Ich habe es getan und meine Haartransplantation durchgezogen.
Ich bin 34 Jahre alt und schon seit sehr langem habe ich Haarausfall. Aufgrund meiner Locken habe ich diesen immer sehr gut kaschieren können. Doch in den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass meine Front dies wohl nicht mehr lange mitmacht und ich wohl bald meine Haare abrasieren muss. Bis zum heutigen Tag war mein Umfeld eigentlich eher der Meinung, dass ich viele Haare habe. Die Locken und das richtige Stylingprodukt machen soviel aus, echt krass. Toppik oder andere Sachen nutze ich nicht und werde ich auch nie nutzen.
Wie erwähnt, war es nun aber Zeit, dagegen zu wirken. Ich nehme keine Medikamente und werde auch in Zukunft keine Medikamente nehmen. Vor beinahe 10 Jahre habe ich Finasterid ausprobiert und nach kurzer Zeit wieder abgesetzt. Die potenziellen Nebenwirkungen waren mir einfach zu gefährlich, obwohl ich diese selber zum Glück nicht hatte.
Per Zufall habe ich noch zwei Bilder von 2013 gefunden, in dem man sieht, dass der Haarausfall sehr früh angefangen hat, dann aber eher langsam vorangeschritten ist.
Mit dem Wissen, dass wohl meine Haare im hinteren Bereich wohl in ein paar Jahren auch weg sein können, habe ich vorne nur wenig Haare verpflanzt und eine sehr konservative Haarlinie gewählt. Aufgrund der Locken kann ich, wenn ich will, ohne Probleme die Geheimratsecken kaschieren. Und ich möchte einfach nur Haare auf dem Kopf. Geheimratsecken stören mich in meinem jetzigen Alter nicht mehr. Keine Haare dagegen schon.
Ich würde mich über Rückmeldungen freuen.
[Aktualisiert am: Mi., 05 Januar 2022 15:05]





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