http://fuedsblog.blogspot.com/
[Aktualisiert am: Mi., 07 Mai 2008 13:04]
[Aktualisiert am: Mi., 07 Mai 2008 13:04]
| floater schrieb am Fre, 09 Mai 2008 23:19 |
Bei Ausgangssituation Nw 0,7 4000 Grafts in Zone 1 zu packen finde ich äußerst mutig. Oder auch grob fahrlässig. Je nach Betrachtungsweise. Und das ethisch-moralische Grundverständnis Hrn. Dr. Armanis läßt sich wahrscheinlich am Besten mit dem Satz "pecunia non olet" ausdrücken. floater |
[Aktualisiert am: Sa., 10 Mai 2008 00:03]
| tryout schrieb am Sam, 10 Mai 2008 00:01 |
Also NW 0,7 ist zwar grober Unfug. Scrollt mal runter und geht auf "older posts". Aber 4000 sind definitiv to much. 2500 zur Schließung der GHE und zur Absenkung der Haarlinie hätten's auch getan. |
[Aktualisiert am: Sa., 10 Mai 2008 01:26]
| tryout schrieb am Sam, 10 Mai 2008 01:14 |
Das siehst Du so, floater. Ich nicht. Meine Ausgangssituation war seiner sehr ähnlich. Nur dass ich gewellte, längere Haare habe und der NW-Status damit für niemanden offensichtlich war. Es ist unfair, vom eigenen Status und den eigenen Problemen auf andere Menschen zu schließen. Natürlich wissen NW2/3-Patienten (und davon gibt es etliche hier), dass NW5/6-Patienten gerne mit Ihnen tauschen würden. Daraus aber abzuleiten, dass ein Mann mit vollem Haar, hoher Stirn und Geheimratsecken kein Problem mit seiner Situation haben darf, ist totaler Quatsch. Probleme sind relativ, floater. Wie fast alles im Leben. Nebenbei bemerkt: Niedrige NW's sind - wenn man's mal ganz nüchtern betrachtet - deutlich bessere Kandidaten für eine HT als hohe. Denn wenn Du ein NW2/3 bist, dann hast Du nach ein bis zwei guten HT's im Optimalfall nicht die Illusion von Haaren, sondern Du hast dichte Haare. Als Beispiel mal der von NW5a gepostete Shapiro-Fall http://alopezie.de/foren/transplant/index.php/t/1164/ Wie ich finde sind beide Fälle durchaus vergleichbar. Er hat immerhin auch 2800 Grafts bekommen. In zwei OP's. Obwohl Du wahrscheinlich sagen würdest, sein Ausgangsstatus war doch schon gut. Aber schau Dir die Entwicklung an. Der Mann hat heute unglaublich volles Haar. Und glaub mir: Er wird sich besser fühlen. Wesentlich besser. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass schon kleine Veränderungen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität nach sich ziehen können. Wenn der User "FUED" also ein signifikantes Problem mit seinem Erscheinungsbild hat und seinen Ausgangsstatus verbessern will (GHE schließen, Haarlinie um 1cm absenken), dann sind da nunmal locker 45-55 cm2 Fläche zu bearbeiten. 3000 Grafts kommen da schnell zusammen. Ein ganz einfaches Rechenexempel. 4000 halte zwar auch ich persönlich für übertrieben, so wie ich Armani allgemein für einen selten vorausblickenden Graftverschwender und Hobby-Splitter halte. Und für unethisch in vielen seiner Arbeiten obendrein. Aber wir beide, floater, wissen ja nicht, ob "FUED" vielleicht eine ganz klare Familiengeschichte hat, in der kein NW4/5/6 vorkommt, sodass er das Risiko minimieren kann. Und wir wissen auch nicht, ob sein Donor möglicherweise noch 3000 - 5000 Grafts an Spenderreserven aufweist. Ist nämlich möglich. Also: Kirche im Dorf lassen und die Probleme anderer Menschen akzeptieren. |
[Aktualisiert am: Sa., 10 Mai 2008 11:51]
| tryout schrieb am Sam, 10 Mai 2008 11:50 |
