Dr. Keser hat da gar nix falsch gemacht. Angewachsen scheint auch der Großteil zu sein. Im Gegensatz zu vorher, hat jamjam jetzt von Stirn, bis über den Oberkopf-Bereich hinweg, gleichmäß verteilte Haare - wenn auch nicht dicht. Und mit 2000 Grafts auf so einer großen Fläche, wird man damit nicht wirklich den Ursprung herstellen können, zum anderen hätte das bei jamjam überhaupt keinen Sinn gehabt - oder doch?
Kommt jetzt darauf an, was der junfräuliche Donor von jamjam an verwendbaren Grafts hergegeben hätte, aber wenn ich Keser gewesen wäre, und weiß, was ich kann, dann hätte ich jamjam schnurstracks gleich mindestens eine 55er Dichte in Zone 1 (Stirn) und Zone 2 (Oberkopf/Brücke) raufgepackt. Also GLEICH versucht ein Endresultat herzustellen mit dem verfügbaren Maximum. Sollte irgenwann mit der Tonsur was passieren, dann entweder lassen, oder gucken ob noch was von Donor zu holen wäre oder BHT oder sonst was - oder einfach sein lassen. Jedenfalls GLEICH versuchen das Endresultat vorne/oben herzustellen, wäre wohl weit "klüger" gewesen. JETZT in diesen Bereichen (riskant) rumverdichten müssen, scheint mir nicht die bessere Idee zu sein.
Taktisch war es - obwohl ja alles gelungen - nicht die beste Entscheidung, meiner Meinung nach. Denn so hat JamJam eben jetzt genau das Problem:
Keine brauchbar Dichte, wie er sie gerne mindestens hätte, nachverdichten müsste er sowieso, und nachverdichten so einen Status, na viel Vergnügen, denn das kann in genau so einem Fall, u.U. zu einer Farce werden ...
Obwohl der Keser ein super Handwerker ist (sehe ich immer wieder), aber für solche Flächen anständig/brauchbar bepacken, Keser, Keser ...
[Aktualisiert am: Mo., 22 Februar 2010 12:42]





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