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icon14.gif   4000 Grafts bei Hairmedic [Beitrag #176437] :: Mo., 13 April 2026 14:58 Zum nächsten Beitrag gehen
Da mir dieses Forum sehr bei meiner Entscheidungsfindung geholfen hat, möchte ich auch einen Beitrag schreiben.
Über 10 Jahre hinweg habe ich immer überlegt, ob ich eine HT machen soll oder nicht. Da ich ein klassischer NW6 / 7 bin, fiel mir die Entscheidung nicht leicht. Ich wurde auch oft verunsichert, auch durch Erfahrungsberichte aus diesem Forum, so nach dem Motto „Bringt doch eh nichts“.
Zu mir:
- 39 Jahre
- Haarausfall seit dem 25. Lebensjahr
- Hatte schon immer Geheimratsecken
- Nie Präparate genommen oder sonst etwas gemacht
- Seborrhoisches Ekzem vorhanden
- 4.000 Grafts transplantiert
- 05.2025 OP Termin

Auswahlphase:
Ich habe mit 10 Kliniken in Deutschland und Europa gesprochen. Ich war schockiert, wie stümperhaft da teils beraten wurde. Dies hat mich streckenweise so zweifeln lassen, dass ich schon fast aufgegeben habe.
Letztlich bin ich bei Hairmedic gelandet, hatte ein gutes Gespräch und habe mich dann nach einer kurzen Bedenkzeit für die Klinik entschieden.  
Das Gespräch mit dem Vertriebsmitarbeiter Herrn K. lief super – besser als bei den anderen Anbietern. Er hat mir letztlich ein so gutes Gefühl gegeben, dass ich es gemacht habe.  

Persönliches Ziel vor der HT:
Wenn ich mir Erfahrungsberichte aus diesem Forum ansehe, verstehe ich manchmal tatsächlich nicht, wieso die Leute überhaupt eine HT gemacht haben. Zurückgehender Haaransatz und Geheimratsecken sind doch noch ok. Eine „Voll-Platte“ wie bei mir ist da schon ein ganz anderes Problem.
Mein Ziel war daher von Beginn an: „Hauptsache keine Platte mehr, wenigstens noch ein wenig auf dem Kopf.“ Ich wollte einfach in den Spiegel sehen, und wenigstens eine dünne Haarlinie erkennen können. Dass die Haare nicht so dicht wie bei einem 20-jährigen werden, war mir vollkommen klar.
Versteht mich nicht falsch, jeder geht anders mit seiner schwindenden Haarpracht um. Aber eins ist mir wichtig, an die Herren mit NW6 / 7 gerichtet: egal welche Kommentare unter meinen Post kommen mit Blick auf „ist doch gar nicht dicht“ „hat sich das gelohnt“ --> entscheidet das für euch. Für mich waren ein paar Haare mehr schon entscheidend. Und jetzt, fast ein Jahr später, kann ich es nur weiter so bestätigen

Vorbereitung:
Ich habe mich nicht sonderlich auf die OP vorbereitet. Da ich jedoch mit einem Ekzem zu tun hab, habe ich mir vom Dermatologen einen Rat eingeholt. Der hatte nichts gegen eine OP und hat mir noch Lotion mit Kortison verschrieben, welche ich 1 Woche vor OP Start prophylaktisch aufgetragen habe. Ob das hätte sein müssen, keine Ahnung. Hatte zu der Zeit eigentlich keine Probleme.
/foren/transplant/index.php/fa/68636/0/
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[Aktualisiert am: Mo., 13 April 2026 15:10]


