Wie gesagt: Die Entscheidung muss ohnehin jeder für sich selbst treffen. Mich stören jedoch unsinnige, pauschalisierende Aussagen wie:
"FUT ist überholt"; "Mit FUE gibt es keine Donor-Probleme" etc.
Die Bilder, die du gepostet hast, sind natürlich absolute Horror-Strips. Genau darum ist es wichtig, vor einer HT genau zu recherchieren und eben nicht gleich zum nächstbesten oder wahlweise günstigsten Anbieter zu gehen. Des Weiteren glaube ich mich zu erinnern, die beiden Bilder schon vor Jahren auf einer Homepage gesehen zu haben, die FUT-Horrorstories kolportierte und gleichzeitig aggressiv Werbung für FUE betrieb.
@ fineliner:
Also bei 'ner guten Stripnarbe (auch nach 2 FUTs) ist anschließend meines Erachtens durchaus noch 'ne FUE drin. Klar ist, dass der Bereich direkt um die Narbe herum dann ausgespart werden muss. Andersrum (FUE + anschließende FUT) schließt sich die Sache nunmal leider von vornherein schon aus.
Mal von temporärem Shockloss abgeshen, habe ich bei renommierten Transplanteuren und fachgerechter Sreifenentnahme bislang noch keinen belastbaren Fall gesehen, bei dem das Gebiet um die Narbe herum bzw. der ganze Donor post-FUT-bedingt dauerhaft ausdünnte.
Fakt ist, dass es sowohl bei FUT als auch bei FUE jeweils auf den behandelnden Arzt/ Transplanteur sowie individuelle Faktoren wie ästhetische Präferenzen, Wundheilungseigenschaften, Entwicklung der AGA etc. ankommt.
[Aktualisiert am: So., 13 Januar 2013 21:10]