Startseite » Allgemein » Haare und Haarausfall » Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung (Wir haben hier eine Studie, die den Kaffee schuldig für Glatze-Bildung macht)
Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #466980 ist eine Antwort auf Beitrag #466834] :: Wed, 15 September 2021 18:40 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Also ich habe in meinem gesamten Leben einen Kaffee und eine Cola getrunken. Und Energydrinks auch nur in sehr sporadischen Mengen und der letzte ist mittlerweile bestimmt auch schon über 10 Jahre her.
Selbst Tee werd ich kaum mehr als 3-4 Tassen/Jahr trinken.

Und ich hab dennoch AGA.

Ich halte dementsprechend nicht viel von der Ausgangsthese.


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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467022 ist eine Antwort auf Beitrag #466834] :: Fri, 17 September 2021 16:23 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ich habe die Studie als Kaffeetrinker interessiert gelesen. Ich bin kein Mediziner oder Naturwissenschaftler, kann also zu größeren Teilen nichts wertend beitragen. Was ich sagen kann ist, dass ich die Darstellung in wesentlichen Teilen für unschlüssig halte und denke, dass hier eine klassische Scheinkorrelation in eine - zumal sehr knapp begründete - Studie gegossen wurde.

Ich finde es allerdings auffällig, dass die Kernthese "Kaffee führt zu Haarausfall" historisch abgeleitet wird, es dann sogar heißt "the research shows", sodann aber nicht eine einzige Fußnote zu dieser Erkenntnis kommt und sich auch sonst keinerlei Hinweise, auf welche Forschung Dritter oder eigene Erkenntnisquellen sich diese Idee denn nun beruft. Es heißt einzig nebulös, man könne dies aus Literatur und Plastiken ableiten (Welche sollen das sein...?). Dass Literatur fiktiv ist und Plastiken idealisierte Darstellungen sind, wird nicht mal diskutiert. Insgesamt wirkt die These ziemlich konstruiert und ist keineswegs schlüssig eingeleitet.

In diesem Kontext fällt auch die Darstellung auf Seite drei auf. Darauf wird die offenbar zunehmende Verbreitung von Kaffee und (teils religiösen) Kopfbedeckungen dargestellt. Unabhängig davon, dass die Angabe "Coffee Spreading" vollkommen nichtssagend ist, weil völlig unklar bleibt, was das heißen soll (Mehr Menschen trinken eine bestimmte Menge Kaffee, Menschen trinken eine größere Menge Kaffee,...?) ist auch die dortig vorausgesetzte Kausalität doch jedenfalls zweifelhaft. Zumal der genannte Zuchetto (Pileolus) als Kopfbedeckung bestimmter Geistlicher wohl schon zahlenmäßig zu vernachlässigen sein dürfte. Immerhin handelt es sich nicht um eine verbreitete Kopfbedeckung. Dasselbe gilt für Perücken, die man nach dem Barock wohl im Wesentlichen noch im Theater finden konnte. Hüte im Allgemeinen dürften in der Vergangenheit wohl vor allem auch dem Schutz vor Witterungen gedient haben, nicht dem Verdecken der Glatze.

Zur Methodik der Studie kann ich als Nichtmediziner nicht viel sagen. Es fällt aber auf, dass offenbar die Altersverteilungen der Gruppen sehr ungleich waren und nicht gefragt wurde, ob Medikamente gegen Haarausfall benutzt werden. Ob das Einfluss hat, kann ich nicht bewerten. Zudem ist nicht nachvollziehbar, warum die "Research time" 10 Jahre gedauert haben soll (2009-2019), der Versuch aber nur wenige Monate (3-6 Monate, soweit ich es beim schnellen Lesen verstanden habe). Letztlich bleiben hier in etwa alle Fragen offen; der Versuchsaufbau ist zudem wenig bis gar nicht transparent. Wie hier was gemessen worden sein soll, wird schon nicht geschildert.

Das Ergebnis ist - wenn man die Grundthese der Studie berücksichtigt: "Heutzutage wird viel Kaffee getrunken." - fast schon tautologisch: Danach sind nicht alle Kaffeetrinker von Haarausfall betroffen, aber fast alle Männer mit Haarausfall trinken Kaffee. Na, herzlichen Glückwunsch.

