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HT bei Dr. Feriduni FUE 2900+ FUs 22.11.2021 Alter: 37 [Beitrag #159596] :: Do, 02.12.21 16:13 Zum vorherigen Beitrag gehen
Hallo an alle Interessenten!

Ich hatte am 22.11.2021 meine erste Haartransplantation in Belgien bei Dr. Feriduni und Team. Auf diesem Wege möchte ich euch an meinen dort gewonnenen Eindrücken teilhaben lassen. Los geht’s.

Surgery Report:

Reconstruction hairline / zone 1+2+3
Punch: waw 0.90
Singles: 500
Doubles: 1502
Triples: 920
Total: 2922
TDC: +/- 6500

Vorgeschichte:
Ich bin mittlerweile 37 Jahre alt und beschäftige mich seit knapp 20 Jahren mit dem Thema Haarausfall. Seit Anfang/Mitte 20 etwas intensiver, insbesondere mit Formen der Haartransplantation.

Medikation:
Seit Anfang 20 nehme ich Finasterid (1mg/Tag) und Minoxidil als topische Lösung (0,5x/Tag). Seitdem hat sich mein HA stark verlangsamt.

Haarstatus:
Zum Zeitpunkt der HT hatte ich eine NW3 Class N vertex. Im vorderen Bereich schreitet der HA sehr langsam voran. Ein kleines Areal auf der Tonsur mit miniaturisierten Haaren blieb seit Beginn der Medikation unverändert.

Ziel:
Restauration der Haarlinie, Auffüllen der GHE sowie leichte Verdichtung im vorderen Bereich

Suche nach einer geeigneten Klinik:
Bis ich mich letztendlich für die Klinik um Dr. Feriduni entschieden habe, verging eine gefühlte Ewigkeit. Ich hatte viele Beratungsgespräche bei unterschiedlichen Kliniken. Manchmal gingen die Vorstellungen zu weit auseinander, das Preis-Leistungsverhältnis stimmte nicht oder ich hatte einfach kein gutes Gefühl.

Weshalb Feriduni?
Ich habe über die Jahre natürlich immer wieder Beiträge hier im Forum verfolgt von Patienten diverser Kliniken. Es kristallisierten sich einige Favoriten heraus und letztlich gefielen mir die Haarlinien von Dr. Feriduni am besten. Er liefert konstant gute Ergebnisse und auch habe ich kaum negative Kommentare über Ihn finden können.

Ende Juni 2021 hatte ich das Beratungsgespräch in Hasselt. Der erste Eindruck: ein wirklich netter Empfang von Frau Auwerx, angenehme Klinik und ein wirklich sympathisch/kompetenter Dr. Feriduni, der sich viel Zeit nahm und den positiven Gesamteindruck komplettierte. Nun begann das große Warten. Ich hatte in dieser Zeit einige Fragen, welche mir immer schnell beantwortet wurden. Manchmal hätte ich mir jedoch einen etwas aktiveren Austausch seitens der Klinik gewünscht. Vermutlich habe ich mir vorab auch nur zu viele Gedanken gemacht. Letztlich wurden meine übrigen Fragen allesamt vor Ort geklärt.

Pre-OP:

Ich habe ein Appartement etwas außerhalb von Hasselt gemietet. Ich wollte nach der OP meine Ruhe haben und hatte keine große Lust auf Hotel-Frühstück bzw. Abendessen. Meine Freundin und ich sind mit dem Auto angereist. Ich hatte mir zuvor noch ein Gel-Nackenkissen und ein paar Schonbezüge für das Kissen besorgt (bekommt man aber auch in der Klinik).

