ich das richtig gelesen? Wer sich in der Pubertät
oft einen runtergedingsda hat, ist stärker gefährdet?
Crusher
Glaub ich nicht,
...wenn es in einem bestimmten zeitraum ( etwa 6 monate zwischen dem 12-14-ten jahr????) übertreibt...dann ist das durchaus möglich....,
entweder Du hast die genetische Anlage (die irgendwann
aktiv wird), oder Du hast sie
nicht.
Crusher
...wenn es in einem bestimmten zeitraum ( etwa 6 monate zwischen dem 12-14-ten jahr????) übertreibt...dann ist das durchaus möglich....,
entweder Du hast die genetische Anlage (die irgendwann
aktiv wird), oder Du hast sie
nicht.
Crusher
Mist, dann würde es ja gar nichts bringen,
wenn ich mich jetzt kastrieren liesse, LOL.
| pilos schrieb am Son, 11 Dezember 2005 10:16 |
ich glaube diese studie ist absolut nich relevant.........und warum..weil es ersten an einer falschen gruppe durchgeführt wurde. und zweitens weil schon vor 20-30 jahren wurde festgestellt...dass das einsetzen der pubertät auf dem lande und in der stadt unterschiedlich verläuft. sprich auf dem lande setzt sie cca.3 jahre später ein, somit beginnen die ihre sexualität auch 3 jahre später. die erklärung war, das in der stadt duch die vermehrten sexuellen reize........das neuro-endokrine system sehr früh mit reize überschüttet wird, dadurch eine verfrühte geschlechtsreife eintritt. in einer gewisse spanne der pubertät (11-13 oder 12-14) wird ein genschalter umgelegt, wenn in dieser zeit jemand besonders sexuell aktiv ist (masturbation, was sonst!), steigt extrem die gefhaar verfrüht eine AGA zu bekommen. jede befriedigung bringt immer eine zusätlichen testosteronschub. wenn es in der zeitspanne wo gerade das genschalter umgelegt wird, dann hat man halt pech gehabt. und dass es im norden häufiger vorkommt, liegt nur daran dass die nordlichter es besonders locker mt der freizügigkeit nehmen im vergleich zum katholisch konservativen süden. also zu viel wixxen im falschem alter, macht nicht nur blind.... PS und im letzten jahrzent, ist die pubertäre sexualität extrem gestiegen......Bravo & Co...also werden wir auch vermehrt eine verfrühte AGA in jungen jahen haben...und das zeigt sich mitlerweile schon. |
Hallo Pilos,
Was Du da jetzt ins Spiel bringst ist doch vielleicht eher eine Ergänzung als eine Widerlegung. Das mit dem Blindmachen war doch wohl ein Witz, oder? Das ist ein Gerücht aus dem 19. Jhd. Das mit "katholisch streng" haut auch nicht ganz hin; Frankreich ist im ganzen katholisch, wenn man so will. Es gibt aber auf der anderen Seite kein europäisches Land mit einem so großen Anteil an anderen Religionen; die Muslime sind dort z.B. fast schon nicht mehr eine Minderheit zu nennen. Auch hat Frankreich die größte Geburtenrate in Europa, was zu einem großen Teil dem Süden und dort wieder den Einwanderern zu verdanken ist. Sprich: durchaus viel Unterschiede. Was Du nun schreibst ist doch eher regionsunabhängig. Das Alter der Probanten habe ich ja auch schon angemerkt. Aber auch Männer von 42 Jahren kann man ja schließlich über den Verlauf ihrer AGA befragen. Ich glaube, daß etwas daran ist. Ich kenne aus meinem Umfeld und meiner Familie einige Beispiele, die dies bestätigen könnten.
Aber sicher ist auch sehr vieles an dem, was du nun anführst dran.
Gruß Sancho
was meinst Du denn eigentlich mit Freizügigkeit??? Ich glaube doch nicht, daß größere sexuelle Freizügigkeit in der Mentalität zu mehr Masturbation führt, eher im Gegenteil... Und in warmen Ländern gibt es andererseits deutlich mehr Reize...
Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #3050 ist eine Antwort auf Beitrag #2988] :: So., 11 Dezember 2005 15:58 
Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #3053 ist eine Antwort auf Beitrag #2994] :: So., 11 Dezember 2005 16:38 
Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #3055 ist eine Antwort auf Beitrag #3053] :: So., 11 Dezember 2005 16:52 
Re: Auch die zweite Gruppe... [Beitrag #3056 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] :: So., 11 Dezember 2005 16:57 
Re: Interessanten Artikel gefunden.. [Beitrag #3074 ist eine Antwort auf Beitrag #3053] :: So., 11 Dezember 2005 19:53 
| tino schrieb am Son, 11 Dezember 2005 16:38 |
Wieviele sich hier mit premature Alopecia befinden weiss ich nicht.Sagt ja nicht jeder sein Alter,und seinen Status.Müsste man mal eine Umfrage machen. Aber egal,...ich wollte für alle Haarausfalbetroffenen mal deutlich machen,das von Seiten der Ärzte,die ja alles als identisch androgenetisch beim Mann bezeichnen,..nur gefährlicher Unsnn kommt.So sollte z.b ein Mann,der mit 25 erstmalig sichtbaren HA bekommt wissen,das er auch ,..oder besser gesagt primär an anderen Rädern als dem DHT drehen muss.Viele Männer dieser Altersklasse werden ja auch mit dem riesengrossen Unsinn...."eine Tablette Propecia und sie sind gerettet" gefüttert. Eine schande für die Wissenschaft,..solche Aussagen... Natürlich haben auch Männer mit premature Alopecia einen erhöhten Micronährstoff und Nährstoffbedarf.Das ganze Gewebe wird ja(warscheinlich partiell?)nicht ausreichend versorgt,dank schlechter Angiogenese. Gruss Tino |
Was kann man denn nun als frühen Beginn bezeichnen und was als schnellen Verlauf? Dein Beispiel eines 25 jährigen Mannes wäre das ein Beispiel für agressiv? Bzw. hängt es dann wohl noch von dem Verlauf ab? Ich denke, daß in dieser Studie die Probanten gewiß über ihre Vorgeschichte befragt wurden, sonst wäre gerade eine der Unterscheidungen, auf welche die Untersuchung hinaus läuft, hinfällig, nämlich der Unterschied zwischen früh und spät beginnend. Eigentlich mussten es ja sogar zwingend Menschen aus dieser Altersgruppe sein, denn wie hätte man denn sonst die spät beginnende und wie hätte man sonst den Verlauf über Jahrzehnte hinweg berücksichtigen können. Bei lauter 20 Jährigen wären die Aussagen dieser Studie gar nicht möglich gewesen. Oder liege ich da falsch?
