Wenn ein Medikament solche gravierende Nebenwirkungen hat dann wäre es bei Millionen von Anwendern schon lange vom Markt genommen worden.
Finasterid 5mg bei Prostatavergrösserung wird von Millionen von Männern eingenommen.
Würden all die Nebenwirkungen eintreten die beschrieben worden sind:
Impotenz
Depressionen
Suizid
etc.
Bei einer Vielzahl von Patienten vorkommen wäre es ein Skandal und das Medikament wäre verboten.
Ich habe NIE behauptet es würde keine Nebenwirkungen erzeugen.
Aber ich behaupte nicht das es bei allen Patienten NW verursacht:
4.8 Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Impotenz und verminderte Libido. Diese Wirkungen treten in der Regel zu Behandlungsbeginn auf und sind bei
fortgesetzter Behandlung bei den meisten Patienten von vorübergehender Natur.
Die Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und/oder Post-Marketing Verwendung auftraten, sind in der Tabelle unten angeführt. Die Häufigkeit der
Nebenwirkungen ist wie folgt:
Sehr häufig: ≥1/10, Häufig: ≥1/100 bis <1/10, Gelegentlich: ≥1/1.000 bis <1/100, Selten: ≥1/10.000 bis <1/1.000, Sehr selten (<1/10.000), Nicht bekannt
(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Herzerkrankungen
Nicht bekannt: Palpitationen
Leber- und Gallenerkrankungen
Nicht bekannt: erhöhte Leberenzyme
Erkrankungen des Immunsystems
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen des Gesichts und der Lippen
Untersuchungen
Häufig: verringertes Ejakulatvolumen
Psychiatrische Erkrankungen
Häufig: verminderte Libido
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Häufig: Impotenz
Gelegentlich: Spannungsgefühl in der Brust/Brustvergrößerung, Ejakulationsstörungen
Selten: Hodenschmerzen
Sehr selten, einschließlich Einzelfälle: Sekretion aus der Brustdrüse, Knoten in der Brust, die bei einzelnen Patienten operativ entfernt wurden
Erkrankung der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Hautausschlag
Selten: Pruritus, Urtikaria
Zusätzlich wurde folgendes in klinischen Studien und Post-Marketing Verwendung festgestellt: Brustkrebs bei Männern (siehe Abschnitt 4.4).
Laborparameter
Bei der Auswertung der PSA-Laborbestimmungen sollte berücksichtigt werden, dass die PSA-Spiegel im Allgemeinen bei mit Finasterid behandelten
Patienten erniedrigt sind (siehe Abschnitt 4.4).
Behandlung des Prostatasyndroms (MTOPS)
Die MTOPS-Studie verglich Finasterid 5 mg/Tag (n=768), Doxazosin 4 oder 8 mg/Tag (n=756), Kombinationstherapie von Finasterid 5 mg/Tag und
Doxazosin 4 oder 8 mg/Tag (n=786), und Placebo (n=737). In dieser Studie war das Sicherheits- und Toleranzprofil der Kombinationstherapie generell
einheitlich mit den Profilen der Einzelkomponenten. Die Häufigkeit einer Ejakulationsstörung bei Patienten unter Kobinationstherapie war vergleichbar mit der
Summe der Vorfälle dieser Nebenwirkung für die beiden Monotherapien.
Langzeitdaten
In einem siebenjährigen placebokontrollierten Versuch, der 18.882 gesunde Männer einschloss, wobei von 9.060 Patienten Daten zur Prostata-Nadelbiopsie
zur Auswertung verfügbar waren, wurde bei 803 (18,4 %) Männern, die Finasterid erhielten und bei 1.147 (24,4 %) Männern, die Placebo erhielten, ein
Prostata-Karzinom entdeckt. In der Finasterid-Gruppe hatten 280 (6,4 %) Männer ein Prostata-Karzinom mit Gleason-Klassifizierungen von 7-10, das mittels
Nadelbiopsie entdeckt wurde vs. 237 Männern in der Placebo-Gruppe (5,1 %). Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass das vermehrte Auftreten eines
Prostatakarzinoms mit höherem histologischen Grad, beobachtet in der mit Finasterid behandelten Gruppe, durch einen Detektionsbias erklärt werden kann
und zwar aufgrund der Wirkung von Finasterid auf das Prostatavolumen. Ca. 98 % aller Fälle der in dieser Studie diagnostizierten Pros
[Aktualisiert am: Di., 29 November 2016 10:40]