Hallo Leute,
Ich habe lediglich die Rechnung noch, glaube ich. Müsste mich mal durch meinen Aktenhaufen durchwühlen.
Treblig ich weiß das ich da zu voreilig gehandelt habe. Aber zu diesem Zeitpunkt stand ich erstens unter Schock, weil mir die Haare ausfielen und ich war einfach verzweifelt in meiner Situation. Wenn du einem armen Menschen der Hunger leiden versprichst, das er für sein Leben lang nix mehr für essen bezahlen muss und so viel bekommt wie er will, jedoch müsste er seine Hände abhacken, würde er es sofort machen ohne mit der Wimper zu zucken. Ich habe auf Hilfe gehofft und bin dem nächst besten Geier zum fraß gefallen. Ich wusste zu der Zeit nicht einmal das es so was überhaupt gibt, weil ich mich nie mit so was beschäftigt habe. Nur durch Zufall bin ich auf ihn gestoßen.
Eigentlich war der Thread hier nicht gedacht um mir Informationen einzuholen, wie ich diesen Arzt verklagen kann. Mir ist es viel wichtiger wie ich die Sauerei wieder weg kriegen soll. Ich will wieder ein normales Leben führen können. Ohne Kappe.. Will wieder im Sommer schwimmen gehen können, will mich in der Gesellschaft zeigen können. Das ist alles was ich mir wünsche.
Aber wenn wir schon mal dabei sind. Beantworte ich eure fragen bezüglich Sandhofer.
Ich war zu der Zeit krank geschrieben, jedoch stand auf der Krankenstandsbescheinung lediglich Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oben und nicht wegen einer HT. Ich wollte nicht das mein Arbeitgeber davon wusste.
Bei der Autoversicherung habe ich auch den Rechtsschutz mitgenommen. Jedoch weiß ich jetzt nicht ob der so etwas deckt.
Ich könnte ja mal wieder zum Sandhofer gehen und die Akte meiner OP anfordern lassen. Ich glaube ich hab das Recht darauf.
Ich habe mir auch ein psychologisches Gutachten eingeholt, wo alles von der Psychologin nochmals reingeschrieben worden ist, das ich darunter sehr leide. Jedoch bräuchte ich wieder ein neueres, falls ich gegen Sandhofer juristische Schritte einleite. Dieses ist schon 1 Jahr alt.
Wie Max_ schon erwähnt hat, es hat ja auch kein normaler Heilungsprozess stattgefunden. Es ist noch immer so, das ich hinten bei der Narbe ab und zu Blute, wenn die Luft sehr trocken ist, da meine Haut empfindlicher ist und da wo mir die Haare eingesetzt worden sind. Mehr bei der „Haarlinie" als im hinteren Bereich.
Ich versuche es mal zu schildern wie das Beratungsgespräch stattgefunden hat. Ich kam rein in sein Zimmer und sagte das ich interessiert bin mir eine HT zu machen. Er hat meinen Kopf angesehen und hätte gemeint, ich bin so jung und der Haarausfall würde bei mir voranschreiten. Er hat mir dann empfohlen Finasterid zu nehmen um weiteren Haarausfall vorzubeugen. Für mich klang das vernünftig, was ich dann auch gemacht habe. Weiteres meinte er, ich soll noch warten mit der HT. Da ich aber sehr ungeduldig war und es unbedingt machen wollte, hat er gemeint er wird mir das machen aber nur wenn ich ihm verspreche die Finasteridtabletten weiter zu nehmen. Weil sonst würde ich Teufelshörner bekommen. Er zeigte mir keine Fotos von seinen Arbeiten, er zeichnete lediglich auf ein Stück Papier was er bei mir vor hat. Wir machten den Termin fest und naja... Das ist dann dabei raus gekommen. Am OP- Tag hat er mir die Narbe verpasst und ist dann gegangen. Die Assistentinnen haben dann die ganze Arbeit gemacht. Am Schluss kam er wieder und hat sich das angesehen und meinte ich soll nochmal kommen zur Kontrolle. Jedoch bin ich früher gekommen als vereinbart, weil es wieder zu bluten angefangen hat. Ja und mein Kopf war erschreckend angeschwollen. Aber das hat er mir eh gesagt, da das Betäubungsmittel den Weg nach unten gesucht hat. Also im großen und ganzen ein ziemliches Desaster war das.