Erwähnenswert sind noch zwei weitere Stellen:

1) Auf Seite 15 wird die These nochmal in Bildern dargestellt. Die Darstellung steht wohl stellvertretend für die Qualität der Arbeit.

2) Im letzten Satz der Empfehlungen auf S. 16 wird dann plötzlich noch eine Verbindung zu haufenweisen Krankheiten hergestellt, welche angeblich durch Kaffee verursacht werden sollen, was so nebenbei festgestellt worden sein soll. Das ist jedenfalls eine steile These, die wohl einer Begründung bedürfte. Die Empfehlung Kaffee am Arbeitsplatz zu verbieten, konnte ich nicht nachvollziehen. Schließlich kann ich auch davor und danach Kaffee trinken - zumal es wohl kaum die Aufgabe des Staates ist, etwas gegen Haarausfall zu unternehmen, schon gar nicht durch Verbote.

Der Urheber meldet sich ja leider nicht mehr. Mich würde aber doch interessieren, ob er die hier verschiedentlich vorgebrachten Bedenken gegen die Qualität der Untersuchung teilt, oder ob er da etwas Entscheidendes gegenzusetzen hat.

[Aktualisiert am: Fri, 17 September 2021 16:34]


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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467024 ist eine Antwort auf Beitrag #467022] :: Fri, 17 September 2021 16:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Schon im alten Testament werden kahlköpfige Männer erwähnt und darauf hingewiesen, dass Sie nicht "unrein" sind sondern einfach nur kahlpöpfig...ist also ziemlicher Quatsch dass das erst mit Kaffekonsum angefangen haben soll...


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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467848 ist eine Antwort auf Beitrag #466834] :: Tue, 12 October 2021 15:23 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gibt es Kaffeetrinker die das zur Zeit testen?
Vielleicht könnte es doch einen kleinen Einfluss haben


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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467850 ist eine Antwort auf Beitrag #467848] :: Tue, 12 October 2021 16:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
sh4dy schrieb am Tue, 12 October 2021 16:23
Gibt es Kaffeetrinker die das zur Zeit testen?
Vielleicht könnte es doch einen kleinen Einfluss haben
völlige zeitverschwendung Arrow

habe nie kaffee getrunken, alles quatsch

zumal es zig lotionen mit koffein eben genen HA gibt







Die AGA-Behandlung ist individuell, eine Sache des "Trial And Error". Fasse dich kurz und kompakt bei Fragen... das ist meine Freizeit. Es besteht auch kein Verhältnis zu alopezie.de. ""Ich bin kein Arzt, sondern gebe hier lediglich meine private Meinung wieder; Art.5/GG. Auf Userfragen hin erläutere ich, wie ich persönlich vorgehen würde, wenn ich mich in der selben Lage befände. Bitte stets beachten: 1) Nachmachen auf eigene Gefahr und 2) Meine Vorschläge ersetzen keinen Arztbesuch!""

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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467854 ist eine Antwort auf Beitrag #467850] :: Tue, 12 October 2021 16:49 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Klar ist das alles Blödsinn, aber warum wird eigentlich nie erklärt, warum Frauen von diesem und jenem keine Glatze bekommen.
Da würde ich doch zuerst ansetzen, wenn ich irgendwelche Theorien in die Welt setze.
Frauen können Scheisse fressen, trinken und qualmen und haben trotzdem immer die besten Haare.




L-Thyroxin 100
Fin 1,25mg




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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467858 ist eine Antwort auf Beitrag #467854] :: Tue, 12 October 2021 17:31 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Blackster schrieb am Tue, 12 October 2021 16:49
Klar ist das alles Blödsinn, aber warum wird eigentlich nie erklärt, warum Frauen von diesem und jenem keine Glatze bekommen.
Da würde ich doch zuerst ansetzen, wenn ich irgendwelche Theorien in die Welt setze.
Frauen können Scheisse fressen, trinken und qualmen und haben trotzdem immer die besten Haare.
Das stimmt nicht!
Auch viele Frauen sind von AGA betroffen!
Nur bei ihnen ist das Muster ein anderes.
Dort, wo die Aromatase verringert ist, bildet sich oft eine Glatze.
Das ist bei Frauen im Stirn-Bereich und auf dem Oberkopf
in der Mitte der Fall.
Ich sehe viele Frauen mit einer wirklich SEHR hohen Stirn!
Nur die verdecken das mit ihrer Frisur.
Und wenn sie ganz schlimme AGA haben, tragen sie
eine Perücke.
Deswegen ist das bei Frauen nicht so offensichtlich wie bei Männern.

