Haartransplantation medhair [Beitrag #175899] :: Do., 08 Januar 2026 20:44
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Ich schreibe diesen Blogeintrag, um meine Haartransplantation sauber zu dokumentieren: wie meine Haarsituation vorher war, wie der Eingriff ablief und wie sich das Ergebnis im Verlauf entwickelt.
Ich bin 26 Jahre und mein Haarausfall hat mich über mehrere Jahre begleitet. Zunächst habe ich versucht, dem mit Alpecin und Minoxidil entgegenzuwirken. Das hat den Prozess höchstens verlangsamt, aber nicht grundlegend verändert. Irgendwann war klar, dass an einer Haartransplantation kein Weg vorbeiführt, wenn sich das Haarbild sichtbar verbessern soll.
Der Haarausfall begann mit Geheimratsecken und ging später in eine ausgedünnte Front über. Es war kein abrupter Verlust, sondern eher schleichend. Nach längerem Abwägen habe ich entschieden, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Auf die MedHair Clinic bin ich über Social Media gestoßen. Danach habe ich mehrere Kliniken verglichen und mich schließlich für diese entschieden. Gründe waren die Erreichbarkeit, klare Kommunikation und ein für mich passendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der gesamte Ablauf rund um Flughafentransfer, Hotel und Klinik hat reibungslos funktioniert. Die Fahrten zwischen Flughafen, Hotel und Klinik waren organisiert, die Kommunikation klar und alle Termine pünktlich. Hotel und Klinik waren funktional und auf den Ablauf eingestellt, ohne unnötigen Stress.
Die Betäubung während der OP war unangenehm. Die Transplantation selbst habe ich als körperlich anstrengend, aber gut machbar empfunden. Der Eingriff dauerte rund sechs Stunden. Das Personal war durchgehend freundlich, ist auf Probleme eingegangen und hat trotz der Unannehmlichkeiten professionell gearbeitet.
Es wurden 4.300 Grafts mit der FUE-Methode transplantiert, bei der die Haarfollikel einzeln entnommen und eingesetzt werden.
Im nächsten Beitrag zeige ich Bilder Post OP und den Verlauf nach einem Monat wenn die Krusten vollständig abgefallen sind. Außerdem gehe ich auf meine Haarpflege in dieser Phase ein – welches Shampoo und welche Lotion ich verwendet habe und wie ich damit umgegangen bin.
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Aw: Haartransplantation medhair [Beitrag #176170 ist eine Antwort auf Beitrag #175899] :: Di., 10 Februar 2026 18:45 
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Neues Update!
In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen aus den ersten vier Wochen Post OP teilen.
In den ersten zwei Wochen war mein Alltag geprägt von schlechtem Schlaf, starkem Juckreiz und einem deutlichen Taubheitsgefühl der Kopfhaut. (vor allem Spenderbereich!). Die Schwellung an Tag 2-5 lässt einen kaum aus dem Haus gehen, ließ aber ab Tag neun vollständig nach.
Parallel dazu habe ich jeden Tag strikt nach Anleitung der medhair clinic deren Pflegeprodukte (Schaum & Aloe Vera Creme) verwendet.
Nach dem Entfernen der Krusten(spätestens Tag 12 konnte man bereits die ungefähre Haarlinie und erste Dichte erkennen. Besonders positiv war für mich, dass relativ wenig Haarschäfte während der OP abgestorben sind.
Relativ zügig danach – ab etwa Woche vier – begann dann die Phase, vor der viele gewarnt werden: der Shock Loss
Völlig normal ist das Ausfallen vieler Haarschäfte (nicht Grafts!) und eine sehr trockene Haut.
Es sieht aktuell tatsächlich kahler aus als Pre-Op...was einem natürlich zu denken gibt doch das muss man einfach durchstehen und geduldig bleiben.
Seit Tag 1 Post Op nehme ich noch Biotin und Omega 3 Fischöl als Nahrungsergänzungsmittel, Finasterid alle zwei Tag 1mg.
Im Anhang seht ihr Fotos der Schwellung, am Tag nach dem entfernen der Krusten und ein aktuelles Shock Loss Foto aus Woche 6 Post Op.
Ich bleibe weiter gespannt und halte euch auf dem Laufenden!
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