Noch was über Südfrankreich und OPC... [Beitrag #4346 ist eine Antwort auf Beitrag #2988] :: Mi., 21 Dezember 2005 01:00
"Der Umstand, dass Süd-Franzosen eine höhere Lebenserwartung als der europäische Durchschnitt erreichen, ist nach Prof. Dr. Masquelier weniger auf eine besondere Lebensführung als vielmehr auf den hohen Konsum von Anthocyanidinen in Rotweintrauben (s.g. französisches Paradoxon) zurückzuführen. In der Tat übertreffen die antioxidativen Eigenschaften von OPC, das mittlerweile wohl als eines der bekanntesten Antioxidantien gilt, die der bekannten Vitamine C und E um ein Vielfaches.
OPC, das sind Oligomere Procyanidine oder Proanthocyanidine. Sie gehören zur Gruppe der Flavanole. Entdeckt wurden sie 1955 von Prof. Dr. Jack Masquelier, der nachwies, dass OPC in den Kernen und Schalen der Weintrauben vorkommen und diese Flavanole unter anderem einen schützenden Effekt auf die Blutgefäße haben. OPC besitzt eine nahezu 100%-ige Bioverfügbarkeit. Es wird in relativ kurzer Zeit vom Organismus aufgenommen und verteilt sich rasch in all die verschiedenen Organe sowie im gesamten Körpergewebe, bis hin zu Haut, Haaren und Nägeln. Es ist absolut ungiftig und wird vom Körper weitestgehend verwertet.
Dr. Masquelier und Kollegen konnten 1976 in Studien mit Meerschweinchen nachweisen, dass OPC den Effekt von Vitamin C verstärkt. Das Vitamin C wird ganz einfach stabilisiert, weil die Polyphenole Radikale bereits "vorher" abpuffern, so dass wir es hier mit einem starken synergetischen Effekt (das Zusammenwirken von mehreren Substanzen in additiver oder potenzierender Form) zu tun haben.
OPC kann genauso wie das Vitamin C vom menschlichen Körper nicht selbst produziert werden, daher muss es auch mit der Nahrung von außen zugeführt werden. Es findet sich in unterschiedlicher Konzentration in nahezu allen Pflanzen, besonders jedoch in den Schalen und Kernen. Da jedoch gerade diese in technologisierten Produktionsprozessen ausgesteuert werden, können Zusatzgaben in besonderem Maße für OPC nützlich sein."
OPC, das sind Oligomere Procyanidine oder Proanthocyanidine. Sie gehören zur Gruppe der Flavanole. Entdeckt wurden sie 1955 von Prof. Dr. Jack Masquelier, der nachwies, dass OPC in den Kernen und Schalen der Weintrauben vorkommen und diese Flavanole unter anderem einen schützenden Effekt auf die Blutgefäße haben. OPC besitzt eine nahezu 100%-ige Bioverfügbarkeit. Es wird in relativ kurzer Zeit vom Organismus aufgenommen und verteilt sich rasch in all die verschiedenen Organe sowie im gesamten Körpergewebe, bis hin zu Haut, Haaren und Nägeln. Es ist absolut ungiftig und wird vom Körper weitestgehend verwertet.
Dr. Masquelier und Kollegen konnten 1976 in Studien mit Meerschweinchen nachweisen, dass OPC den Effekt von Vitamin C verstärkt. Das Vitamin C wird ganz einfach stabilisiert, weil die Polyphenole Radikale bereits "vorher" abpuffern, so dass wir es hier mit einem starken synergetischen Effekt (das Zusammenwirken von mehreren Substanzen in additiver oder potenzierender Form) zu tun haben.
OPC kann genauso wie das Vitamin C vom menschlichen Körper nicht selbst produziert werden, daher muss es auch mit der Nahrung von außen zugeführt werden. Es findet sich in unterschiedlicher Konzentration in nahezu allen Pflanzen, besonders jedoch in den Schalen und Kernen. Da jedoch gerade diese in technologisierten Produktionsprozessen ausgesteuert werden, können Zusatzgaben in besonderem Maße für OPC nützlich sein."
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