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haarausfall und haartransplantation

Haarausfall

Mann und Frau mit Haarausfall Das komplexe Geschehen vom Haarausfall bleibt auch heute noch rätselhaft. Anlagebedingter Haarausfall, Alopecia Areata und diffuse Alopezie (bei Frauen) sind am häufigsten.

Mittel gegen Haarausfall

 

Arzneimittel gegen Haarausfall Von den vielen Mitteln gegen Haarverlust sind bedeutsam nur Propecia (Finasterid), antiandrogene Hormone bei Frauen, Regaine (Minoxidil) sowie Pantostin/Ell-Cranell

Haartransplantation

Haartransplantation Mit einer Haarverpflanzung können die Folgen von Haarausfall schnell korrigiert werden. Techniken wie die FUE haben große Fortschritte gebracht. Eine gute Planung der Eigenhaartransplantation im Hinblick auf den anhaltenden Haarverlust ist entscheidend.




Die neue Ausgabe des FUEMagazine ist erschienen. FUEMagazine ist eine Veröffentlichung von FUE Europe. Sehen und erfahren Sie mehr über die professionelle FUE und die neuesten Entwicklungen im Kampf gegen Alopezie. 134 Seiten voller heißer Themen von erfahrenen Profis wie Dr. John Cole, Dr. Christian Bisanga und viele andere Experten.
Kostenlos und online verfügbar hier: https://fuemagazine.com/issues/fue-magazine-vol-1-issue-2/

Bei herkömmlichen Haartransplantationen erfolgt eine lokale Anästhesie durch Spritzen, deren Inhalt direkt in die Kopfhaut injiziert wird. Das kann jedoch für Patienten mit einer Belonophobie (Angst vor Nadeln) sehr unangenehm sein. Bei neuen Transplantationstechniken werden meistens keine Nadeln mehr benutzt. Stattdessen werden nadellose Anästhesiemethoden und -Techniken angewandt.

Bei der FUE-Methode und weiteren Untergruppen der FUE-Methode kann eine nadellose Anästhesie verwendet werden. Bei dieser Technik kann durch ein spezielles nadelloses Gerät eine lokale Betäubung verabreicht und weiterhin die Haartransplantation mit einer Hohlnadel durchgeführt werden. Auf diese Weise können Patienten, die eine Haartransplantation möchten und diese aufgrund der Belonophobie nie in Betracht gezogen haben, die Operation durch die neue nadellose Betäubung durchführen lassen.

 

FUE MAGAZINE
Willkommen zur ersten Ausgabe des FUE MAGAZINE. Dies ist die offizielle Veröffentlichung von FUE Europe.

Im FUE-Magazin dreht sich alles um die Follicular Unit Extraction. Es gibt interessante Artikel über medizinische Therapie, zellbasierte Therapie, Stammzellen und allgemeine Informationen über Haarausfall. Es werden keine STRIP oder FUT - Themen abgedeckt, für diese gibt es eine andere Veröffentlichungen. Das FUE-Magazin ist eine Online-Publikation und ein offener Zugang für Patienten und Ärzte.

Die Editoren arbeiten bereits intensiv an der nächsten Ausgabe, die im kommenden Oktober veröffentlicht werden soll. In dieser Ausgabe werden großartige Artikel von Georgios Zontos, Philippe Ginouves, Cristina Serrano Falcon, Otavio Boaventura und Sergio Vano-Galvan sowie interessante Leitartikel und Kommentare veröffentlicht werden.

In dieser ersten Ausgabe wird auch die Zusammenarbeit zwischen FUE Europe und der International Alliance of Hair Restoration Surgery IAHRS im kommenden Juni in Manchester, England, bekannt gegeben.

Das Problem der modernen FUE ist heute nicht mehr die Technik an sich, sondern die falsche und vor allem übermäßige Ausnutzung durch unqualifizierte Ärzte und Techniker. Ein Statement von Dr. John Cole hierzu möchten wir unseren Besuchern nicht vorenthalten:

Es gibt viele Möglichkeiten, schrecklich aussehende Spendergebiete zu erzeugen, die wenig mit der Gesamtanzahl der entnommenen Transplantate zu tun haben, während es auch möglich ist, diese Schäden durch eine übermäßige Entnahme herbeizuführen. Es gibt viele Ärzte die eine höhere Anzahl an Transplantaten empfehlen, als ein Patient tatsächlich benötigt. Wenn nach Graftzahl abgerechnet wird und der Fokus auf Umsätzen/Einnahmen liegt, ist man schnell in der Versuchung, eine höhere Transplantatanzahl anzugeben und zu berechnen, obwohl vielleicht eine geringere Anzahl entnommen wurde. Wenn ich mich nicht irre, wurde vor ein paar Jahren ein bekannter türkischer Arzt dabei erwischt.

