Guten Tag Gustavo,
ich habe lange überlegt , ob ich zu Ihrem Post etwas sagen soll, da es wieder zu neuen Diskussionen kommt. Sicher ist, Sie werden immer Befürworter Ihrer Einstellung finden. Ich wundere mich, daß kein Anbieter bisher seine Meinung dazu gesagt hat. Daher will ich das tun, da es mich nicht innerlich befriedigt, wenn mit einem
Anbieter so umgenagen wird.
Wir alles sollten wissen, daß ein Ergebnis nach Haartransplantation in gar keinem Fall nach 3, 5 Monaten beurteilt werden kann und sollte. Ebenso ist mM nach anhand der Fotos nicht zu beurteilen wieviel Multis in die erste Haaransatzlinie gesetzt wurden und welcher Wuchsrichtung diese entsprechen. Gerade zu rufschädigend finde ich die Unterstellung (nichts weiter ist es ohne Beweis) daß Ihr Anbieter zuwenig Grafts gesetzt hat und wie er auf diese Zahl kommt. Da man vorher entnimmt , kennt man die Zahl der Grafts sehr genau. Ebenso erstaunlich finde ich die Tatsache, daß gerade Sie, der in jedem Post die Qualität von Fotos anderer ausgiebig bemängelt, keine vorher Fotos in vernünftiger Qualität hat.
Die Meinung über die Anzahl der eingesetzten Grafts scheint ja sehr auseinandzugehen. Wie ich lese von 2500- 3200. Da finde ich den Weg zu 3500 Grafts nicht mehr so weit.
Alles in Allem verstehe ich Ihre Motovation nicht, zum jetzigen Zeitpunkt so auf Ihren Anbieter loszugehen, anstelle mal das Wachstum abzuwarten und sich dann zu äußern. Solche Patienten wünscht sich "jeder".
Bin mal gespannt, ob ein anderer Anbieter der das hier liest Spaß daran hat , Sie zu behandeln.
Ich möchte noch ein Wort über die Aussage von Kerimas verlieren:
"Eventuell haben sie 3750 Grafts entnommen und die 550-750 transsektierten Grafts in die Tonne gekippt. Ist eigentlich gängige Praxis, selbst bei renommierten Ärzten."
Sie unterstellen hier den Anbietern Betrug. Ein großer Teil der Anbieter macht einen Pauschalpreis. Diesen Anbietern zu unterstellen, Sie würden mit dem Spendermaterial der Patienten so leichtfertig umgehen und dies dann auch noch berechnen ist verwerflich.
In der Regel werden die entnommen und eingesetzten Grafts von Arzt und Assistenten im OP Bericht unterschrieben. Ein wie von Ihnen beschriebenes Vorgehen, ist mir vollkommen fremd und sicher nicht gängige Praxis.
Da man von mir nicht glauben kann, daß ich auf der Gehaltsliste eines anderen Anbieters stehe, nehmen Sie diesen Beitrag als ehrliche Meinung. Wo kommen wir hin, wenn schon nach 3, 5 Monaten Anbieter wegen eines nicht zufriedenstellendes Erbenisses "zerissen" werden, nur weil man sich auf seine freie Meinungsäußerung beruft.
Beste Grüsse
J. Weiand