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Aw: 4000 Grafts bei Hairmedic [Beitrag #176438 ist eine Antwort auf Beitrag #176437] :: Mo., 13 April 2026 15:15 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Tag der OP:
1. Vorgespräch
Ich habe in Dortmund in einem Hotel weiter weg übernachtet und bin dann morgens 10 Minuten hin gefahren. Sollte erst um 09:00 Uhr da sein.
Das Haus in dem die OP stattfand ist unscheinbar – einmal drin wirkt es dann wie ein Mix aus Lounge, Büro und Arztpraxis. Ich war einer von 3 Patienten für den Tag. Ich hatte dann um kurz nach 09:00 Uhr ein Aufklärungsgespräch mit dem Arzt. Der Herr Dr. hat türkische Wurzeln, spricht aber fließend deutsch, konnte mir alles erklären, es gab hier keine Überraschungen. Nachfrage zur Haarlinie blieben zunächst unbeantwortet, da man das später gemeinsam noch machen würde.
Nach der Beratung muss ich dann zum rasieren. Ich wurde zwei Helferinnen übergeben, welche mich auf einem Firseurstuhl in dem Gebäude platzierten und ausgiebig Fotos machen und den Kopf rasierten. Alles lief hier auf englisch, da die Damen kein Deutsch sprachen. Es wurde mir auch eine erste Haarlinie eingezeichnet – ich wollte hier noch Fragen stellen, das sollte ich aber später mit dem Arzt machen.
2. OP Vorbereitung
Nach ein wenig Zeit ging es dann ein Stockwerk höher in den OP. Es ist tatsächlich ein medizinischer Raum der einem OP ähnelt, mit Ventilation bzw. einer Klimaanlage, welche richtig Dampf hat. (habe eine Decke gebraucht, war verdammt kalt). Zum Vergleich: ich habe mir auch eine andere Einrichtung in Frankfurt angesehen – das war kein Vergleich. In Frankfurt bist zu in einem Hinterzimmer eines Kosmetikstudios. Da fand ich das bei Hairmedic schon sehr professionell.  
Die Dame werkelte nochmal an meiner Haarlinie herum, bevor dann 15 Minuten später der Arzt kam. Er überprüfte nochmal alles und hat mir einen Spiegel in die Hand gedrückt. Zu dem Zeitpunkt war kaum noch Zeit für Fragen oder eine Diskussion über die Linie, die Geheimratsecken usw. In der Aufregung nickte man dies schnell ab und los gings.
Zunächst wurde der Kopf desinfiziert und es gab einige Spritzen in den Spenderbereich. Diese waren zwar unangenehm, aber in Summe doch gut auszuhalten. Wichtig: die Spritzen wurden vom Arzt gesetzt. Er hat hier sehr beruhigend gesagt, was er macht und auch darum gebeten Feedback zu geben, ob alles ok ist. Grundsätzlich war er sehr aufmerksam, was mir ein gutes Gefühl gab. Scheinbar hat er öfter ein paar dünnhäutige Herren auf dem Tisch liegen. 😉
3. Entnahme
Nachdem die Betäubung wirkte, gings auch schon los: eine Helferin fing an, mir die Follikel aus dem Schädel zu ziehen. Der Doc war auch eine Zeit lang da, ist jedoch öfter mal rausgegangen, um sich wohl auch den anderen OPs zu widmen. Teils unterstützte dann eine zweite Kollegin, sodass parallel mit 2 Leuten am Kopf gearbeitet wurde.
In Summe waren es glaube ich 2,5 Stunden, welche mit der Extraktion verbracht wurden.
Da es auf 12 Ihr zuging und somit die Mittagspause anstand, wurde auch noch der Zielbereich betäubt. Dies war dann schon deutlich unangenehmer, muss ich zugeben. Aber auch auszuhalten.
Der schwierigste Teil der Entnahme war tatsächlich, so lange auf dem Bauch zu liegen und sich kaum bewegen zu können.
4. Pause
Ich wurde gefragt, was ich essen möchte. Es war dann eine Pizza auf meinen Wunsch. Wir hatten ca. 30 – 45 Minuten Pause, bevor es dann weiterging. Im Eg in der „Lounge“ kann man sich hinsetzen und wurde dann verköstigt. Die anderen Patienten waren auch da – niemand so wirklich in Gesprächslaune, aber verständlich.
5. Einpflanzen
Nach der Pause ging es dann los mit dem Löchern und dem einsetzen. Leider hat meine Narkose an manchen Stellen nicht ganz gegriffen, weswegen der Doc ein paarmal nachspritzen musste. Einen Moment dachte ich, bevor er nun das dritte mal kommt und nachspritzt: „kann man doch vllt. Aushalte“ – aber keine Chance.
Der gesamte Prozess dauerte dann auch deutlich länger als die Entnahme. In Summe waren es dann auch nochmal 4 Stunden, sodass ich gegen 17:00 Uhr fertig mit allem war.

