Vielleicht erklärt das einiges:
Hier eine FUE Spenderbereichs-Berechnung um das FU Entnahmepotential abzuschätzen
Spenderbereichsfläche X Spenderdichte (ohne Miniaturisierung) = TOTALE FUs X ENTNAHME-%
Beispiel: 180 CM2 X 80 = 14400 X 27 % = 3888 FUs KÖNNEN ENTNOMMEN WERDEN
Obwohl die Entnahmefläche im Vergleich zu Strip/FUT bei FUE größer ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass es mehr FUs zu entnehmen gibt. Um die Anzahl der FUs, die entnommen werden können, zu berechnen, wird die Spenderbereichs-Sicherheitszone in drei Bereiche unterteilt: beide Seiten und der Hinterkopf werden vermessen. Die Dichte der FUs wird in jedem Bereich vermessen und dann ein Durchschnittswert berechnet, der die Anzahl der Haare pro FU berücksichtigt und die Miniaturisierung abzieht.
ÜBERMÄSSIGES ERNTEN IM SPENDERBEREICH
Es muss eine Übereinkunft bezüglich der % an FUs, die dem Spenderbereich entnommen werden können, bevor diese Fläche sichtbar ausgedünnt erscheint, geben. Wenn dies nicht korrekt angegangen wird, werden die Möglichkeiten des Patienten sein Haar kurz zu tragen und auch weitere Prozeduren in Zukunft durchzuführen, falls und wenn dies nötig sein sollte, begrenzt dies wird übermäßiges Ernten genannt. Dr. Bisanga praktiziert eine Entnahmerate von ca. 25-30% pro cm2 je nach Haardichte und charakteristika. Er glaubt daran, dass der Spenderbereich soweit wie möglich intakt bleiben sollte, dass FUE aber zugleich eine realisierbare Methode ist. Diese Berechnung (25-30%) geht offensichtlich davon aus, dass die maximale Menge in einer Prozedur entnommen würde, was aber sehr unwahrscheinlich ist und auch ein falscher Rat wäre. Größere haarfreie Flächen oder größere Vernarbung können auch auftreten wenn größere Stanzer verwendet werden. Das liegt daran, dass anliegende FUs durchschnitten werden und so wahrscheinlich Haare getötet werden. Die Entnahme eines einzelnen Haares wird umso schwerer je größer der Stanzer ist, da die Wahrscheinlichkeit eine anliegende FU zu verletzen steigt. Es ist also sehr anspruchsvoll sich an die Entnahmeübereinkunft zu halten und gleichzeitig genügend Haar zu entnehmen.
ENTNAHMEMUSTER
Das Entnahmemuster ist Teil dieses Problems, die Haarcharakteristika einer Person werden das Entnahmemuster bestimmen. Da die durchschnittliche Anzahl an Haaren pro FU sich je nach Bereich der Spenderbereichs-Sicherheitszone ändern kann, ist es wichtig sich an ein passendes Entnahmemuster zu halten um nicht in einem Bereich zu viele FUs gleicher Art zu entnehmen. Insbesondere sollten nicht anliegende oder parallele FUs oder besonders große FU Gruppen entnommen werden um sicherzustellen, dass keine großen Haarlosen Flächen kreiert werden. Der Begriff „Herauspicken" wird oft verwendet, wenn es bei FUE darum geht Haare für die Haarlinie auszuwählen, aber auch dies muss kontrolliert geschehen, so dass nicht zu viele in einem Bereich entnommen werden, zum Beispiel am Ohr, so dass der Patient dort nicht am Ende eine sichtbar geringere Dichte hat.
HAARCHARAKTERISTIKA
Die Haarcharakteristika und die Verfassung der FUs können eine große Rolle ei der Eignung des Patienten für FUE spielen. Es ist ein Missverständnis, dass FUE für alle Stadien des Haarausfalls und für alle Haartypen geeignet ist und manche haben nicht die richtigen Eigenschaften, um ein solides Resultat sicherzustellen. Gründe hierfür können die Dichte im Spenderbereich oder der Haardurchmesser sein, sowie auch der %-satz der Miniaturisierung im Spenderbereich oder die durchschnittliche Größe der natürlichen Haargruppierungen einer Person
Liebe Grüsse sendet
Stefan
Persönliche Haarhistory:
2005: misslungene FUE bei einer Klinik in Brüssel
2007: 2803 FUT Repair bei Dr. Bisanga
2008: 128FUE bei Dr. Bisanga
2015: 1500FUT Verdichtung bei Dr. Bisanga
2017/18: SMP
2019: Micropigmentation
2020: 1650FUE bei Dr. Bisanga
Deutschsprachiger Patientenberater von Dr.Bisanga, Dr Kostis und Dr Abby
stefan@bhrclinic.com
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http://bhrclinic.com