Meine Narbe war alles andere als gut, aber daran habe ich wegen meiner allzu starken Mobilität im Donor und des allzu frühen Starts eines Maximalkrafttrainings im Fitnessstudio gehörige Mitschuld. Du vergisst, dass Narbenbildung zu einem sehr, sehr hohen Prozentsatz VERANLAGUNG ist. Rahal hat bei mir auch keine Narbenkorrektur durchgeführt, sondern die Narbe nur mit rausgenommen, wie es üblich ist. Insofern ist Dein vermeintliches Wissen falsch.
Du solltest wissen, dass der beste Arzt der Welt Dir nicht zu einer Top-Narbe verhelfen kann, wenn Du etwa zu stretchenden Narben oder kelloider Narbenbildung neigst. Ich gehe davon aus, dass meine Rahal-Narbe auch deshalb besser geworden ist als meine Hattingen-Narbe, weil durch die erste OP ein Teil der viel zu großen Laxity in meinem Donorbereich verschwunden war (nach jeder OP nimmt die Laxity ja ab). Laxity ist klasse für das Erzielen großer Graftmengen, für die Narbenbildung ist sie mitunter alles andere als positiv.
Noch einmal: Ob Du jetzt zu den Hattingern, zu Rahal, Hasson and Wong, Shapiro oder Bisanga gehst - Du wirst in guten Händen sein. Fällt Deine Entscheidung auf diesem Niveau, solltest Du Dir vor allem überlegen, welche Philosophie (z.B. sehr dichter Haaransatz wie bei Rahal oder softer Übergang wie bei Shapiro) der Deinen am nächsten kommt. All diese Kliniken/Docs hatten sicher schon Patienten mit verdammt guten und selten schwachen Narben.
[Aktualisiert am: Mo., 19 Oktober 2009 23:50]
Drohungen von Anwälten zwecklos. Es ist nichts mehr zu holen. Ich surfe hier nur noch über Proxyserver oder Internetcafés. Leider Pech gehabt.