05191279 coleIch gehe immer wieder auf die Analogie zurück, es ist wie in ein Auto zu steigen, um eine lange Strecke zu fahren. Wenn Sie nicht vorher den Benzinstand und den Benzinverbrauch km/Liter im Fahrzeug überprüfen, sollten Sie die Reise erst gar nicht antreten.

Daher müssen Sie mit der Quantifizierung des Spenderbereichs beginnen. Die durchschnittliche Spenderfläche beträgt etwa 15.200 follikuläre Einheiten oder Gruppen und nimmt mit jedem Lebensjahrzehnt ab. Ich habe bereits bei Tausenden von Spendergebieten Transplantate mittels der FUE-Technik entnommen. Das Maximum in einer einzigen Session liegt bei ca. 25%. Das bedeutet nicht, dass wir bei allen Personen 25% entnehmen sollten, denn bei einem Patienten mit durchschnittlicher Spenderfläche und feinem Haar können sogar bereits 18% Entnahme einen ausgedünnten Spenderbereich erzeugen. Dies ist jedoch kein Vergleich zu den ausgebeuteten Spendergebieten, die man bei Resultaten von Kliniken mit wenig Erfahrung und unzureichenden Fähigkeiten zu sehen bekommt. Diese Pfuscher „überernten“ nicht nur, sondern sie zerstören auch die Spender-Regionen, genau so, wie ein bekanntes Mikromotor-Gerät einen Spenderbereich zerstören kann, indem es mehr als eine follikuläre Einheit/Gruppe mit einer einzigen Punch-Aktion herausstanzt, da diese Maschine mit einem stumpfen Punch (Extraaktionsinstrument/Standnadel) und unzureichender Software arbeitet.

Wenn wir 25% eines 15.000 FU (Follicular Unit) Spendergebietes entnehmen, gewinnen wir damit maximal 3.750 Transplantate. Besitzt ein Patient jedoch 16.000 FUs, ergibt dies maximal 4.000 Transplantate. Um 5.000 Transplantate zu gewinnen, müsste ein Patient demnach 20.000 FUs besitzen, was jedoch ausgesprochen selten vorkommt. Die einzige Möglichkeit, diese 5.000 Transplantate zu erhalten, ist also eine „Überernte“ und vielleicht eine Spaltung der Transplantate. Die Spaltung von Transplantaten oder die Transplantation einer subfollikulären Einheit ist bei Stripchirurgen (FUT-Haartransplantation/Hautstreifenentnahme) sehr verbreitet. Auf diese Weise kann bei einer FUT-Haartransplantation eine derart hohe Anzahl erzielt werden.

Ich habe Tausende von Eingriffen mittels der FUE-Technik durchgeführt, welche die Anzahl von 3.000 entnommenen Transplantaten überschritten haben. Ich hatte einen Fall von Shock-loss, der sich spontan bei viel weniger Transplantaten auflöste. Bei allen meiner Fälle quantifiziere ich das Spendergebiet vor der Entnahme. Ich entnehme auch in kleinen „Kästchen-Arealen“, damit ich von Anfang an weiß, wie viele Transplantate ich bekomme, nachdem ich nur 300 bis 500 Transplantate aus diesen „Kästchen“ extrahiert habe. Auf diese Weise kann ich aus einem kleinen Teilbereich auf das gesamte Spendergebiet hochrechnen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt – so könnte man die Situation im Bereich Therapie von Haarausfall bezeichnen. Viele Versprechungen erwiesen sich als haltlos und trotzdem gibt es neue Erkenntnisse und Ansätze, das Problem der Alopezie zu lösen.
Über den aktuellen Stand der vorliegenden Therapiemöglichkeiten berichtete Prof. Dr. Sergio Vañó Galván auf dem Kongress von FUE EUROPE in Malaga.
Der sehr interessante Vortrag umfasste sowohl die bestehenden Möglichkeiten, wie auch neue Anwendungen und neue Perspektive. Wahrscheinlich der aktuellste und beste "Rundumschlag" in kompakter Form der verfügbar ist.

Themen sind:

  • Minoxidil in oraler Form
  • Topische Agonisten des WNT Pathway
  • Antiandrogene
  • Prostaglandine 
  • Physikalische Therapien  (Lichttherapie, Mikronadeln)
  • Platelet Rich Plasma (PRP)
  • Stammzellen in verschiedenen Formen


Wir freuen uns, dass wir die Genehmigung erhalten haben, diesen Vortrag im Original zu veröffentlichen. Er ist auf der Kongress-Website von FUE EUROPE jetzt als PDF zum download verfügbar.