100 % Agree. Deswegen sage ich ja auch: zu viele Grafts. Aber das Problem des Patienten kann ich voll nachvollziehen. Wer seine GHE schließen und gleichzeitig die Haarlinie in der kompletten Länge auf hohem Niveau absenken lassen will, der braucht eben - mitunter - 2500 bis 3000 Grafts. Die Fläche is eben deutlich größer als sie meist wirkt. Vielleicht war der User ja auch vorausschauend. So nach dem Motto: Ich brauche eigentlich nur 2500 Grafts. Aber bei Armanis FUE-Fällen wächst ja eh nicht so viel an, also nehme ich mal 4000. Jetzt hat er den Salat in Form einer guten Anwuchsrate. Damit beseitzt er nun allerdings eine AUSNAHMESTELLUNG. |
| tryout schrieb am Sam, 10 Mai 2008 12:12 |
NW5a, wir gehen doch beide davon aus, dass er ohnehin keine 4000 "Grafts" bekommen hat, oder? |
| tryout schrieb am Sam, 10 Mai 2008 01:14 |
Das siehst Du so, floater. Ich nicht. Meine Ausgangssituation war seiner sehr ähnlich. Nur dass ich gewellte, längere Haare habe und der NW-Status damit für niemanden offensichtlich war. Es ist unfair, vom eigenen Status und den eigenen Problemen auf andere Menschen zu schließen. Natürlich wissen NW2/3-Patienten (und davon gibt es etliche hier), dass NW5/6-Patienten gerne mit Ihnen tauschen würden. Daraus aber abzuleiten, dass ein Mann mit vollem Haar, hoher Stirn und Geheimratsecken kein Problem mit seiner Situation haben darf, ist totaler Quatsch. Probleme sind relativ, floater. Wie fast alles im Leben. Nebenbei bemerkt: Niedrige NW's sind - wenn man's mal ganz nüchtern betrachtet - deutlich bessere Kandidaten für eine HT als hohe. Denn wenn Du ein NW2/3 bist, dann hast Du nach ein bis zwei guten HT's im Optimalfall nicht die Illusion von Haaren, sondern Du hast dichte Haare. Als Beispiel mal der von NW5a gepostete Shapiro-Fall http://alopezie.de/foren/transplant/index.php/t/1164/ Wie ich finde sind beide Fälle durchaus vergleichbar. Er hat immerhin auch 2800 Grafts bekommen. In zwei OP's. Obwohl Du wahrscheinlich sagen würdest, sein Ausgangsstatus war doch schon gut. Aber schau Dir die Entwicklung an. Der Mann hat heute unglaublich volles Haar. Und glaub mir: Er wird sich besser fühlen. Wesentlich besser. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass schon kleine Veränderungen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität nach sich ziehen können. Wenn der User "FUED" also ein signifikantes Problem mit seinem Erscheinungsbild hat und seinen Ausgangsstatus verbessern will (GHE schließen, Haarlinie um 1cm absenken), dann sind da nunmal locker 45-55 cm2 Fläche zu bearbeiten. 3000 Grafts kommen da schnell zusammen. Ein ganz einfaches Rechenexempel. 4000 halte zwar auch ich persönlich für übertrieben, so wie ich Armani allgemein für einen selten vorausblickenden Graftverschwender und Hobby-Splitter halte. Und für unethisch in vielen seiner Arbeiten obendrein. Aber wir beide, floater, wissen ja nicht, ob "FUED" vielleicht eine ganz klare Familiengeschichte hat, in der kein NW4/5/6 vorkommt, sodass er das Risiko minimieren kann. Und wir wissen auch nicht, ob sein Donor möglicherweise noch 3000 - 5000 Grafts an Spenderreserven aufweist. Ist nämlich möglich. Also: Kirche im Dorf lassen und die Probleme anderer Menschen akzeptieren. |
| hackethal schrieb am Mit, 14 Mai 2008 10:56 |
Da gibt es nicht viel zu erzählen.Ich hatte das gesamte 07´ Jahr mit meiner Gesundheit zu kämpfen gehabt,und habe mich um HT´s nicht mehr gekümmert.Eine Korrektur bei Armani kämme für mich sowieso nicht in Frage,weil ich nur noch eine Fue machen kann. (zur Errinnerung:ich hatte insgesamt 6 Strip-OP´s). Und den Armani hielt ich in dem Bereich für nicht kompetent genug.Mittlerweile macht er aber nur noch FUE,und das müßte heißen,daß er sich etwas sicherer fühlt bei dieser Methode. Im Augenblick bin ich dabei,mich in das Thema wieder einzulesen und fokussiere mich zunehmend auf Cole oder Armani. ackethal |

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