Ich kann dies leider auch nur so bestätigen!
Vorab als Endfazit: Finger weg, alles in allem viel zu teuer für ein doch letztendlich nicht ansatzweise zufriedenstellendes Endergebnis!
Hatte damals über einen längeren Zeitraum ausführlich recherchiert und mich auch von Bekannten (auch aus der Branche) aus der Türkei beraten lassen. Hatte letztendlich 3 "Anbieter" (die ich hier auch bewusst nicht nenne, da ich auch für niemand anderen Werbung machen möchte) in der engeren Auswahl. Trans Med war mit Abstand der teuereste (ca 2000 Grafts für 2990 Euro)..Offensichtlich variieren die auch mit Ihren Preisen nach Lust und Laune..-habe mittlerweile jmd kennengelernt, der ein Angebot für mehr Grafts zu einem geringeren Preis hatte..Wie dem auch sei haben mich letztendlich auch die "tollen" vorher / nachher Photos überzeugt,(obwohl diese ja heutzutage auch ohne weiteres mit Photoshop bearbeitet werden können).
Somit bin ich dann im Frühling diesen Jahres dort vorstellig geworden; Abholen, Hotel etc hatte soweit alles in allem ganz gut geklappt. Die Klinik ist auch sehr edel; man merkt da steckt viel Geld drin!..
Fr. Dr Külahci hatte dann nach einem kurzem Vorgespräch, nach der Entnahme von einem männlichen Kollegen, damals auch die Kanäle gesetzt und auch immer mal wieder beim Einsetzen der Grafts vorbeigeschaut und das Ganze kontrolliert. Leider glaube ich bis heute auch nicht, wie eigentlich vorher auch per E Mail vereinbart) jemals mit PEP(Eigenblutbehandlung), behandelt worden zu sein. Zudem wollte ich damals auch "Dense Packing" und auch eine kleine Behandlung vom Vertexbereich(wie vorher per E Mail eigentlich auch vereinbart), da es auch am Hinterkopf schon recht licht wird..-auch dieses wurde offensichtlich vegessen.
Was auch absolut negativ war, war die Tatsache, dass sie nach meinem Eingriff nicht mal meine Freundin, (die sogar türkisch spricht), zu mir gelassen wurde, um mir nach etlichen Stunden was zu Essen zu bringen, geschweige durfte sie dort nicht mal zur Toilette gehen, obwohl sie dringend gehen musste..
Und das Beste war; um diese jeweilige Info zu erhalten, hatte sie dort vor Ort über 1 Std gewartet. Hätte ich diesen Sachverhalt währenddessen irgendwie erfahren wie mit ihr dort umgegangen wurde, hätte ich das Ganze sofort dort abgebrochen(egal wie zerrupft ich in dem Moment auch ausgesehen hätte!). Aber sei es drum..Die ersten Tage nach dem Eingriff wurde sich auch immer wieder seitens von Trans med per Whats App erkundigt, wie der Heilungsverlauf sei..Obwohl ich auch immer wieder von Problemen schilderte hatte ich das Gefühl, dass sich nicht wirklich groß bzgl. Lösungen gekümmert wurde..Hatte zudem auch immer das Gefühl, dass im Donnorbereich nicht richtig mit dem Mikromotor gearbeitet wurde..Hatte damals schon größere Flächen, die rausgestanzt wurden und ich habe öfter auch per e Mail mitgeteilt, dass ich Bedenken habe, dass dies jemals wieder einigermaßen mit Haaren zuwächst, (da wie gesagt richtige großflächige Löcher gestanzt wurden..)
Ich wurde aber immer wieder mit beruhigenden Mails abgefertigt bis ich zuletzt gar keine Antwort mehr bekommen habe.Werde jetzt schauen wie ich weiter vorgehe und auch mal einen Gutachter, über mein lichtes nachgewachsenes Haar bzw bisschen Flaum im vorderen Bereich, darüber schauen lassen. Zudem ist sogar die Geheimratsecke im rechten Bereich größer als im linken Bereich und ein großflächeriges Loch im Entnahmebereich bis heute zurückgeblieben, so dass ich die Harre dort nicht kurz tragen kann..KATHASTROPHE!
Mal sehen wie er das Ganze einschäzt und welche Möglichkeiten ich ggf noch habe..
Wünsche allen anderen Leidensgenossen weiterhin viel Erfolg!
LG