Prof. Sergio Vano Galvan
Prof. Dr. Sergio Vañó Galván, MD, PhD

Prof. Vañó Galván ist Dermatologe und Trichologe am Hospital Universitario Ramón y Cajal und der renommierten Clínica Grupo Pedro Jaén in Madrid.

Er ist Leiter der Abteilung für Trichologie und Haartransplantation der Clínica Grupo Pedro Jaén und der Abteilung für Trichologie und Rekonstruktive Haartransplantation des Krankenhauses Ramón y Cajal. Er ist der klinische Forschungskoordinator des Dermatologischen Dienstes des Hospital Universitario Ramón y Cajal.

Er ist Experte für Trichologie (Diagnose und Behandlung von Alopezie), Haartransplantation und klinische Dermatologie. Direktor des I International Master of Trichology and Hair Transplant. Erfinder der medizinischen Anwendung DermoMap und FotoSkin und Experte für neue Technologien, E-Health und Teledermatologie. Präsident der Vereinigung der Forscher im Bereich E-Health
Board member of the European Hair Research Society

 

 

 

 

 

Workshop Malaga FUE EUROPE 2018Der 7. Workshop von FUE EUROPE fand vom 26. bis 28. April 2018 im sonnigen Malaga / Spanien statt. Er richtete sich an alle professionelle Partner, neben Ärzten sind auch Assistenten und Berater zugelassen um den Kenntnisstand zur FUE auf möglichst breiter Basis zu verbessern. 

Top-Chirurgen und viele neue Gesichter präsentierten die neuesten Studien und Ergebnisse, um die tägliche Arbeit der Haarchirurgen zu verbessern. Neben der Theorie bot ein klinischer Workshop mit renommierten Experten die Möglichkeit, das breite Spektrum der beruflichen Praxis in FUE kennenzulernen und zu diskutieren.

Mehr als 35 Experten aus aller Welt waren für Präsentation, Diskussion und praktische Übungen anwesend . 

Mehr als 150 Experten aus fast allen Teilen der Welt versammelten sich zu einem hochinteressanten Meeting, was FUE EUROPE als eine der führenden Organsiationen der Haarchirurgie bestätigte.

Das 8. jährliche Treffen wird Anfang Juni 2019 in Manchester stattfinden.

Malaga 2018

Haarausfall ist, körperlich gesehen, erst einmal völlig normal. Die Kopfhaut „entsorgt“ alte abgestorbene Haare, damit neue nachwachsen können. Problematisch wird es dann, wenn die ausgefallenen Haare nicht mehr durch neue ersetzt werden und sich am Hinterkopf langsam das „Knie“ durchdrückt oder der Haaransatz immer höher wird.

Haarpigmentierung (5)

Hat man(n), dass heißt Sie, ein haariges Problem dieser Art, müssen Sie trotzdem nicht gleich mit dem Rasierapparat anrücken. Gerade wenn der Haarausfall erst beginnt oder Sie unter kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) leiden, kann eine Kopfhautpigmentierung unter Umständen die Lösung für Sie sein.

Eine Pigmentierung lässt sich übrigens auch sehr gut mit einer Haartransplantation kombinieren.

Was ist eine Kopfhautpigmentierung?

Anders als bei einer Haartransplantation, bei der Haarfollikel verpflanzt werden, um „neues“ Haar wachsen zu lassen, werden bei einer Pigmentierung kahle Stellen optisch mit Farbpigmenten kaschiert.

Der sechste Kongress von der FUE EUROPE in Ankara wurde in diesem Jahr von Dr. Özgür Öztan und seinem Team von der Hairline Clinic ausgerichtet. In einem großartigen Rahmen und Ambiente fanden weit mehr als 100 Spezialisten aus vielen Teilen dieser Welt ihren Weg zu dem äußerst hochkarätig besetzten Vortragsbereich.

Opening Congress Haartransplantation

Die Veranstaltung begann mit praktischen Übungen an Kadavern, eine einmalige und vor allem an Einsteiger in die FUE gerichtete Fortbildung. Dieses Angebot wurde begeistert angenommen. In 2 weiteren Kongresstagen informierte ein eng gestricktes Kongressprogramm über viele wichtige interessante Themen. Ausgiebige Diskussionen folgten, und viele Neuigkeiten nahmen die Teilnehmer mit nach Hause.