Die Frage muss also lauten:
Warum haben Männer eine aggressivere AGA als Frauen?
Meine These:
Die Androgen-Rezeptoren werden durch Mikroorganismen
wie Pilze und Bakterien (v.a. P Acnes und Malassezia)
manipuliert. So, dass sie zu viel DHT produzieren
oder sich die Anzahl der AR pathologisch erhöht in einem
sehr krankhaften Ausmaß.
Das führt dann zu mehr Talgproduktion (mehr Nahrung für die Pilze),
Immunreaktionen und schließlich Verkalkung und Fibrose.






Heilmittel gegen AGA aus der Natur: Ohne Wenn und Aber!
NORWOOD
PACKT
DAS AN

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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467860 ist eine Antwort auf Beitrag #467858] :: Tue, 12 October 2021 18:30 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Norwood-packt-das-an schrieb am Tue, 12 October 2021 17:31
Blackster schrieb am Tue, 12 October 2021 16:49
Klar ist das alles Blödsinn, aber warum wird eigentlich nie erklärt, warum Frauen von diesem und jenem keine Glatze bekommen.
Da würde ich doch zuerst ansetzen, wenn ich irgendwelche Theorien in die Welt setze.
Frauen können Scheisse fressen, trinken und qualmen und haben trotzdem immer die besten Haare.
Das stimmt nicht!
Auch viele Frauen sind von AGA betroffen!
Nur bei ihnen ist das Muster ein anderes.
Dort, wo die Aromatase verringert ist, bildet sich oft eine Glatze.
Das ist bei Frauen im Stirn-Bereich und auf dem Oberkopf
in der Mitte der Fall.
Ich sehe viele Frauen mit einer wirklich SEHR hohen Stirn!
Nur die verdecken das mit ihrer Frisur.
Und wenn sie ganz schlimme AGA haben, tragen sie
eine Perücke.
Deswegen ist das bei Frauen nicht so offensichtlich wie bei Männern.

Die Frage muss also lauten:
Warum haben Männer eine aggressivere AGA als Frauen?
Meine These:
Die Androgen-Rezeptoren werden durch Mikroorganismen
wie Pilze und Bakterien (v.a. P Acnes und Malassezia)
manipuliert. So, dass sie zu viel DHT produzieren
oder sich die Anzahl der AR pathologisch erhöht in einem
sehr krankhaften Ausmaß.
Das führt dann zu mehr Talgproduktion (mehr Nahrung für die Pilze),
Immunreaktionen und schließlich Verkalkung und Fibrose.


Bullshit.




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Aw: Haarausfall ist die Folge der akkumulativen Kaffee-Einwirkung [Beitrag #467862 ist eine Antwort auf Beitrag #467858] :: Tue, 12 October 2021 19:15 Zum vorherigen Beitrag gehen
Norwood-packt-das-an schrieb am Tue, 12 October 2021 17:31

Die Frage muss also lauten:
Warum haben Männer eine aggressivere AGA als Frauen?
Meine These:
Die Androgen-Rezeptoren werden durch Mikroorganismen
wie Pilze und Bakterien (v.a. P Acnes und Malassezia)
manipuliert. So, dass sie zu viel DHT produzieren
oder sich die Anzahl der AR pathologisch erhöht in einem
sehr krankhaften Ausmaß.
Das führt dann zu mehr Talgproduktion (mehr Nahrung für die Pilze),
Immunreaktionen und schließlich Verkalkung und Fibrose.
Der Trigger für AGA sitzt auf dem X-Chromosom. Männer haben derer eines, Frauen zwei.
Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit bei Frauen geringer bzw. AGA weniger ausgeprägt, weil das gesunde X-Chromoson das ganze leichter kompensieren kann.

So hab ich es jedenfalls gelesen und fand es sehr plausibel.


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