OP-Tag:

Ausgeschlafen und etwas gestärkt ging es dann zu 7:30Uhr in die Klinik. Etwas Nervosität machte sich breit bei mir. Ich wurde sogleich herzlich in Empfang genommen und auf ein eigenes Zimmer gebracht. Hier konnte ich vor, nach und zwischen der OP etwas entspannen. Mir wurde der gesamte Ablauf erklärt, ich bekam OP-Kleidung, nahm ein Antibiotikum und konnte mir aussuchen, was ich in der Pause essen wollte (riesige Auswahl). Danach wurde mein Kopf rasiert und gewaschen. Im Anschluss zeichnete Dr. Feriduni noch einmal die Haarlinie ein und dann ging es auch schon los. Mir wurde ein Zugang gelegt und ich nahm auf einer recht bequemen Liege Platz (auf dem Bauch liegend). Es wurde ein Beruhigungsmittel verabreicht und kurz darauf war ich tiefenentspannt. Dr. Feriduni spritzte die Betäubung (und Kochsalzlösung?) in den Entnahmebereich. Davon spürte ich nicht viel. Im Anschluss entnahmen 2 Assistentinnen die FUs und 2 weitere bereiteten diese auf. 3 Stunden später, nach der Entnahme, setzte Dr. Feriduni die Betäubung im Empfängerbereich. Pause. Kurz aufs Klo und dann etwas essen in meinem Zimmer. Kurz darauf ging es weiter, dieses Mal auf dem Rücken aufrecht liegend. Dr. Feriduni setzte die Kanäle, wir unterhielten uns ein wenig und 1,5 Stunden später wurden die FUs von 3 (4) Assistentinnen eingesetzt. Ich schaute Netflix, aber es zog sich wie Kaugummi und wurde zum Ende hin auch etwas unangenehm. Aber 3 Stunden später war es dann auch geschafft. Ich war froh und guter Dinge. Mich in meinem Zimmer ausruhend, wurde ich von einer Mitarbeiterin aufgeklärt über den weiteren Verlauf, Medikation etc. Ich bekam meinen Nachsorgebeutel, ein frisches Shirt, Dr. Feriduni begutachtete die Arbeit noch einmal und dann wurde ich von einem Taxi zu meinem Appartement gebracht. Mein Kopf war leicht geschwollen und fühlte sich taub an. Als die Betäubung nachließ, hatte ich kurzzeitig ordentliche Schmerzen. Eine Schmerztablette später, war es wieder auszuhalten.

Ich schlief erhöht auf dem Rücken, ganz gut eigentlich, mit meinem Gel-Nackenkissen. Ich brauchte eine Weile, um eine angenehme Position zu finden. Am Morgen war der Schonbezug benetzt mit einer Mischung aus Blut und Kochsalzlösung.

Tag der Nachsorge:

Meine Freundin und ich fuhren am Morgen in die Klinik, wo mir eine Assistentin den Kopf wusch und mir während dessen erklärte, wie ich die Pflegeprodukte in den Folgetagen anzuwenden habe. Ist aber auch alles in der APP nachzulesen und gut erklärt. Anschließend noch einmal das Gespräch mit Dr. Feriduni. Es wurden Bilder gemacht, ich bekam noch einige Unterlagen sowie das Bildmaterial. Heimreise. Dank Schmerztabletten ging es mir nicht schlecht, jedoch hätte ich die knapp 8stündige Fahrt allein nicht bewältigen wollen.

Erste Woche Post-OP:

In den ersten 5 Tagen waren Stirn und Schläfen etwas geschwollen und man verspürte dort einen leichten Druck. Es bildete sich eine Dicke Kruste im Empfängerbereich und ab und an juckte es hier und dort. War aber auszuhalten. Ab Tag 3 oder 4 jedoch, begann eine Mischung aus Brennen und Jucken/Stechen im Donorbereich. Vorzugsweise am Nachmittag/Abend. Es half nicht viel außer Schmerztabletten. Der Bereich ist schon relativ gut verheilt, schmerzt aber noch hier und da. Das beigelegte Pflegeöl machte es gefühlt noch schlimmer. Hab mir daher ein Aloe Vera Gel besorgt. Das lindert die Schmerzen für einen gewissen Zeitraum und kühlt. Es wird allerdings etwas besser von Tag zu Tag. Ab Tag 7 begannen sich die Krusten im Empfängerbereich deutlich zu lösen.

Ich denke, ich werde noch einmal in 2 Wochen ein Update posten, ansonsten so ca. 1x im Monat. Und jetzt noch ein paar Bilder anbei.

LG Stan





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