Haarausfall - Allgemeines Forum
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Startseite » Männer » Allgemeines zum Thema Haarausfall » Modulieren Androgene die Reaktion von Körperzellen auf mechanische Reize?
Habe gestern das hier gelesen:

Involvement of Mechanical Stress in Androgenetic Alopecia

Da werden folgende Hypothesen aufgestellt:

1. Androgene modulieren die Reaktion von Körperzellen auf mechanische Reize. Beispiel Muskelwachstum: Krafttraining erzeugt Wachstumsreize, aber unter dem Einfluss von Androgenen reagieren die Muskelzellen stärker auf die Wachstumsreize.

2. Hautzellen können auf längerfristige mechanische Reize mit Anpassungsprozessen reagieren, die das Haarwachstum verminden oder gar ganz zum Erliegen bringen. Beispiele: Verhornung an Knien und Ellbogen. Gegenbeispiel: Verstärktes Haarwachstum an immobilisierten Gliedmaßen.

3. AGA ist eine Folge von Anpassungsprozesse der Kopfhaut aufgrund mechanischer Reize. Unter dem Einfluss von Androgenen laufen diese Anpassungsprozesse bei den betroffenen Menschen aber viel schneller und stärker ab als bei Menschen mit niedrigem Androgenspiegel oder ohne entsprechende Disposition.

4. Die Anpassungsprozesse der Kopfhaut beginnen schon Jahre oder Jahrzehnte bevor ein Haarausfall erkennbar wird. Haartransplantationen funktionieren nur deshalb, weil es wiederum Jahre oder Jahrzehnte dauert, bis die mittransplantierten Hautinseln dieselben Anpassungsprozesse durchlaufen haben.

5. Minox wirkt, indem es die Ionenkanäle blockiert, die an der Reaktion von Körperzellen auf mechanische reize maßgeblich beteiligt sind.

Was haltet ihr davon?


Abends 2ml Minox (3%), Ket (0,6%), PO (1%)
Morgens Zink-Pyrithion-Shampoo
 
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