Du, auf dem Foto ist aufgrund der Qualität herzlich wenig zu erkennen, bis auf eine leichte Geheimratseckenbildung. Geheimratsecken finde ich persönlich aber gar nicht weiter tragisch- auf die Fülle des restlichen vorhandenen Haars, insbesondere in der Front, kommt es an. Damit lassen sich bei länger getragenem Haar die GHE auch einigermassen gut kaschieren.
Indes kann ich dich aber dennoch gut verstehen. Ich selbst (Jhrg. 1981) habe GHE und -was bedeutend schlimmer ist- eine Ausdünnung der Front. Seit etwas mehr als einem Jahr nehme ich Finasterid, was aber die weiter voranschreitende Ausdünnung in der Front nicht stoppen konnte. Es gibt da einige Leute mit anderen Erfahrungen, aber bei vielen hilft Fin in der Front und in den GHE eben nicht oder nur wenig/HA-verlangsamend.
Ich persönlich habe mich nach Beratung mit A. Krämer (www.hairforlife.de) und Dr. Muresanu (Hattingenhair) zu einer HT entschieden, die Mittwoch in Hattingen durchgeführt wird: 1000 Grafts zur Stärkung der Front und der Linie in den GHE... nach-vorn-ziehen der Haarlinie u. komplette Auffüllung der GHE wird nicht vorgenommen, da 1)ästhetisch nicht nötig und b)im Hinblick auf etvl weitere OPs in einigen Jahren nicht klug [es sollen dann ja noch ausreichend Haare im Spenderbereich vorhanden sein].
Mein bescheidener Tipp an dich:
warte zumindest ein halbes Jahr ab, in dem du natürlich die Fin-Therapie fortführen solltest. Vielleicht schaffst du es, den HA zu stoppen, möglicherweise wird dein Haar auch wieder etwas kräftiger.
Wenn du dann absolut nicht zufrieden sein solltest, kannst du immer noch über eine HT nachdenken.
Viel Erfolg!
"Problemzonen": GHE und dünne Front
"Kampfstoffe":Finasterid vom 17.07.2006 bis April 2010; HA ging unverändert weiter, daher teure Meds abgesetzt.