Gesamte OP Prozess:
Dieser war aus meiner Sicht voll ok. Auch, dass niemand deutsch gesprochen hat ist ok. Manchmal war es ein wenig irritierend, dass die Damen sich 2 Stunden auf türkisch unterhalten haben und man nichts versteht. Aber diese waren professionell genug, nichts unüberlegtes zu sagen.
Was mich ein wenig gestört hat, ist dass häufig andere Kräfte in den OP kamen. Die anderen Personen haben das Personal dann in Gespräche verwickelt oder die Damen warn kurz abgelenkt. Man wusste auch nie, was los war, weil man ja nichts verstanden hat. Das war zum Nachmittag hin dann irgendwann nervig, weil man ja fertig werden wollte.
Alles in allem haben die Damen aber einen tollen Job gemacht und ich bin mit dem Umgang vor Ort sehr zufrieden.

Finalisierung vor Ort:
Nachdem alles fertig war, wurde ich dann ordentlich verbunden. Mir wurde dann noch ein Paket für die Pflege mitgegeben und beraten, wie ich dies verwenden sollte. Dies hat dann wieder eine der Assistentinnen gemacht.
Den Arzt habe ich am Ende nochmals kurz gesehen, er hatte mich noch freundlich verabschiedet.

Erfahrungen unmittelbar nach der OP
Tag 1-2:
Schmerzen keine, Leichte Schwellung am Kopf, Verband noch drauf. Schlafen mit Nackenkissen: Nervig.
Tag 3-5:
Schmerzen: leicht am Spenderbereich, hier konnte man ein Öl auftragen, welches die Spannung nehmen soll. Schwellungen massiv im Gesicht, Schlafen mit Nackenkissen: richtiger Horror, nahezu unmöglich.
Tag 6-8:
Schmerzen: deutlich am Spenderbereich, Schwellung extrem im Gesicht, insbesondere an den Augen mit blauen Flecken, Schlafen mit Nackenkissen: ich bin fast ausgeflippt. Spätestens hier habe ich bereut, mich auf sowas nicht besser vorbereitet zu haben. (bspw. bequemeres Kissen besorgt)
Tag 9-14:
Schmerzen: teils extreme Schmerzen im Spenderbereich, für mich war dies schon sehr überraschend, da ich eigentlich nicht schmerzempfindlich bin – ohne Schmerztabletten gings aber nicht mehr. Hier kam beides zusammen: zum einen die Entnahme der Haare und, dass der Kopf ja nicht nur mit der Haarschneidemaschine, sondern tatsächlich mit einer Klinge rasiert wurde. Das führte dann zu massiven Irritationen. Schwellung ging langsam zurück, Schlafen mit Nackenkissen: -.-
Sehr starke Schuppenbildung.
Ab Tag 15:
Schmerzen haben nachgelassen, auch die Schuppen oben auf dem Kopf sind langsam abgefallen. Ab diesem Zeitpunkt war es dann ok.

/foren/transplant/index.php/fa/68640/0/
/foren/transplant/index.php/fa/68641/0/
/foren/transplant/index.php/fa/68642/0/


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Aw: 4000 Grafts bei Hairmedic [Beitrag #176450 ist eine Antwort auf Beitrag #176437] :: Fr., 17 April 2026 17:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Das ist der Stand nach ca. 9 Monaten.

/foren/transplant/index.php/fa/68648/0/
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/foren/transplant/index.php/fa/68650/0/


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Aw: 4000 Grafts bei Hairmedic [Beitrag #176453 ist eine Antwort auf Beitrag #176437] :: Sa., 18 April 2026 00:33 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Bist Du happy?


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Aw: 4000 Grafts bei Hairmedic [Beitrag #176455 ist eine Antwort auf Beitrag #176437] :: Sa., 18 April 2026 00:44 Zum vorherigen Beitrag gehen
aktuelles Bild vom Spender?

Haarlinie mal mit etwas mehr zoom?


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Vorheriges Thema: HT bei Harimedic 3200 Grafts am 12.06.2025
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