Wobei es immer ein zweiseitiges Schwert ist, auch und gerade mit Medikamenten!
Es gibt ja in letzter Zeit vermehrt Berichte von Leuten, die sich nach jahrelanger Einnahme von oralen DHT-Hemmern wie Fin oder Dut an der Augenpartie operieren lassen müssen, weil diese durch das permanente Blocken des DHT eingesunken ist.
Shuffle z.B. hat das kürzlich auch machen lassen, nimmt aber nach seinen beiden HT´s wohl Fin und Dut weiter. Ein Teufelskreis!
Ich kenne auch einige weitere, die sich zu diesem Schritt entschlossen haben und auch bei mir ist es nun bald soweit! Ich kann kaum noch meine Oberlider sehen, zwischen Augen und Nase ist aufgrund des Fettschwundes eine tiefe Furche entstanden und unter den Augen fehlt das Fett jetzt ebenfalls.
Die OP kostet so viel wie eine kleine HT, es wird ein Arcus marginalis release gemacht, ein Mikrolipofilling und eine Blepharoplastik an den Oberlidern!
Ich bin auch am Überlegen, ob ich nicht in 1-2 Jahren eine HT machen lasse, weil ich einfach keine AGA-Medikamente mehr nehmen kann. Ich weiß halt nicht, bei welchem NW meine AGA stagnieren würde ohne Behandlung.
Angenommen, es wird wirklich ein schlechter NW: kann man nicht "nachhaltig" bei einer HT vorgehen? Ich muss keine 60er Dichte haben oder so, sondern mich einfach über eine natürlich wirkende "Frisur" freuen (Alter: fast 30). Wie würde ein konservatives Vorgehen mit "Reserven" denn in meinem Fall aussehen? Wie viele Graft´s?
Ich bin halt etwas verunsichert, weil ich bisher immer dachte, ohne Medikamente sei eine HT völliger Quatsch.
Jetzt hab´ ich hier aber gelesen, dass es schon einige gibt, die keine nach ihrer HT nehmen. Ist es also doch möglich, sowas hinzubekommen. Und zwar so, dass man letztlich doch einen positiven optischen Effekt erzielt, auch ohne AGA-Medikamente!?
Hab´ ein paar Jahre Fin hinter mir und gebracht hat es letztlich kaum was außer Nebenwirkungen. Sicher, die Wirkung auf den Haarausfall war gut, aber das Problem hat sich nur um einige Zeit nach hinten verschoben.
Gruß, humboldt