1. Alter
29.
2. Wie lange welche Pille eingenommen
Seit 2001 die Valette, 2005 Zwischenblutungen bekommen, immer 10 Tage vor Zyklusende, Wechsel auf Biviol, Neo-Eunomin, keine Besserung. Dann wieder Wechsel auf Valette. Erstmals Lichtung im Scheitelbereich auffällig (2008). Problem mit zig Ärzten durchgekaut, am Ende Pille abgesetzt, was zu einem abartig starken Haarausfall führt. 4 Monate pillenlos. Dann zu einem Haut- und Haarspezialisten (Dermatologen) gegangen. Seine Diagnose: AGA, ohne Blutwerte anzuschauen. Endokrinologe Verdacht auf Östrogenmangel. Dermatologe empfiehlt Regaine + Pille Diane (BellaHexal). Nehme also wieder die Pille, 1 Jahr. Viele kurze Haare fallen aus, kein Nachwuchs in Sicht, keine Besserung.
3. Seit wann Pillen-los
November 2010
4. Was macht seither der Haarausfall
Das Absetzen habe ich mit Mönchspfeffer, Nachtkerzenölkapseln und Progesteroncreme (verschrieben von meiner Frauenärztin) unterstützt. Dennoch fallen natürlich ein wenig mehr Haare aus als sonst. Aber ich habe den Eindruck, weniger kurze. Ein wenig spielt meine Haut verrückt, leicht fettig. Aber keine Pickel. Alles in allem war das Absetzen sehr viel "sanfter" als das letzte Mal. Und dieses Mal lasse ich mir von keinem Hautarzt mehr die Pille einreden!! Die wirklich nichts gebracht hat, den Test hab ich ja gemacht! Eher ist alles schlimmer geworden, denn meine Zwischenblutungen blieben! Dass da wohl ein hochgradiger Östrogenmangel vorherrschte, wollte kein Arzt bestätigen, angenommen hat es nur meine Frauenärztin zuletzt.
Blutwerte folgen hoffentlich nächste Woche.
Ferritin war anfangs nur 36, nehme seitdem Tardyferon. Zuletzt war der Spiegel bei ca. 76.
5. Wie geht es mir ohne Pille (sowohl positive als auch negative Dinge)
Besser!!! Positiv: ich kann endlich wieder schlafen. Vor allem nach Auftragen der Progesteroncreme. Ich habe ein besseres Körpergefühl. Negativ: es fallen mehr Haare aus, die Haut ist minimal schlechter als sonst.
6. Alternative Verhütung
Bisher keine, evt. Spirale.
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Ich frage mich, ob Haarwurzeln insofern reversibel sind, als dass sie auch noch nach 3 Jahren wieder gut Haare produzieren können? Vor 3 Jahren hatte ich nämlich schon etwas lichteres Haar, aber immer noch genügend in den Längen, so dass sogar noch Leute sagen konnten, ich hätte schöne Haare. Jetzt sind aber gerade in den Längen einfach gar keine Haare mehr übrig, so dass ich sie immer zusammengebunden tragen muss. Ich habe mal gelesen, dass man über Regaine (oder auch Thymoskin) auch noch alte Haarwurzeln re-aktivieren kann, auch nach mehreren Jahren. Auf Regaine werde ich nicht zurückgreifen. Ich hoffe einfach, dass, wenn meine Hormone wieder im Einklang sind, der Östrogengehalt im Blut ausreicht, meine Haarwurzeln gut zu versorgen. Ganz ehrlich, all die Frauen, die ich jeden Tag so sehe, haben fast alle volle Haare. Nur ältere Damen so ab 60 haben öfter mal schütteres Haar. Und es heißt ja, das liegt an dem niedrigeren Östrogenwerten... weil die davor das Haar schützen. Das müsste doch aber auch bedeuten, wenn da wieder alles in Ordnung ist, wächst das Haar wieder richtig nach?...
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